Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisvereinigung Augsburg
Stand: 11.5.2021
VVN-BdA Augsburg

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Die Geschichte kennen - die Zukunft gestalten
Aktuelles
Beiträge aus den Vorjahren im Archiv

"Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit.
Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt.
Ihr müsst alles wissen, was damals geschah. Und warum es geschah."

Esther Bejarano

11.5. Umbennnennung des Rathausplatzes in "Platz für Sorge"

Einen Tag vor dem Internationalen Tag der Pflege erfolgte eine symbolische Umbenennung des Augsburger Rathausplatzes in "Platz für Sorge" . Mit einer Kundgebung machte das "Bündnis für eine Kultur der Solidarität in Gesundheit, Pflege und Sorgearbeit" auf Missstände und Ungerechtigkeiten im Gesundheitssystem aufmerksam, insbesondere auf die Arbeitsbedingungen der Menschen, die in der Pflege und im Krankenhaus arbeiten. Aber auch auf die Sorgearbeit zu Hause. weitere Informationen auf dem Blog Care Revolution Augsburg >>

Kundgebung zum 76. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus
8. Mai 2021 auf dem Rathausplatz
unser Aufruf >>


Zur Kundgebung fanden sich ca. 160 Menschen auf dem Rathausplatz ein. In sechs Redebeiträgen wurde an den Tag der Befreiung, an das Leid der Millionen Opfer und auch das Schicksal der überlebenden Opfer gedacht aber auch, an die missglückte Entnazifizierung. Weitere Inhalte waren aktuelle Themen wie Aufrüstung, zunehmenden Rechtsentwicklung mit den Verstrickungen von Teilen der Polizei, Bundeswehr und allen voran dem Verfassungsschutz. Daneben die Forderung den 8. Mai zum gesetzlichen Feiertag zu erklären und das Eintreten für eine Welt des Friedens, der internationalen Solidarität und der Völkerverständigung!
Die Kundgebung wurde musikalisch durch Sam Rasta begleitet. Auch in Kaufbeuren und Memmingen fanden Kundgebungen zum Jahrestag statt, siehe Region Allgäu

Der Aufruf zum 8. Mai wird unterstützt von: VVN-BdA Kreisvereinigung Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, GEW-Augsburg, pax christi Augsburg, Internationalistisches Bündnis Augsburg, MLPD,DIE LINKE KV Augsburg, Frauenstreik Komitee, Antifajugend Augsburg, Offene Antifaschistische Treffen Augsburg

Rückschau 2021

1. Mai - Kundgebung der Jugend
Zwischen 200 und 250 Menschen zogen vom Oberhauser Bahnhof bis zum Rathausplatz und brachten die Interessen der ArbeitnehmerInnen am Tag der Arbeit auf die Straße. Sie wurden von einem großen Aufgebot der Polizei spaliermäßig begleitet.

29.4.2021: Lagebild zum Rechtsextremismus in Bayern

Bündnis90/Die Grünen stellte heute ihren Bericht zum Rechtsextremismus in Bayern vor.
Deutliche "Steigerung in fast allen Indizienbereichen" des Rechtsextremis so Cemal Boziglu (MdL). Ca. 100 verurteilte Rechtextremisten in Bayern weiterhin untergetaucht. Rechter Terror weiterhin ein Gefahrenpotential. Es bleibt weiterhin die Forderung, den NSU-Komplex zu untersuchen. Kritik an der alten Platte Rechts/Links durch den Innenminister Herrmann bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts..... Lagebericht herunterladen >>
Vorstellung auf youtube >>

29. April - 76. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau

Eine kleine Abordnung der Nachkommen ehemaliger KZ-Opfer legt Blumengebinde nieder, nachdem die Befreiungsfeier coronabedingt abgesagt werden musste. Vier Betroffene Angehörige berichten kurz über Ihre Angehörigen und wie dies ihr eigenes Leben beeinflusst. Dieser Beitrag ist unter https://vimeo.com/535748893 anzusehen.

Das Programm der KZ-Gedenkstätte zum Download und Informationen zum Zugang zu den Veranstaltungen unter https://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/liberation/

z.B. am 2. Mai, 13.00 Uhr virtuelles Gedenken am ehemaligen SS-Schießplatz Hebertshausen (rechts im Bild Gedenkstätte in Hebertshausen) mit einem Redebeitrag von Ernst Grube

Tolle Aktion unserer russischsprachiger Mitbürger*innen
am 24.4.2021

Eine Gruppe russischsprachiger Augsburgerinnen und Augsburger, die meisten aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion stammt, hat erneut mit großem Einsatz den " Ehrenhain zum Gedenken an die hier ruhenden 235 KZ-Opfer" auf dem Westfriedhof gereinigt und gepflegt.

Es sind Aktivistinnen und Aktivisten, die sich unter anderem jedes Jahr für den "Bessmertnyj Polk" in Augsburg engagieren. Viele ordnen sich selbst als russisch, russlanddeutsch, jüdisch oder anderweitig regional, ethnisch oder religiös ein. Es erscheint wichtig zu betonen, dass diese "Nationalitäten" (so wurden ethnische Gruppen in der Sowjetunion genannt) hier keinerlei Bedeutung haben. Diese Menschen arbeiten gemeinsam für eine Sache, an die zu erinnern ihnen immens wichtig ist.

Die Aktion sieht sich auch in der Tradition des "Subbotnik", was in der Sowjetunion für freiwillige Arbeitseinsätze an Samstagen (= russ. Subbota) stand. Konkreter Anlass ist der bevorstehende 9. Mai, der Tag des Sieges (russ. "Den Pobedy") der alliierten Armeen über die deutschen Nazi-Faschisten, aber natürlich wissen unsere Freund*innen auch, dass wir als VVN-BdA dieses Ereignis (am 8. Mai) als Tag der Befreiung (insbesondere aller KZ-Häftlinge) feiern. Menschen aus der UdSSR feiern den Tag nicht nur, sie begehen ihn vor allem im Gedenken an ihre mehr als 25 Millionen Opfer. Es gibt kaum eine Familie, die nicht persönlich betroffen war und ist.

Unsere unterschiedlichen Gewohnheiten und Herangehensweisen spalten uns keineswegs. Wir sind freundschaftlich verbunden und unterstützen uns gegenseitig. Wir alle kämpfen schließlich gegen Faschismus und Krieg!

 

17.4.: Gedenken am 77. Todestag von Max Josef Metzger

"Es überkam mich ein Gefühl stolzer Verachtung als ich das Todesurteil
hörte. Ich wußte, daß es keine Schande, sondern eine
Ehre war, von einem solchen Gericht "ehrlos" erklärt zu werden."

Am 17.4.1944, 17.00 Uhr wurde Pfarrer Metzger in Brandenburg-Görden hingerichtet, verurteilt wegen "Hochverrat" des faschistsichen Deutschlands durch den berüchtigten Richter Dr. Roland Freisler.
Coronabedingt wurden Blumen - ohne der gewohnten Gedenkveranstaltung - an der Stele des Friedensaktivisten, Ökumenikers und Esparantisten am Domplatz niedergelegt.

Augsburger Ostermarsch 2021
Abrüsten statt aufrüsten - für eine neue Politik jetzt!

Sa. 03. April 2021 auf dem Rathausplatz
Selbst die weltweite Corona-Pandemie hat die Bundesregierung nicht davon abgehalten, ihrem Aufrüstungskurs weiter zu folgen. Am 11.Dezember 2020 beschloss der Bundestag einen Haushaltsplan für 2021, der insgesamt enorme 53 Milliarden Euro für Rüstungsausgaben vorsieht. weiter lesen >>

160 TeilnehmerInnen trafen sich auf dem diesjährigen Ostermarsch in Augsburg. In den Reden wurde deutlich, dass Rüstungspolitik keine Lösung von Problemen beinhaltet. .

Der Aufruf zum Ostermarsch wird unterstützt von: Attac-Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), bfg Augsburg, B90/Die Grünen OV Friedberg, Deutsche Frie- densgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, DIE LINKE.Kreisverband Augsburg, DKP-Augsburg, Frauenforum Aichach-Friedberg, Frauenverband Courage e. V., GEW-Augsburg, Internationalistisches Bündnis Augsburg / MLPD, Klimacamp Augsburg, Kuhle Wampe Augsburg, pax christi Augsburg, VVN-BdA Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V.

"Wer oder was ist eigentlich gemeinnützig? Geschichte, Gegenwart und Ausblick
zum Kampf um die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA"


Start der Veranstaltungsreihe zusammen mit der VVN-BdA Landesvereinigung Bayern und der BO Friedrichshain-Kreuzberg. Weitere Informationen auf der VVN-BdA Bundesseite >>

Erste Veranstaltung am 25.3.21 auf youtube noch aufzurufen

EIN JAHR HANAU: NICHTS PASSIERT!
Am 19. Februar 2021 jährt sich der rechtsterroristische Anschlag in Hanau. Neun Menschen wurden von einem 43-jährigen Rassisten ermordet. Im Anschluss tötete er auch seine Mutter. Was passiert gegen rechte Strukturen? Rechte Gruppen in Polizei, Bundeswehr, Verfassungsschutz etc. weiter aktiv? Stärke wird gezeigt in der Diffamierung von Antifaschistinnen und Antifaschisten. Wir müssen aufschreien gegen den weiteren Rechtsruck in der Gesellschaft.

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer.

Am Fr. 19.2.2, 17. Uhr fanden sich ca. 500 Menschen auf dem Rathausplatz anlässlich des Jahrestags zur Kundgebung mit dem Motto "Für eine antifaschistische Gegenmacht! - Gedenken heißt kämpfen!" ein. Ein Demozug ging dann von dort über Theater, Bahnhof zum Königsplatz.

Wir liefen am
Ende des langen Demozuges

 

Konstantin Wecker erinnert mit seinem Lied Willy 2021 an das Massaker in Hanua " Erinnern kann uns Kraft geben für unsere gemeinsamen Kämpfe gegen Rassismus und für eine gerechtere Welt." youtube >>
Weitere Informationen auf Initiative 19. Februar Hanau

 

Virtueller Standrundgang

Nachdem in Corona-Zeiten auch Stadtrundgänge nur zu zweit möglich sind haben wir einen kleinen virtuellen Stadtrundgang "Auf den Spuren der NS-Zeit in Augsburg" zusammengestellt. Karte anklicken und los gehts.....

Die Aktion "Aktiv gegen Berufsverbote" fordert:
"Beenden Sie die Berufsverbotepolitik endlich offiziell!"

Aufruf von Betroffenen des "Radikalenerlasses" an die Politik: "Beenden Sie die Berufsverbotepolitik endlich offiziell!"
Start einer bundesweiten Unterschriftensammlung in Vorbereitung des 50. Jahrestages im Januar 2022. Für weitere Informationen Button anklicken.
Unsere Infoseite zu den Berufsverboten >>

27. Januar - Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Niemanden vergessen!
In diesem Jahr wegen Corona digital und dezentral - Informationen hierzu >>
Die Bilder werden auf der Seite #virtuellgedenken
zu sehen sein.

Besuchen Sie einfach spontan einen Stolperstein oder ein Erinnerungsband, legen Sie z.B. Blumen nieder und/oder machen Sie eine kreative kleine Aktion, die Sie dann fotografieren und an onlineredaktion@jmaugsburg.de senden.

Am 27.1. wurde auf der Homepageseite der Stadt Augsburg ein Erinnerungsvideo eingestellt.


Orte an denen Stolpersteine oder Erinnerungsbänder in ihrer Umgebung zu finden sind können auf unseren Seiten Erinnerung an Opfer des NS-Regimes in Augsburg und Erinnerungsorte an Opfer des NS-Regimes Augsburg-Umgebung gefunden werden.

Unsere Forderung: Demokratisch durch die Pandemie!

Die Corona-Pandemie stellt die Welt plötzlich vor tödliche Gefahren. Das Virus interessiert sich dabei nicht für Politik. Politisch sind allerdings die Reaktionen der Regierungen und Parteien...... unsere Forderungen in dieser Situation.... weiter lesen >>
 

Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben!
Schwerer Angriff auf die VVN-BdA


Am 4. November hat das Finanzamt für Körperschaften des Landes Berlin der Bundesvereinigung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V. die Gemeinnützigkeit entzogen.
Damit verbunden sind vorerst Steuernachforderungen in fünfstelliger Höhe, die noch in diesem Jahr fällig werden.
Weitere erhebliche Nachforderungen sind zu erwarten und auch zukünftig drohen wesentlich höhere steuerliche Belastungen. Damit ist die VVN-BdA in ihrer Existenz bedroht. Die Petition wurde von über 50000 Menschen unterzeichnet. Der Bundesverband der VVN-BdA hat im April 21 für 2019 die Gemeinnützigkeit wieder zugesprochen bekommen. Weiterhin offen bleiben die Jahre 2017/18 (Stand April 2021).
In Bayern ändert sich nichts - weiterhin werden wir im Verfassungsschutzbericht diffamiert und uns die Gemeinnützigkeit vorenthalten.


Die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA soll wiederhergestellt werden. Die Erinnerung an die Verbrecher und Opfer des Nationalsozialismus ist gerade in der heutigen Zeit wichtig für die Gesellschaft, da dadurch ein weiteres Erstarken des Faschismus gestoppt werden kann.
Nur eine von 17 Verfassungsschutzbehörden in D stuft den VVN-BdA als extremistisch ein. Der bayrische VS tut dies seit Jahren in seinen Berichten fast nach dem Copy-und-Paste- Verfahren. Derselbe VS, der auch die LINKE jahrelang noch beobachtete, obwohl alle andere Behörden schon längst damit aufgehört hätten.
Des Weiteren hat das Finanzamt Oberhausen aufgrund derselben Sachlage und Eingabe dem VVN-BdA NRW die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Von daher ist die Entscheidung des Berliner Finanzamts nicht nachvollziehbar.

Rückschau 2020
FIR verurteilt Terrorakt in Wien (3.11.2020)

Mit Abscheu und Empörung hat die FIR vom terroristischen Gewaltanschlag in Wien erfahren müssen. Nach den bisherigen Aussagen des österreichischen Innenministeriums sollen fanatisierte Muslime für diese Aktion verantwortlich sein. Dabei ist es eigentlich egal, welche Tätergruppe für diesen Anschlag in Frage kommt. Es ist und bleibt ein verabscheuungswürdiges Verbrechen. weiter lesen >>

 

Leider mussten fast alle Veranstaltungen aufgrund der derzeitigen Hygienevorgaben abgesagt werden. Weitere Informationen auf der Seite der Augsburger Friedensinitiative >>

Rest-Programm der Friedenswochen (weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Programm)

Cuba Sí – Corona No!
Der Lateinamerika-Experte Volker Hermsdorf spricht über den weltweiten Einsatz kubanischer
Ärztinnen und Ärzte gegen die Pandemie.
So, 08.11.2020 Online-Veranstaltung live auf redglobe.de noch aufrufbar.

Ökumenisches Friedensgebet „Umkehr zum Frieden“
Di., 10.11.2020, 18.30 Uhr, St. Anna, Im Annahof 2, Augsburg

„Game over „Eiserner Waffenthron“
Eine Kunstaktion
Fr. 13.11.2020 15:00 – 18:00 Uhr, Königsplatz vor ehemaligem K&L Ruppert, Augsburg

Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus

Die Gedenkveranstaltung war Auftakt der 41. Augsburger Friedenswochen, dessen Veranstaltungen dieses Jahr leider größtenteils aufgrund der aktuellen Situation ausfallen müssen.

So., 1. November - Wider das Vergessen
Ca. 100 TeilnehmerInnen kamen zu unserer Gedenkveranstaltung "Erinnerung an die Opfer des Faschismus" auf dem Westfriedhof. Die Ansprache hielt dieses Jahr Frau Dr. Barbara Staudinger (Direktorin des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben).

Medien:
Trotz alledem: Gedenkveranstaltung für die Opfer des Faschismus (HBZ 1.11.2020 >>)

Die Ausstellung: Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte
Leider mussten aufgrund der aktuellen Situation die Ausstellung und die Veranstaltungen abgesagt werden.

Die Ausstellung/Veranstaltungen werden voraussichtlich im Frühjahr 2021 nachgeholt. Begleitprogramm >> mit Führungen – Lesungen – Vorträgen – Filmen zur Ausstellung, die vom 13.11.–03.12.2020 in der "Halle 116" geplant war.
Nähere Informationen unter https://www.augsburg.de/kultur/erinnerungskultur/veranstaltungen  

Stolpersteinverlegung muss leider wegen aktueller Hygieneauflagen verschoben werden.

Wann dies nachgeholt werden kann bleibt offen
Geplant war die Verlegung in der Rosengasse 2 in Erinnerung an Max Schwarzenberger (Opfer der Aktion 14f13), die Verlegung in Erinnerung an Werner Fischer (Opfer der T4 Aktion) Donauwörtherstr. 155 und die Verlegung in Erinnerung an Ludwig Miehle (Opfer der „Dezentralen Euthanasie“ in der Rugendastraße 3.

Nähere Information bei der Stolpersteininitiative >>

16.9.2020 Erinnerungsband für Josephine und Pauline Bollack

Heute wurde ein neues Erinnerungsband vor dem Königsbau (Ostseite des Königsplatzes) enthüllt. Die Schwestern betrieben bis Herbst 1939 im dritten Stock ein Restaurant. Die nationalsozialistische Regierung machten dem ein Ende. Josephine und Pauline mussten ihre dortige Wohnung ebenfalls verlassen und kamen ins Gettohaus in der Hallstrasse. Im August 1942 wurden sie mit weiteren jüdischen Bürgerinnen und Bürgern über das Sammel- und Deportationslager Milbertshofen im Münchner Norden weiter ins Konzentrationslager Theresienstadt verschleppt. Dort wurden sie umgebracht. (zur Erinnerungsseite >>)

"Evakuiert Moria - Wir haben Platz"

Der Augsburger Flüchtlingsrat ruft auf zur Kundgebung am Samstag, 12.09.
17.00 Uhr, Elias-Holl-Platz

In der Nacht auf Mittwoch sind große Teile des Flüchtlingslagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos abgebrannt. Ein Brand mit Ansage.
Die katastrophale Situation in Moria war und ist seit langem bekannt: In dem Lager, das ursprünglich für 3.000 Personen ausgelegt ist, lebten bis zuletzt mehr als 13.000 Menschen. Schon seit Jahren machten die Menschen dort selbst und zahlreiche Organisationen auf die menschenunwürdigen Bedingungen aufmerksam. In Zeiten der Corona-Pandemie mussten Tausende in Zelten oder im Freien schlafen, es gab nicht genügend sanitäre Anlagen, für Nahrung mussten die Menschen oft stundenlang anstehen. Abstand halten, sich vor dem Virus schützen, war in dieser Situation nicht möglich.

Zahlreiche Kommunen in Deutschland haben sich bereits vor Monaten bereit erklärt, Menschen aus den Lagern auf den griechischen Inseln aufzunehmen. Auch die Friedensstadt Augsburg hat mit zwei Briefen an Ministerpräsident Markus Söder und Bundesinnenminister Horst Seehofer ihre Bereitschaft bekräftigt, Kinder und Jugendliche auf Lesbos aufzunehmen.

Wir, wie auch viele anderen Kommunen sind bereit, Menschen aus Moria Schutz zu bieten und ein Ankommen zu ermöglichen, doch das Bundesinnenministerium blockiert dies, m it dem Verweis, dass es eine europäische Lösung brauche.

Lasst uns daher aufstehen, lasst uns auf die Straße gehen und ein Zeichen setzen - für die sofortige Evakuierung von Moria und die sofortige Aufnahme der Menschen aus den Lagern! Denn  #wirhabenplatz !

Bitte tragt während der gesamten Kundgebung einen Mundnasenschutz und haltet Abstand zueinander.

1. September 2020: Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf Polen
Tag der Mahnung und Erinnerung

„Seit 5:45 Uhr wird zurückgeschossen“ – mit dieser Propagandalüge eröffnete 1939 der deutsche Faschismus mit dem Überfall auf Polen den militärischen Teil des Zweiten Weltkrieges....weiter lesen

Der Antikriegstag für die lokale Presse kein Thema.....

Die Antikriegstagkundgebung am 1. September 2020 auf dem Augsburger Rathausplatz, wurde von der VVN-BdA Augsburg in Kooperation mit der DFG-VK-Gruppe-Augsburg und der Augsburger Friedensinitiative angemeldet. Mitgemacht hat auch die Greenpeacegruppe Augsburg, die Antifaschistische Jugend Augsburg und das Klimacamp. Mit Teilnehmer*innen aus anderen fortschrittlichen Organisationen waren unter Corona-Bedingungen 100 Leute gekommen, incl. einer Bundestagsabgeordneten (SPD), einer Stadträtin (DIE LINKE) und einem Stadtrat ( BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN).

21.7.2020 Sommerbühne im Annahof : Hissen der Flagge Mayors for Peace

Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die Mayors for Peace (engl.: Bürgermeister für den Frieden) Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern. Mayors for Peace ist eine internationale Organisation von Städten, die sich der Friedensarbeit, insbesondere der atomaren Abrüstung, verschrieben haben. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet. Augsburg ist seit 2004 Mitglied dieser Organisation. Inzwischen gehören dem Netzwerk über 7800 Städte und Gemeinden aus 163 Ländern an. In Deutschland sind über 600 Mitglieder dem Bündnis beigetreten.

Seit 2016 wird auch in Augsburg jährlich die Flagge Bürgermeister für den Frieden gehisst. Das Hissen der Flagge durch das Friedensbüro erfolgte vor dem nachfolgendem Vortrag um 20:00 Uhr im Annahof. Ein kurzes Grußwort zum Hissen der Flagge sprach Oberbürgermeisterin Eva Weber.

Rituale der Friedensbewegung - Sind sie noch zeitgemäß?
mit Kathrin Vogler, MdB, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
Weitere Infos auf dem Flyer zur Veranstaltung.

Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, DIE LINKE. Augsburg, Landesarbeitsgemeinschaft Frieden und internationale Politik - DIE LINKE. Bayern, pax christi Diözesanverband Augsburg, Redaktion www.forumaugsburg.de, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg. In Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof und dem Friedensbüro der Stadt Augsburg

Erste Stolpersteinverlegung für Gersthofen und weitere für Augsburg
Dienstag, 14.7.2020

Auch Gersthofen wurde ein Teil von Gunter Demnigs europäischem Gesamtkunstwerk! Demnig verlegte hier erstmals fünf Stolpersteine.
Die Biografien werden gelesen von Hermann Rosenwirth (Zeitzeuge), Kadir Pürlü, Julia Winkler, Angelo Drechsler, Gabriele Lara (alle Paul-Klee-Gymnasium), Malizia Roberta, Michelle Schaffer (beide Anna-Pröll-Mittelschule), Benedikt Hochmuth (Gymnasium bei St. Stephan). Die musikalische Gestaltung übernahm das Klarinettenquartett unter der Leitung von Klaus Türk und Sandra Hochmuth. Es musizierten Celina Schmid, Sina Einmüller, Johanna Wittmann und Korbinian Hochmuth. Das Quartett war 2018 Vizelandesmeister beim Concertino-Wettbewerb und 2020 Verbandssieger beim Concertino-Wettbewerb des Allgäu-Schwäbischen Musikbunds.

Bürgermeister Michael Wörle
überbrachte das Grußwort
der Stadt Gersthofen
Vorstellung der Biograhie von Sebastian Zacher, einem Opfer der "T4" Aktion" Dr. Lehmann stellte in seiner Ansprache die verschiedenen Opfergruppen im Nationalsozialismus vor
Weiter Informationen auf unserer Seite: Erinnerungsorte Augsburg-Umgebung >>
Bericht bei BR24: Gegen das Vergessen: Erste Stolpersteine in Gersthofen verlegt >>

Im Anschluss an die Verlegung in Gersthofen wurden von Gunter Demnig drei weitere Stolpersteine in Augsburg verlegt.
Zur Dokumentation der Biographien >>


Benedikt Hochmuth trägt die Biographie von Charlotte Rappold u.a. in Anwesenheit von Verwandten vor.

Weiter Informationen finden sich auf der Homepage der Stolpersteininitiative Augsburg und Umgebung >>

Antirassistische Kundgebung

An die 3000 Teilnehmer fanden sich am 6.6. zur Kundgebung vor der Sporthalle in Augsburg ein. Ein riesiger schwarzer Block, der Solidarität mit dem in Amerika ermordeten Georg Floyd zeigte. 8.46 Minuten wurde kniend an das Schicksal erinnert. Die Zeit in der er, am Hals von einem Polizisten mit dem Knie fixiert, um sein Leben kämpfte - vergebens. Aber nicht nur an ihn wurde erinnert sondern auch an die die vielen Menschen, die weltweit mit dem täglichen Rassismus konfrontiert werden und nicht selten mit ihrem Leben bezahlen - auch in Deutschland!
Aufstehen gegen Rassismus - dies zeigten die Anwesenden. Bleibt zu hoffen, dass diese es schaffen auch bei den restlichen Augsburgern und Augsburgerinnen die rassistisch Denkenden zum Umdenken zu motivieren.
Bericht in der AZ >>






Mit unserer Ausstellung erinnern wir an die Menschen, die aus rassistischer und/oder neofaschistischer Motivation heraus in
Deutschland seit 1990 ermordet wurden.

75 Jahre Befreiung vom Faschismus
In den frühen Morgenstunden des 28. April 1945 setzten amerikanische Soldaten der NS-Diktatur in Augsburg ein Ende.

Augrund der derzeitigen Situation ist dieser wichtige Tag sehr lautlos vorbei gegangen.
Vor dem Denkort Halle 116 erinnerten wir an diesen Augsburger Befreiungstag.

Zum Thema finden sich Beiträge auf a3KULTUR >>



Kundgebung zum 8. Mai

auf dem Rathausplatzin Augsburg

Alle genehmigten Plätze waren besetzt auf unserer einstündigen Kundgebung anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung vom Faschismus.

Zum Thema die Broschüre Antifa Spezial 8. Mai 1945-2020 >>


Stilles Gedenken zum 76. Jahrestag der Hinrichtung
von Dr. Max Josef Metzger

Wegen der Corona-Krise fand in diesem Jahr kein öffentliches Gedenken statt. Stellvertretend für die Organisationen, die alle Jahre das Gedenken mittragen wie dem Christkönig-Institut Meitingen, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, sowie des Esperanto- Sprachklub Augsburg wurden von der Geistlichen Beirätin von pax christi Augsburg Frau Josefa Britzelmeier-Nann in aller Stille Blumen in Erinnerung und Würdigung des Friedensaktivisten, Ökumenikers und Esparantisten am 17.4. an der Stele am Domplatz niedergelegt.

Erinnerungsarbeit im Kommunalen Wahlkampf in Augsburg

Die "Initiative Denkort Halle 116" hat Auszüge aus den Kommunalpolitischen Wahlprogrammen in Augsburg zum Thema Erinnerungsarbeit / Halle 116 zusammengestellt.
Ein wichtiger Entscheidungsmaßstab für die Wahl.

weiter lesen >>

Ostermarsch 2020 in Augsburg - virtuell
10.4.,Ort: vor dem heimischen Computer oder Handy
Besucht die Homepage der Augsburger Friedensinitiative. Dort gibt es

  • das Ostermarsch-Flugblatt 2020
  • die Reden von Klaus Stampfer (AFI, DFG-VK), Jost Eschenburg (pax christi) und Ingo Blechschmidt (FFF), die bei der Kundgebung auf dem Moritzplatz geplant waren
  • kurzes Video - eine Stellvertreter-Ostermarsch-Demo
  • spielt das Regensburger Rockkabarett RUAM ein altes Ostermarschlied
  • Teile hiervon am Ostersamstag auf der Homepage und weiteres

 

"Virtueller Ostermarsch"-Livestream
Netzwerk Friedenskooperative

Dabei wird es Reden (u.a. von der Friedensnobelpreisträgerin Beatrice Fihn von ICAN und der Bürgerrechtlerin Katharina Nocun), Musik (u.a. von Konstantin Wecker und der deutsch-französischen HipHop-Combo Zweierpasch) und online-Aktionen zum Mitmachen geben. Klickt euch am Samstagabend rein und seid dabei: https://youtu.be/p1PpbqTb8dA

Karneval: Mainzer Obermessdiener rechnet mit AfD ab!

https://www.youtube.com/watch?v=YJduKK2Cl_4

Gedenkstunde anlässlich des 75. Todestags von Clemens Högg

Mittwoch, 11. März 2020, 11 Uhr, KZ-Opfer-Gedenkhain am Augsburger Westfriedhof

Clemens Högg (1880-1945) war SPD- Landtagsabgeordneter und AWO-Begründer, ermordet in den letzten Wochen des zweiten Weltkrieges im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Veranstalter: SPD Augsburg und Schwaben, AWO Augsburg und Schwaben

Grenzen öffnen! - Menschenrechte wahren!
Der Flüchtlingsrat für Augsburg und Umgebung
- unterstützt durch zahlreiche Organisationen -
rief auf zur
Kundgebung am Montag, 09.03. auf dem Moritzplatz

Wir fordern sichere Fluchtwege für alle!
Wir fordern die Unantastbarkeit des Rechts auf Asyl!
Wir fordern die Evakuierung der Massenlager in Griechenland!


Zweiter Augsburger Weg der Erinnerung am 7.3.2020

Am 9. März 1933 übernahm die NSDAP die Macht im Augsburger Rathaus und etablierte ihre strategisch vorbereitete
Schreckensherrschaft. Aus diesem Anlass bieten die E rinnerungswerkstatt  und die Stolperstein-Initiative für Augsburg und Umgebung in Kooperation am Samstag, den 7. März einen neuen Stadtrundgang an.

Erinnerungsbänder, Stolpersteine, Gedenktafeln und Mahnmale  zeigen uns den Weg zu markanten Orten der NS-Zeit in Augsburg.
Die Teilnehmer erfahren Hintergründe zu Widerstand und Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung Augsburger Bürger.
Anhand ihrer Biografien wird Zeitgeschichte deutlich und erkennbar.

Mehr Informationen unter www.erinnerungswerkstatt-augsburg.de und www.stolpersteine-augsburg.de

6. Verlegung von Stolpersteinen in Augsburg am 5.3.2020

Trotz des nicht so freundlichen Wetters war die Verlegung am 5. März vor allem auch wegen der Mitwirkung der vielen Schülerinnen und Schüler sehr bewegend und ein Höhepunkt . Ganz besonderer Dank gilt den Vortragenden und auch den Musizierenden, die ihre Sache ganz hervorragend gemacht haben. Es hat sich wieder gezeigt, dass die Stolpersteine ein sehr würdiges, berührendes und für alle Menschen auffälliges und zugängliches Erinnerungszeichen sind.

Nähere Informationen auf der Homepage Stolpersteininitiative >> und auf unseren Infosteiten zur Erinnerung >>

Frauen* in der rechten Szene
Vortrag
Dienstag, 18.02.2020

im Frauenzentrum Augsburg e.V., Haunstetter Straße 49, 86161 Uhr Augsburg.
Einlass: 18:30 Uhr/ Beginn: 19:00 Uhr
Die Veranstaltung richtet sich nur an Frauen*!

Januar 1933: Machtübertragung an die NSDAP

Die Zerstörung der Weimarer Republik. Gibt es verglichen mit der Gegenwart Unterschiede, aber auch Ähnlichkeiten, Parallelen und strukturelle Übereinstimmungen?"
Referent: Manfred Weißbecker
Freitag, 31. Januar 2020 im BürgerInnenhaus Pfersee, Stadtberger Str. 17, 86157 Augsburg

Der Vortrag wurde auch in Nürnberg gehalten und kann auf Youtube angesehen werden.

Niemanden vergessen - Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus
Mo. 27.1.2020, 18.00 Uhr
Rathaus Augsburg, Oberer Fletz

Auschwitz ist zum Symbol für die Schoa, den millionenfachen Mord an den europäischen Juden, und den Porajmos, den Mord an den Volksgruppen der Sinti und Roma durch die Nationalsozialisten geworden.
Vor 75 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee das Vernichtungslager. Dieser Tag ist zu einem festen Datum in der Erinnerungskultur an den Holocaust geworden. 1996 wurde er von den Vereinten Nationen zum offiziellen Gedenktag für die Opfer des
Nationalsozialismus erklärt.

Die Veranstaltung der Stadt Augsburg und der ErinnerungsWerkstatt findet in Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde SchwabenAugsburg, dem JMAS, der Stolpersteininitiative Augsburg und Umgebung, dem Evangelischen Forum Annahof , der VVN-BdA -Kreisvereinigung Augsburg, dem Regionalverband Deutscher Sint i & Roma Augsburg-Schwaben, Gegen Vergessen - Für Demokratie u.a. statt.

Vorstellung der Ergebnisse des Forschungsberichts zu den Häftlingen des KZ Außenlagers Pfersee ("Halle 116")
Referent: Reinhold Forster

Mo. 20. Januar 2020, 19:00 Uhr
Ort: Evangelisches Forum Annahof, Veranstaltungsraum im Hollbau (Im Annahof 4, 86150 Augsburg)

Im Auftrag des Kulturreferats der Stadt Augsburg hat der Historiker Reinhold Forster zu den Häftlingen des KZ Außenlagers Augsburg-Pfersee, der sogenannten "Halle 116", recherchiert. Dazu hat er umfangreiches Daten- und Aktenmaterial, unter anderem des Archivs der KZ-Gedenkstätte Dachau sowie der Arolsen Archives (ehem. ITS Bad Arolsen) ausgewertet und zahlreiche interessante Beobachtungen festgehalten. Einige Ergebnisse des Forschungsauftrags, die auch in die Gestaltung des Erinnerungs- und Lernorts "Halle 116" einfließen werden, wird er im Rahmen seines Vortrags vorstellen. Kulturreferent Thomas Weitzel wird im Anschluss an die Präsentation einen Sachstandsbericht zur Arbeit am Erinnerungs- und Lernort "Halle 116" geben.

Enthüllung eines Erinnerungsbands

In Erinnerung an Clara, Martin und Erwin Cramer enthüllte die ErinnerungsWerkstatt am
17. Januar 2020, 15 Uhr in der Prinzregentenstraße 9
ein Erinnerungsband.


Zum virtuellen Standrundgang



Plattform, um Hass im Internet
zu melden

Wir solidarisieren uns mit den Flüchtlingen und dem
Augsburger
Flüchtlingsrat


VVN-BdA Bundesvereinigung
startet die Unterschriftensammlung

"Den 8. Mai zum
Feiertag machen!"

zur Petition >>

Augsburg

Orte der Erinnerung und Mahnung im Raum Augsburg

(Stand Juli 2019)
Erinnerung am
authentischen Ort


Zur Infoseite Halle 166
Die Halle 116 als Denkort
für Augsburg in städtischer Hand erhalten!
Spuren der Nazi- Vergangenheit

ns-kunst in augsburg gehört kommentiert

Außenlager des Konzentrationslagers Dachau und Sammellager in Augsburg und Umgebung

 

Über 5000 Menschen in Solidarität
mit dem
VVN-BdA Landesverband Bayern

Für eine offene, demokratische Gesellschaft. Die gemeinsame Erklärung gegen die Diffamierung der VVN-BdA und die Streichung aus dem Bayerischen Verfassungsschutzbericht wurde von über 5000 Menschen unterstützt.

 
 
Dauerthemen



Menschenwürdiges Leben auch für Flüchtlinge
Keine Abschiebungen in Krieg und Perspektivlosigkeit

Wir solidarisieren uns mit den Flüchtlingen und dem Augsburger Flüchtlingsrat

Augsburger Vernetzung
der Kampagne gegen Rüstungsexport

Auf Anregung von pax christi haben sich in Augsburg verschiedene Gruppen zu einem regionalen Bündnis der bundesweiten Kampagne "Aktion Aufschrei- Stoppt den Waffenhandel" zusammen geschlossen. Bei einem ersten Treffen mit VertreterInnen von pax christi, Augsburger Friedensinitiative, Vereinigte Verfolgte des Naziregimes, Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Solidarische Welt, Aktion Hoffnung der Diözese Augsburg, terre des hommes, ... weiter lesen

Informationen zum NSU-Prozess


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Dokumentation SZ-Magazin
die Wortprotokolle verfilmt >>

Das schriftliche Urteil
3025 Seiten - viele Fragen bleiben offen
zur Dokumentation >>

Verlegung von Stolpersteinen
nun auch in Augsburg möglich

Einen entsprechenden Beschluss verabschiedete der Stadtrat am 17.3.2016

Weitere Informationen unter:
http://www.stolpersteine-augsburg.de

Straßennamen mit brauner Vergangenheit

80 Jahre nach Machtübernahme der Nationalsozialisten gibt es erste Ansätze, Namensgeber für Straßen zu überprüfen.
Nicht nur die Diskussion in Friedberg und Gersthofen bezüglich Wernher von Braun wird geführt auch in Augsburg ist es überfällig, Straßenbenennung zu überdenken und damit als Friedensstadt auch Konsequenzen zu ziehen. Am 6.3.13. hat der Ältestenrat der Stadt Augsburg beschlossen, ein Institut zu beauftragen, das Vorschläge erarbeiten soll wie mit den Straßennamen umzugehen sei. Unabhängig hiervon ist die Stadt Augsburg der Namensvergeber für Straßen und steht damit in der Verantwortung im Umgang mit der Nationalsozialistischen Geschichte.
Statt eines Instituts hat der Stadtrat Anfang 2014 eine "Kommission Erinnerungskultur" eingerichtet.

Diese Kommission hat dem Stadtrat Ende 2019 Vorschläge mit dem Umgang der vorliegenden Anträge übergeben. Bleibt zu hoffen, dass die Kommission vom neuen Stadtrat fortgeführt wird und auch für andere belastete Straßennamen Vorschläge erarbeitet werden.


Übersichtsartikel AZ 2.3.2013 >>

 

(Stand 5.2020)

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