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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisvereinigung Augsburg
Stand: 15.8.2018
VVN-BdA Augsburg

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Die Geschichte kennen - die Zukunft gestalten
Orte der Erinnerung und Mahnung im Raum Augsburg

(Stand Mai 2018)
Erinnerung am
authentischen Ort


Zur Infoseite Halle 166
Die Halle 116 als Denkort
für Augsburg in städtischer Hand erhalten!
Spuren der Nazi- Vergangenheit


ns-kunst in augsburg gehört kommentiert
Außenlager des Konzentrationslagers Dachau und Sammellager in Augsburg und Umgebung
KZ-Außenlager ist kein Spekulationsobjekt weiter lesen >>
Aktuelles
Beiträge aus den Vorjahren unter Archiv aufzurufen



Für Frieden, Freiheit und internationale Solidarität - Antikriegstag 2018

Samstag, 1. 9. 2018, Kundgebung mit Reden, Kulturbeiträgen und Infostände
14:00 Uhr auf dem Königsplatz beim Manzu-Brunnen.

 

Gedenken an Bebo Wager

Ca. 30 Teilnehmer gedachten am 12. August an den Augsburger Widerstandskämpfers und Sozialdemokraten Bebo Wager der genau vor 75 Jahren zusammen mit Hermann Frieb im Gefängnis München-Stadelheim von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde.

Es sprachen: Margarete Heinrich, stellvertretende Kreisvorsitzende der AWO Augsburg Stadt und
Harald Güller, SPD-Landtagsabgeordneter

weiter Information >>

Stolperstein-Verlegung

Drei Stolpersteine wurden am 14.7.2018 in Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus durch den Künstlers Gunter Demnig verlegt.
Die erste Verlegung fand in Erinnerung an Rosa Büchler im Viertes Quergässchen 7 (rechtes Bild) statt.
In der Marktgrafentrasse 67 wurde für Karl Hitzler und in der Ebnerstrasse 25 für Innozenz Rehm ein Stolperstein verlegt, für die beiden Ehefrauen durften keine Stolpersteine verlegt werden, da sie den NS-Terror überlebt hatten,
zu den Biographien >>

weitere Informationen bei der Stolpersteininitiative >>

Ausstellung: Sa. 7. und So. 8. Juli im ehemaligen KZ-Außenlager "Halle 116" in Pfersee

Ca. 400 Besucher fanden den Weg zur Halle 116 in der wir eine Ausstellung über die Außenlager des KZ Dachau in Augsburg und über die Augsburger Sammellager für Zwangsarbeiter präsentierten.
Die Stolpersteininitiative präsentierte Biographien von Menschen, für die in Augsburg Stolpersteine verlegt wurden, sowie von Opfern, deren Ehrung die Stadt Augsburg in dieser Form verboten hat.

Die „Halle 116“ hat ihren Namen von der Augsburger US-Garnison, die das Gebäude nach Kriegsende bis zu ihrem Abzug 1998 nutzte. Danach plante die Stadt, in der Halle einen würdigen und historisch interessanten Erinnerungsort zu gestalten. Allerdings hat der Stadtrat am 25.10.2017  - entgegen eines früheren Beschlusses - den Großteil des historischen Gebäudes zum Gewerbegebiet erklärt. Dagegen und gegen mögliche Privatisierungspläne soll mit dieser Ausstellung ein Zeichen gesetzt werden.

Presse: Ausstellung im ehemaligen KZ-Außenlager "Halle 116" : Stadtzeitung online 8.7.2018 >>


30.6.2018: Tausende zeigen in Augsburg Zivilcourage gegen die AfD

Gemeinsam setzten tausende ein Zeichen gegen den Rechtspopulismus und Rassismus der AfD. Aber auch ein Zeichen gegen die im Vorfeld standgefundene Diffamierung der Demonstranten durch die lokale Presse.

Wetere Informationen unter beobchternews >>

 

 





Demozug des Jugendbündnisses von der Messe zum Rathausplatz - vorne weg Motorradclub Kuhle Wampe

Kundgebung auf dem Rathausplatz

Etwas verloren, vier einsame Reiter und der durch die friedliche Demo irritierte schwarze Block

Gedenktafel

Mit einer Gedenkfeier wurde am 24.5. an der Totenhalle auf dem Nordfriedhof eine Gedenktafel an die Augsburger Sinti und Roma, die Opfer des NS-Regimes geworden sind, enthüllt.

Gedenkveranstaltung zum 85ten Todestag von Leonhard Hausmann

Am 17.5. luden wir zusammen mit der Stolpersteininitiative Augsburg zu einer
Gedenkveranstaltung
gegenüber dem Oberhauser Bahnhof an der Ecke Ulmerstrasse / Sallingerstrasse ein. An dieser Ecke wurde 2017 - am letzten freiwilligen Wohnort der Hausmanns - ein Stolperstein für Leonhard verlegt.
Leonhard Hausmann war nach dem Einzug der Nationalsozialisten das erste Augsburger Opfer.

Wilhelmine und Leonhard Hausmann

8. Mai - Tag der Befreiung - Kundgebung und Demonstration

Ca. 60 Teilnehmer traffen sich zum Tag der Befreiung vom Faschismus auf dem Königsplatz zur Kundgebung. Nach der Kundgebung gab es einen Demonstrationszug zum ehemaligen Gestapohauptquartier in der Prinzregentenstrasse.

An diesem Haus wurde genau vor 20 Jahren eine Gedenktafel
"Zur Erinnerung an die Augsburger Widerstandskämpfer
zur Zeit des Nationalsozialismus" angebracht.


Auch in Kempten wurden an den 8. Mai erinnert
weiter lesen >>

Bilder der Gedenkveranstaltung am 9.5. in Augsburg, organisiert von Russland-Deutschen (1 >>) (2 >>) (3 >>)
und ein Video >>

Demonstration gegen das geplante Bayer. Polizeiaufgabengesetz
Auch in Augsburg wehrten sich mit der größten Demo seit langem über 2000 Menschen gegen das geplante Bayer. Polizeiaufgabengesetz. Sie setzten ein deutliches Zeichen gegen den weiteren Ausbau zum Überwachungs- und Polizeistaat.

Am Donnerstag, 10. Mai, findet zudem in München eine Großdemo gegen das neue Polizeiaufgebengesetz statt >>

Presse:

Stadtzeitung >>
Augsburger Allgemeine >>

 

1. Mai 2018: Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit

10:00 Uhr Demonstrationszug vom Gewerkschaftshaus, Am Katzenstadel 34,  zum Rathausplatz mit Sambamania

10:50 Uhr Maifeier auf dem Rathausplatz Augsburg

Wir waren mit einem Infostand auf dem Rathausplatz mit dabei

"Europa - Militarisierung statt Frieden?"
Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner, Informationsstelle Militarisierung e.V.

Freitag, 04.05.2018, 19.30 Uhr
Hollbau, Im Annahof 4, Augsburg

Veranstalterinnen:
Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, DIE LINKE.Kreisverband Augsburg, DKP Augsburg, GEW Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg, VVN-BdA Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. und in Kooperation mit dem Evangelischem Forum Annahof.

zurückliegende Veranstaltungen 2018

Die NSU-Monologe: Eine Geschichte des Kampfes um Wahrheit und Gerechtigkeit
Dokumentarisches Theater und Podiumsdiskussion über institutionellen Rassismus und das staatliche Versagen bei der Untersuchung der "NSU"-Morde.

Fr. 20.04.2018
Einlass: 19:00, Beginn: 19:30
Mephisto, Karolinenstraße 21, Augsburg
Der Eintritt ist frei.



Veranstalter: AStA der Universität Augsburg in Zusammenarbeit mit dem Kinodreieck Augsburg

Wie jedes Jahr findet auch heuer wieder an der Stele vor dem Dom eine kleine Gedenkfeier für den von den Nazis ermordeten Pazifisten, Antifaschisten und Esperantisten Dr. Max Josef Metzger statt.
Gedenken an Dr. Max Josef Metzger
17. Apr 2018 - 17:00 Uhr , Augsburg, Am Domplatz - vor der Dr. Max Josef Metzger Gedenkstelle

Veranstalter: pax christi Bewegung - zum 74. Jahrestag der Hinrichtung von Dr. Max Josef Metzger

Ostermarsch 2018

Samstag, 31.03.2018
Friedensgebet von Christen und Muslimen 10.30 Uhr, Ausstellungsraum Annahof Hollbau EG, Im Annahof 4, Augsburg
Kundgebung mit Redebeiträgen, Gedichten und Infoständen 11.30 Uhr, Moritzplatz
• Musik von Sepp Raith - Als „Bajubarde, Liedermacher, Musikkabarettist und Querreimer“
bezeichnet sich Sepp Raith, der für den musikalischen Teil des Programms sorgt.
• Nach der Auftaktkundgebung Demonstration durch die Augsburger Innenstadt
• Abschluss auf dem Moritzplatz


März 2018: Gedenkstein in Bergen-Belsen für Clemens Högg  

Ein Gedenkstein auf dem anonymen Gräberfeld des vormaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen ist für Clemens Högg (1880-1945) auf Initiative der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt und SPD errichtet worden. Im Beisein der Högg-Enkelin Gabriele Rauch widmeten die Vertreter, darunter insbesondere solche aus Augsburg und Neu-Ulm, den Stein direkt vor Ort und übergaben ihn somit offiziell seiner Bestimmung weiter lesen >>

Aufruf zu den Protesten gegen die NATO „Sicherheits“-Konferenz
in München am 17.2.2018

 

16. Internationale Münchner Friedenskonferenz
16.-18.2.2018

Jürgen Grässlin zur Kriegspolitik der Sicherheitskonferenz 2018 und der NATO
Rede auf youtube >>
Wer war
Herbert Percival Smith
?
mehr im
Frank Falla Archiv >>

30.1.1933 - 85 Jahre nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler
Dieser Tag kennzeichnet den Beginn der Abschaffung der Demokratie durch die NSDAP, zunächst im Minderheitenkabinett von NSDAP, Deutschnationaler Volkspartei und Politikern vom Stahlhelm und Rechtskatholiken. Mit der Reichstagsbrandverordnung vom 28. Februar 1933 und dem damit ausgesprochenem Verbot der KPD und SPD Presse sowie erster Verhaftungswellen - insbesondere von Kommunisten beginnt der Umbauprozess. Mit der Reichstagswahl am 5.3.1933 (NSDAP 43,9 % und DNVP 8 %) war eine rechte Regierung gebildet. Es folgten Verhaftungswellen von vielen FunktionärenInnen aus KPD, SPD und Gewerkschaften. 81 Reichstagsabgeordneten der KPD und 26 von der SPD konnten am 23.3.1933 bei der Abstimmung über das Ermächtigungsgesetz - für das eine 3/4 Mehrheit gebraucht wurde - nicht mehr teilnehmen, sie waren verhaftet, untergetaucht oder bereits emigriert. Mit den Stimmen von Zentrum, BVP, Deutsche Staatspartei (DStP), Christliche-sozialer Volksdienst (CSVD), Bauernpartei und Landbund wurde die erforderliche Mehrheit erreicht. Damit war der Weg für die Regierung frei, Gesetze ohne Zustimmung des Parlaments zu erlassen, auch wenn sie gegen die Reichsverfassung verstießen.

Der Prozess in den Führerstaat wurde durch einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung unterstützt.

 


Über 5000 Menschen in Solidarität
mit der VVN-BdA

Für eine offene, demokratische Gesellschaft. Die gemeinsame Erklärung gegen die Diffamierung der VVN-BdA und die Streichung aus dem Bayerischen Verfassungsschutzbericht wurde von über 5000 Menschen unterstützt.

 
 
Dauerthemen



Menschenwürdiges Leben auch für Flüchtlinge
Keine Abschiebungen in Krieg und Perspektivlosigkeit

Wir solidarisieren uns mit den Flüchtlingen und dem Augsburger Flüchtlingsrat

Augsburger Vernetzung
der Kampagne gegen Rüstungsexport

Auf Anregung von pax christi haben sich in Augsburg verschiedene Gruppen zu einem regionalen Bündnis der bundesweiten Kampagne "Aktion Aufschrei- Stoppt den Waffenhandel" zusammen geschlossen. Bei einem ersten Treffen mit VertreterInnen von pax christi, Augsburger Friedensinitiative, Vereinigte Verfolgte des Naziregimes, Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Solidarische Welt, Aktion Hoffnung der Diözese Augsburg, terre des hommes, ... weiter lesen

Alle Informationen
zum NSU-Prozess


unter NSU Watchblog
Spenden dringend erforderlich, um die Aufklärungsarbeit weiterzuführen.

Kontoinhaber: apabiz e.V.
Verwendungszweck: Beobachtung/NSU-Watch
IBAN: DE46 1002 0500 0003 3208 03
BIC: BFSWDE33BER oder online Spenden >>

Dokumentation SZ-Magazin
die Wortprotokolle verfilmt >>

Verlegung von Stolpersteinen
nun auch in Augsburg möglich

Einen entsprechenden Beschluss verabschiedete der Stadtrat am 17.3.2016

Weitere Informationen unter:
http://www.stolpersteine-augsburg.de

Straßennamen mit brauner Vergangenheit

80 Jahre nach Machtübernahme der Nationalsozialisten gibt es erste Ansätze, Namensgeber für Straßen zu überprüfen.
Nicht nur die Diskussion in Friedberg und Gersthofen bezüglich Wernher von Braun wird geführt auch in Augsburg ist es überfällig, Straßenbenennung zu überdenken und damit als Friedensstadt auch Konsequenzen zu ziehen. Am 6.3.13. hat der Ältestenrat der Stadt Augsburg beschlossen, ein Institut zu beauftragen, das Vorschläge erarbeiten soll wie mit den Straßennamen umzugehen sei. Unabhängig hiervon ist die Stadt Augsburg der Namensvergeber für Straßen und steht damit in der Verantwortung im Umgang mit der Nationalsozialistischen Geschichte.
Bis heute gibt es kein Ergebnis! Kein Institut beschäfftigt sich mit dem Thema. Stattdessen hat der Stadtrat Anfang 2014 eine "Kommission Erinnerungskultur" eingerichtet.....

erste Sitzung im Oktober 2014....

Anscheinend ist das Thema für die Stadt nicht so wichtig sind ja wohl erst 70 Jahre nach Untergang des NS-Regimes vergangen. (Stand 1/2016)

Zum Thema AZ-online 4.3.2013 >>
Übersichtsartikel AZ 2.3.2013 >>

 

zurückliegende Themen 2018
zurückliegende Jahre siehe Archiv >>

24.07.2018 „Atomwaffenfrei  – eine Utopie?“ Vortrag mit Roland Blach, Hollbau, Im Annahof 4, Augsburg
Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Bündnis 90/die Grünen Kreisverband Augsburg-Stadt, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, pax christi Diözesanverband Augsburg,  Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V., Weltladen Augsburg und in Kooperation mit dem Evangelischem Forum Annahof.

11.03.2018 "Außerhalb der "Volksgemeinschaft" Frauen in der Strafanstalt Aichach 1933-1945"
Vortrag: Dr. Franz Josef Merkl im Rathaussaal Friedberg
Veranstalter: Frauenforums Aichach Friedberg

09.02.2018 Lesung und Diskussion "Diktatoren als Türsteher Europas", Stadtbücherei Augsburg
Veranstalter: Augsburger Flüchtlingsrat zur Infoseite >>

07.02.2018 Augsburger Sinti und Roma, im Gemeindehaus Evangelisch St. Ulrich  Kitzenmarkt 1 Marcella Reinhardt,  Vorsitzende des Regionalverbands der Sinti und Roma in Augsburg, berichtet über die Geschichte und gegenwärtige Situation der Sinti und Roma in Augsburg und Schwaben. Flyer >>
Veranstalter: Offener Gesprächskreis Kirche und Gesellschaft