Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisvereinigung Augsburg
Stand: 11.7.2021
VVN-BdA Allgäu

Unterstützen Sie uns mit
Ihrer Spende
VVN-BdA Kreis Augsburg
Augusta-Bank Augsburg
IBAN:
DE87 7209 0000 0004
8617 95
BIC: GENODEF1AUB

 

 

Informationen aus dem Allgäu
(Beiträge, Informationen, Bilder werden gerne entgegengenommen)

Aktuelles

DIE HALLE FÜR ALLE
Bis Ende 2021 werden Allgäuhalle, Kälberhalle und das umgebende Areal frei für eine neue Nutzung. Die KQA gGmbh i.G. ist eine Initiative aus Kulturfreunden, Veranstaltern und Künstlern und setzt sich dafür ein, ein soziokulturelles, inklusives und nicht kommerzielles Zentrum für Kempten und das Allgäu zu etablieren.

Auch ein angemessenes Gedenken an die Zeit, als in der "Tierzuchthalle" 200 Zwangsarbeiter des Außenlagers
des KZ Dachau (1943-1945) untergebracht waren, tut Not.
Flyer zu der Konzeption des Kulturquartiers Allgäuhalle >>

Zur Infoseite

Sammlungsprojekt "VerVolkt" zum Thema Nationalsozialismus und Antisemitismus in Memmingen


Information >>
Das Programm >>

 

Historisches aus der
NS-Zeit
Außenlager KZ-Dachau

Kempten
Außenlager für Durchschnittlich 500 männliche Häftlinge.
Eingesetzt bei der Firma U.Sachse KG und beim Bau von Kasernen.
Eine Tafel erinnert an der Tierzuchthalle (heute Allgäuhalle)

Fischen
Außenlager für Durchschnittlich 250 männliche Häftlinge. Eingesetz bei den Messerschmitt-Werken und im Straßenbau.
Eine Gedenktafel gibt es seit 14.10.2010.
>> wikipedia

KZ-Außenlager Kottern-Weidach
>> wikipedia

Weiter Informationen in
Wolfgang Benz,Barbara Distel: Der Ort des Terrors: Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager Band 2

Reichstagswahlen 5.3.1933
Kempten (Landkreis Kempten)
NSDAP 5292 (11.459)
SPD 2139 (1424)
KPD 1085 (1232)
BVP - Bayerische Volkspartei 6240 (3942)
DNVP (Kampffront Schwarz-weiß-rot)1430 (534)
DVP - Deutsche Volkspartei 91(58)
Christlich-sozialer Volksdienst 206 (40)
Deutsche Bauernpartei 35 (1.831)
DDP (Deutsche Staatspartei) (29) 11
Zwangsarbeit in Kaufbeuren
Ab dem 23.5.1944 wurde das KZ-Dachau-Außenlager Kaufbeuren erwähnt. Die durchschnittlich ca. 300 Häftlinge wurden zur Zwangsarbeit eingesetzt. Z.B. bei BMW, Formholz Gesellschaft Kaufbeuren.
Untergebracht waren sie in einem Fabrikgebäude einer Spinnerei.
In Kaufbeuren-Hart (heute Neugablonz) befand sich die Fabrik Dynamit AG. Auch hier waren ab 1943 Zwangsarbeiter aus dem Außenlager Riederloh I und II eingesetzt.

 

Memmingen gemeinsam gegen Rechts

Am 10.7.202, gab es Gegenprotest zur AfD-Veranstaltung und dem Auftritt des Faschisten Bernd Höcke in der Memminger Stadthalle.
Gegenprotest 17.00 Uhr an der Grimmelschanze und zum anderen Auftakt zu einer Demo um 17.30 Uhr auf dem Marktplatz.

Mehrere hundert Menschen demonstrierten gegen Höcke-Auftritt in Memmingen - kaum Zwischenfälle (Memminger Zeitung >>)

In Memmingen wurde das Projekt »VerVolkt« am 16.5. eröffnet. Es versteht sich als Teil einer Erinnerungslandschaft. Sie ist als Informationsgrundstock gedacht, der durch weitere Ausstellungsangebote und Veranstaltungen in der Stadt vertieft werden soll.

Livestream: Was machen Nazis hier?!
Die Notwendigkeit lebendiger Erinnerungskultur im Gespräch bei Allgäu rechtsaußen
am 19.5.2021

weitere Info auf Allgäu rechtsaußen >>
zum Beitrag auf youtube >>

Rückblick 2021

Kein Fußbreit der AfD!

Gegenprotest in Kempten am 4.7.2021, 16.45 Uhr auf dem Residenzplatz
weitere Infos auf Allgäu Rechtsaußen >>

76. Jahrestag der Befreiung

Kundgebung am 8.5.21 in Kaufbeuren vor dem Rathaus
Auch in Kaufbeuren wurde zeitgleich zur Kundgebung in Augsburg an den Jahrestag der Befreiung gedacht. Der Oberbürgermeister der Stadt, Stefan Bosse sprach hierbei ein Grußwort.

Mahnende Worte in Kaufbeuren zum "Jahrestag der Befreiung" (Allg. Zeitung 9.5.2021) >>

Veranstalter: Kaufbeurer Initiative für den Frieden -, Internationalen Ausgleich und Sicherheit (KIFIAS), Gemeinsam gegen Rechts, Arbeitskreis Kaufbeuren asyl

76. Jahrestag der Befreiung

Demo am 8.5.21 in Memmingen
weitere Infos auf Facebook >>

Etwa 100 Menschen fanden sich zu einer antifaschistischen Kundgebung auf dem Marktplatz ein und zogen anschließend durch die Altstadt.

Bilder von der "Antifaschisitischen Demonstration" in Memmingen - Allgäuer Zeitung 8.5.2021 >>

Veranstalter: Autonome Bande Memmingen vom Bündnis LIA - Links im Allgäu

Kein Platz für rechte Hetze und Verschwörungsmythen
Den "Querdenker:innen" aktiv entgegenstellen - Kempten gegen rechts läd hierzu am Mo. 22.3.2021 ein:
1. Kundgebung, 17.45 Uhr am Hildegardplatz,
2. Kundgebung,18.30 Uhr August-Fischer-Platz
3. Kundgebung, 19.00 Uhr Hildegardplatz
Die Kundgebungen selbstverständlich mit Abstand und Maske! ?
Lebendige Erinnerungskultur wichtiger denn je
Eine lebendige Erinnerungskultur ist auch in Kempten wichtiger denn je. Sie muss Hand in Hand gehen mit der Auseinandersetzung mit Rechts. Wie das gelingen kann, diskutieren die Stolpersteininitiative Kempten und Allgäu rechtsaußen auf Einladung von Kempten gegen Rechts am 26. März 2021 ab 19 Uhr im Online-Vortrag.
weiterlesen auf allgäu-rechtsaußen >>
Eine Anmeldung via Mail an vortrag-stolpersteine@allgaeu-rechtsaussen.de ist Teilnahmevoraussetzung.

Lindau mag auch keine AfD!
Am 15.2.21 protestierten ca. 300-400 Menschen gegen die AFD-Propaganda-Veranstaltung in der Inselhalle.

siehe auch Allgäu rechtsaußen >>

Gibt es heute noch Judenhass im Allgäu?
Stolpersteine in Memmingen e.V. klärt auf

Der all-in.de Podcast 11.2.2021 >>

Lindauer Gedenksäule NS-Zwangsarbeit in Lindau 1939 - 1945 aufgestellt

Zwangsarbeit im Landkreis Lindau: Mitleid war nicht erlaubt
Zum Thema ein Artikel in der Allgäuer-Zeitung 27.1.2021 >>

Zur Arbeit in der Fremde gezwungen
Wochenblatt Lindau >>

Siehe auch Erinnerungsorte im Allgäu >>

2020

9.11.2020: Gedenken an die Reichpogromnacht
bedingt durch die Corona-Einschränkungen konnte das diesjährige Gedenken an die Reichspogromnacht in Kempten nur in kleinerem Kreis stattfinden.

Presse:
Kempten gedenkt dem Tag, an dem 1938 die Synagogen in Deutschland brannten (Kreisbote 13.11.2020 >>)

9.11.2020: Gedenkfeier zur Reichspogromnacht in Steinholz

Rund 50 Teilnehmer kamen zum Steinolzer KZ-Friedhof, um an die Opfer des Naziregimes zu gedenken. Eingeladen hatte der DGB-Ortskartell-Vorsitzende Paul Meichelböck. Die Gedenkrede hielt, der in Kaufbeuren ansäßige Autor und Regisseur Leo Hiemer (Autor von Gabi (1937-1943) : Geboren im Allgäu - ermordet in Auschwitz).

Bericht im Kreisbote >>

Vortrag und Ausstellung "100 Jahre Antifaschismus in Lindau"

Mi. 14.10.20 Uhr im Club Vaudeville, Behringerstraße 6-8, Lindau
Unklar ist, ob die Ausstellung länger zu sehen ist.

Infos zur Ausstellung:
Allgäuer Zeitung >>
Die Linke LV Allgäu >>
Allgäu rechtsaussen >>

Protest gegen die gefährliche Querfront der "Corona-Rebell*innen"

6.6.2020 Hildegardplatz Ecke Residenzplatz Kempten

Aufgrund der Ermordung von George Floyd in den USA wirdr das Thema Rassismusim Vordergrund stehen.
In diversen Chatgruppen der Corona-Rebell*innen Allgäu wird der Mord an George Floyd bereits instrumentslisiert und behauptet, das Opfer sei noch am Leben oder der Mord und die darauf folgenden Proteste seien insziniert worden um von den Corona-Protesten abzulenken oder auch um einen Bürgerkrieg zwischen "Schwarz und Weiß" auszulösen. Auch wird weiterhin fleißig gegen Antifaschist*innen gehetzt.

Achtet vor Ort bitte auf Abstand und wenn möglich Mundschutz.
Veranstalter: React!OR Kempten

8.5. 2020: Kaufbeurer erinnern an den Tag der Befreiung

Immerhin kam hierzu am 12.5. ein Bericht in der Ällgäuer Zeitung Allgäuer Zeitung >>

Stolpersteine für Martha und Benno Rosenbaum
Am 29.12. 2019 hat der Künstler Gunter Demnig in Memmingen, Kalchstrasse 11 Stolpersteine für das Ehepaar Rosenbaum verlegt. Schirmherr Oberbürgermeister Manfred Schilder sprach anlässlich der Verlegungein ein Grußwort.

Vorsitzender der "Stolpersteine in Memmingen e.V" Helmut Wolfseher weist darauf hin, dass vom Künstler an diesem Tag der 75.000 Stolperstein verlegt wurde.

2019

Gabi (1937-1943). Geboren im Allgäu. Ermordet in Auschwitz.

Lesung und Vortrag von Leo Hiemer Freitag, 08.11.2019
Ort: Haus International in Kempten

Der Allgäuer Autor und Filmemacher Leo Hiemer stellt das Schicksal der kleinen Gabi vor, das er in "Leni ...muss fort" bereits verfilmt hat. Hiemer zeigt Fotos und Dokumente und liest aus seinem soeben erschienen Buch.

Leo Hiemer hat sich viele Jahre intensiv mit dem Schicksal von Gabriele Schwarz beschäftigt. Das auf vielen Dokumenten und Fotografien beruhende Buch berichtet umfassend über den kurzen Lebensweg des kleinen Kindes. Gabis Mutter Lotte war getaufte Jüdin aus Augsburg, den Vater hat sie niemals angegeben. Ihre ebenfalls getaufte kleine Tochter gab sie in die Obhut frommer Pflegeeltern im Allgäu. Auf deren Bauernhof wuchs Gabi in ländlicher Idylle zunächst unbeschwert auf. Währenddessen versuchte Lotte, sich und ihre kleine Tochter mit Hilfe von Kardinal Faulhaber ins Ausland zu retten. Doch im September 1941 wurde Lotte verhaftet, ins KZ Ravensbrück überstellt und in der NS-Tötungsanstalt Bernburg umgebracht. Im Februar 1943 musste auch Gabi ihrer Heimat fu¨r immer Lebewohl sagen. Über die Zwischenstation München wurde die Fünfjährige nach Auschwitz verschleppt, wo sie an Ort und Stelle ermordet wurde.
Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes; Deutsch-Israelische Gesellschaft Memmingen-Kempten-Allgäu und Haus International
Presse:
Buchpräsentation gibt Anlass, über aktuelle Anfeindungen gegenüber Juden zu sprechen (Kreisbote 12.11.2019 >>)

Erinnerung an die Reichspogromnacht:
Zeitzeugen-Gespräch mit Ernst Grube


Mi. 6.11.2019
Ort: Haus des Stadtjugendrings, Bäckerstraße 9 in Kempten

Vor 81 Jahren, am 9. November 1938 setzen organisierte Schlägertrupps der Nazis Deutschlands Synagogen in Brand. In Erinnerung an diesen Tag hat der Stadtjugendring Kempten Ernst Grube, Überlebender des KZ Theresienstadt (er ist u.a. Präsident der Lagergemeinschaft Dachau) zu einem Zeitzeugengespräch eingeladen

Veranstalter: Stadtjugendring Kempten

Beitrag allgäu.tv 7.11. (ab Minute 16.00 - 21.00) >>

"Das zweite Trauma - das ungesühnte Massaker von
Sant' Anna die Stazzema"

Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Jürgen Weber zu´dem Film

Dienstag, 08.10.2019 im Haus International in Kempten, Poststr.22

Im nordtoskanischen Bergdorf Sant'Anna di Stazzema wurde den im Sommer 1944 rund 560 Menschen von Einheiten der Waffen-SS teils unvorstellbar grausam umgebracht. 2015 wurde das Verfahren gegen den letzten noch lebenden Kriegsverbrecher dieses Massakers in Deutschland eingestellt. weiter lesen und zum Trailer ...

Veranstalter: VVN-BdA Regionalgruppe Allgäu in Zusammenarbeit mit dem Haus International in Kempten (Eintritt frei)

Für eine friedliche Zukunft, in der die Würde aller Menschen Achtung findet.
Gedenkveranstaltung

16. 5. 2019 vor der Allgäu-Halle in Kempten
In Erinnerung an die vielen Häftlinge des Dachauer KZ-Aussenlagers Kempten, die von August 1943 bis April 1945 in der Tierzuchthalle inhaftiert waren und für die Rüstungsproduktion von Sachse in der ehemaligen Weberei arbeiteten.

Ansprache: Ernst Grube (Zeitzeuge, als Kind im KZ Theresienstadt)

Im Labyrinth des Schweigens
Film über den Staatsanwalt Johann Radmann

14. 5. 2019 in der Markuskirche, Bussardweg, Kempten
Ende der 1950er Jahre stößt der junge Staatsanwalt Johann Radmann auf die Spur von NS-Verbrechern, die unbehelligt in der westdeutschen Gesellschaft leben. Seine Ermittlungen erfahren allerdings Ableh nung. Jedoch findet er Unterstützung bei dem hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der ihn ermutigt die Täter zur Verantwortung zu ziehen.
Seine Bemühungen haben gefruchtet: 1963 beginnt der Auschwitz-Prozess, der bis 1965 andauerte.

Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Donnerstag 21. März 2019, 18.00 Uhr
Rathausplatz in Kempten
Veranstalter: Bündnis aus Integrationsbeirat, Mensch sein, AGABY und andere

Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus

Sonntag, den 27. Januar 2019 auf dem Friedensplatz am Mahnmal in Kempten
Veranstalter: Stolpersteininitiative Kempten und Umgebung

2018

Veranstaltungshinweise

Mi. 21.11.2018, 19.00 Uhr - Gedenkfeier an die Zwangsarbeiter von Kottern-Weidach
Treffpunkt am Mahnmal für die Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge des ehem. KZ-Aussenlagers Kottern an der katholischen Kirche in Weidach (Gemeinde Durach) an der Ortsausfahrt von Kempten St.Mang Richtung Sulzberg.
Gedenkveranstaltung mit Georg Hock (Bürgermeister von Durach), Klaus Stadel (Gymnasiumlehrer) und SchülerInnen (das Mahnmal wurde von SchülerInnen gestaltet).
anschließend ein Vortrag im Pfarrsaal ein Vortrag über das KZ-Aussenlager Dachau

Stellungnahme der VVN-BdA Regionalgruppe Allgäu zur Diskussion um die Umbenennung der Knussertstrasse in Kempten (Sept. 2018)

Mit Bezug auf die Artikel im Kreisboten Kempten vom 6.7.18 und 20.7.18, in der Süddeutschen Zeitung vom 13.7.18 und in der Allgäuer Zeitung vom 20.7.18, sowie dem wikipedia-Artikel zu Richard Knussert, unterbreiten wir hiermit unsere Meinung zu der Frage der Umbenennung der Knussertstrasse in Kempten.

Wir unterstützen voll und ganz die bislang vor allem von den Herren Prof.Dr.Georg Karg, Dr.Michael Mayr und Jakob Knab vorgetragenen Argumente für eine Umbenennung der Knussertstrasse. Die ablehnende Haltung von Oberbürgermeister Thomas Kiechle ist uns nicht verständlich. weiter lesen >>

Di. 13.11.2018 Konzert von Esther Bejerano und Microphone Mafia.
im Kaminwerk Memmingen
Esther Bejerano, 93 Jahre alt, war Mitglied des  sog. Mädchenorchesters in Auschwitz.  
Fr. 09.11. 2018 Gedenkstunde in Memmingen an der Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge am Schweizerberg
Redner: Christian Ude, Altoberbürgermeister von München. Musikalische Umrahmung durch Günter Schwanghart (Klarinette).
Veranstalter: DGB Allgäu, Deutsch-Israelische Gesellschaft Memmingen,  Katholische Arbeitnehmerbewegung Memmingen-Unterallgäu.
Fr. 09.11.2018 Reichspogromnacht 1938 - Gedenkveranstaltung in Steinholz
Treffpunkt: Parkplatz Sonnenhof / Steinholz
Erinnerungszug zur Gedenkstätte - Gedenkworte von Ernst Grube, Zeitzeuge
im Anschluss Diskussionsrunde im Sonnenhof
Veranstalter: DGB Ortskartell Kaufbeuren, VVN-BdA Allgäu, Kaufbeuren aktiv, Kifias, Amnesty International, Bündnis für Flüchtlinge, Arbeitskreis Asyl, gefördert durch Bundesprogramm Demokratie leben

Fr. 09.11.2018 Gedenkgang und zur  Kundgebung am 80. Jahrestag des Pogroms vom 9. November 1938
ULLMANN-Platz in Kempten von dort Schweigegang, mit Texten von Schülerinnen und Schülern  an den Gedenkstellen und vom Stolperstein-Verein zu  Beginn und Schluss. Abschluss auf dem FRIEDENSPLATZ
Veranstalter: Initiative STOLPERSTEINE  für Kempten und Um geb ung  e.V., Deutsch- Israelische Gesellschaft Kempten und weitere  Mit - Veranstalter   Presse: Kreisbote 13.11.2018 >>        

Reichspogromnacht 1938 - Gedenkveranstaltung in Steinholz
09.11.2018
Parkplatz Sonnenhof / Steinholz
Erinnerungszug zur Gedenkstätte - Gedenkworte von Ernst Grube, Zeitzeuge
im Anschluss Diskussionsrunde im Sonnenhof
Veranstalter: DGB Ortskartell Kaufbeuren, VVN-BdA Allgäu, Kaufbeuren aktiv, Kifias, Amnesty International, Bündnis für Flüchtlinge, Arbeitskreis Asyl, gefördert durch Bundesprogramm Demokratie leben

Do. 08.11. 2018
Zeitzeugengespräch mit Ernst Grube im Haus International, Kempten
Veranstalter: KAB Kempten, VVN Allgäu, Integrationsbeirat der Stadt Kempten und Haus International

Do. 04. 10.2018
"Ich schweige nicht, Hans Scholl und die weiße Rose"

Lesung mit Jakob Knab
Veranstalter: KAB Kempten, VVN Allgäu, Integrationsbeirat der Stadt Kempten und Haus International

 

Aufruf zu einer bayernweiten Initiative gegen Ankerzentren, Lagerunterbringung und rassistische Hetze

22.09.2018 vor dem Künstlerhaus (Beethovenstraße 2)

Kundgebung "Für ein buntes Memmingen - Ohne die AfD!"

Samstag, den 29. September 2018 ab 18:30 Uhr vor der Stadthalle in Memmingen

8. Mai 2018: Gedenkveranstaltung am Tag der Befreiung vom Faschismus
vor der Allgäu-Halle in Kempten

Ansprache durch Markus Naumann zum Thema Zwangsarbeit in der NS-Zeit
Grußworte sprachen die Landtagsabgeordnete Ilona Deckwerth (SPD) und der Kemptener Bürgermeister Josef Mayr (CSU)

Buchhinweis
Markus Naumann, Experte in Sache Zwangsarbeitern im Raum Allgäu hat in seinem Buch "Spuren im Wald" über die Zusammenhänge der Rüstungsindustrie, der SS und der für die Zwangsarbeiter zuständigen Behörden berichtet.

Erschienen ist das Buch im Likias Verlag, 86316 Friedberg, 2017, 269 Seiten, 24,80 Euro

Stolpern über die "Spuren im Wald" (Kreisbote 22.2.2018 >> )
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am Samstag, 27. Januar 2018 wurde in Kempten der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Seit 1996 ist der Jahrestag
der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee ein gesetzlicher Gedenktag. Seit vielen Jahren ist die
„Initiative Stolpersteine Kempten und Umgebung“ Träger dieses Gedenkens, dieses Mal mit Beteiligung der VVN-BdA Regionalgruppe Allgäu. weiter lesen >>
Schweigemarsch zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
Treffpunkt: vor dem Kaufhaus Reischmann, Klostersteige/Fischerstraße in Kempten
am Samstag, den 27.01.2018, 15.00 Uhr

Einlader: Initiative „Stolpersteine für Kempten und Umgebung“ und der „Verein der Verfolgten des Nazisregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Regionlagruppe Kempten “
"NEBEL IM  AUGUST" - Der Fall Ernst Lossa vor Gericht.

Schauspiel, Uraufführung des Landestheaters Schwaben. Dokumentarstück von John von Düffel nach dem Roman von Robert Domes.
Dienstag, 17.04.2018, Beginn: 10.00 Uhr, Stadttheater (Illerstraße, Kempten), Preis 15.00 Euro

2017
Gedenkveranstaltung: Lichter gegen das Vergessen
zu Ehren der Opfer der NS-"Euthanasie" am 1. 11.2017
auf dem ehemaligen Patieten/Innen Friedhof der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Irsee/Kaufbeuren hinter der Klosterkirche (weitere Info Bildungswerk Irsee)

Wieder Stolpersteine in Memmingen
Die Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus soll wach gehalten werden. Der Verein Stolpersteine in Memmingen e.V. verlegt zusammen mit dem Künstler Gunter Demnig am Freitag, 13. Oktober 2017 Stolpersteine in der Memminger Innenstadt. Weitere Infos auf Die Lokale >>

»Blut muss fließen«: Undercover unter Nazis aus dem Allgäu
Dokumentation, die in einem Sonderschnitt gezeigt wird. Der Regisseur des Films, Kenner der örtlichen Szene und Vertreter der regionalen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus stehen anschließend für eine Debatte zum Umgang mit der extremen Rechten in der Region zur Verfügung.
Mo. 23.10.17, 19.00 Einlass, Beginn 20,00 Uhr im Forum Mindelheim, Eintritt frei

Gedenken an Gabi am 24. Mai in Marktoberdorf

Am 24. Mai 2017 könnte Gabriele Schwarz aus Marktoberdorf ihren 80. Geburtstag feiern. Doch sie wurde schon mit 5 Jahren in Auschwitz ermordet. Die Stadt Marktoberdorf veranstaltet am 24. Mai im Rathaussaal ein "Gedenken an Gabi". Unter anderem wurde an diesem Abend mit Fotos und Dokumenten ihr Leben skizzieren.


weiter Infos unter >>

Ein neues Projekt im Allgäu und den angrenzenden Regionen.

Es bietet Recherche, Dokumentation und Analyse der Umtriebe von Neonazis und anderen Rechtsradikalen.

Mahnmal für die Opfer der Nazis
auf dem Friedensplatz in der Mitte Kemptens
FREITAG, dem 27. Januar, 16. 30 - 17.00 Uhr

Veranstalter: Stolpersteine für Kempten und Umgebung e.V. , Deutsch - Israelische Gesellschaft  Kempten Allg.

2016

Die Morde des"Nationalsozialistischen Untergrundes" und  aktuelle Entwicklungen des Rechtsterrorismus.

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Martina Renner, MdB (DIE LINKE) Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss  und Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im Bundestag . 
Am Donnerstag, den 6. Oktober 2016 ab 20.00 Uhr im großen Saal des Gasthauses Köchlin, Lindau-Reutin, Kemptener Straße 41in Lindau.

11.6.2016: Breiter Widerstand gegen Afd Auftritt in Lindenberg

Am 11.6. führt der AfD-Kreisverband Oberallgäu/Kempten/Lindau im Löwensaal in Lindenberg eine Veranstaltung mit der rechten Populistin Petry durch.

Auf der um 14.30 Uhr begonnenen Gegenkundgebung auf dem Stadtplatz (veranstaltet von SPD, Die Grünen und Jusos) sprachen vor ca. 400 Menschen u.a. Thomas Gering, MdL Grüne aus Gunzesried/Oberallgäu,sowie Carlos Gil, 2.Bevollmächtigter der IG Metall Allgäu und Harald Güllner, MdL SPD aus Neusäß bei Augsburg. Die Demonstration um 15.45 Uhr, mit 600 Teilnehmern (laut Polizei) eindrucksvoll, wurde veranstaltet von: LiA-Links im Allgäu, Bunte Liste Lindau, Initiative gegen Rassismus Westallgäu, react!OR-Antirassistisches Jugendaktionsbüro Kempten, Gegen Rassismus im Allgäu und sonstwo, Die LINKE Konstanz, Club Vaudeville Lindau.

mehr erfahren auf all-in.de >>

20.2.2016: Rechter Mob formiert sich als Allgida in Obergünzburg
Provokationen, Fackeln und Pöbeleien: Demonstration gegen Asylpolitik in Obergünzburg
weiter lesen auf all-in.de >>

Solidaritätskundgebung "Für ein gutes Miteinander in Kaufbeuren"
12.2.16 an der Christuskirche in Neugablonz
hierzu ruft das Bündnis für Flüchtlinge auf. weiter lesen >>
Brandanschlag auf geplante Geflüchtetenunterkunft

Am 6.2.2016 wurde ein Brandanschlag auf eine geplante Unterkunft für Schutzsuchende in Kaufbeuren-Neugablonz verübt. Bereits im Vorfeld sind Unterschriften gegen das Projekt gesammelt worden. In der Nähe der Unterkunft fanden sich auch gegen Asylsuchende gerichtete Aufkleber.
Eigentlich könnte man von den Bewohnern des Ortsteil eine große Solidarität gegenüber Schutzsuchenden erwarten, immerhin fanden dort nach dem 2ten Weltkrieg sudetendeutsche Schutzsuchende Zuflucht und einen neue Heimat.

2015

Gedenktafel für Willy Wirthgen in Kempten

Am Samstag, 28.11.15 wurde eine Gedenktafel für den Gewerkschafter und Widerstandskämpfer Willy Wirthgen in der Hohen Gasse 19 in Kempten enthüllt, erste Gedenktafel für ein Opfer der NS-Gewaltherrschaft und der nazistischen Militärjustiz in Kempten. Wirthgen wurde am 3.April des Jahres 1944 ermordet.
Mit der Tafel möchte der Verein "Initiative Stolpersteine für Kempten und Umgebung" das Leben der Opfer des Nationalsozialismus besser darstellen. Der Historiker Dr. Dieter Weber hat die Lebensdaten von Willy Wirtgen erforscht. Die Tafel wird von den Hausbesitzerfamilien Jansen und Brasser finanziert. Zur öffentlichen Enthüllung mit Bürgermeister Josef Mayr (inzwischen geändert in Bürgermeisterin Sibylle Knott) und Stadtheimatpfleger Tilman Ritter berichtet Dr. Dieter Weber über weitere Ereignisse von 1944 (Info zu Wirthgen bei wikipedia >>)

26.5.2015: Stolpersteinverlegung in Mindelheim

Erinnert wird an drei jüdischen Mitbürger und eine Mitbürgerin.
Verlegung des Stolpersteins für Jakob Grünwald, Gerberstraße 21
Verlegung der Stolpersteine für Jakob, Fanni und Werner Liebschütz, Marienplatz, Maximilianstr. 30
Straßenumbenennung
Die Kurat-Frank-Str. in Kaufbeuren wird umbenannt. Nach jüngeren Nachforschungen hat sich der als Heimatforscher bekannte katholische Geistliche als bedeutender Propagandist für die Euthanasiemorde herausgestellt, der paradoxerweise auch als Anstaltsgeistlicher in der Nervenheilanstalt Kaufbeuren fungierte.
27.3.2015 Kreisbote - Stadtrat will Klarheit über Kurat Frank >>
20.5.2015 Meldung zur Straßenumbenennung >>
Der Aufstand in Oberstdorf
Unbekanntes unter Edelweiß, Gamsbart und Lederhose - ein kaum bekannte Selbstbefreiungs-Aktion..
weiter lese antifa März 2015 >>
2014

17.7.2014: Das Gedenken an das Opfer Konstantin M. auf dem Tänzelfest in Kaufbeuren endet mit Platzverweis

Am Jahrestag der Tat, dem 17. Juli, sollte dem Opfer gedacht und der Behauptung eine »sinnlose Sauferei und Prügelei« sei Ursache des »Todesfalls« widersprochen werden. Der Sicherheitsdienst des Festes versuchte dies zu unterbinden. Die Polizei erteilte den Aktivisten Platzverweise. weiter lesen >>

Securities bedrängen Antifaschisten (?) rh

Memmingen: In Memmingen dauerte die Diskussion über die Umbenennung der Wernher-von-Braun-Str. keine Jahrzehnte. Am 2.6.2014 beschloss der Stadtrat mit 21:9 Stimmen die Straße umzubenennen. Ein wichtiger und richtiger Schritt. Die Stadt Gersthofen könnte sich hieran ein Beispiel nehmen.

Vortrag und Diskussion: "Der Verfassungsschutz ist unantastbar"
23.04.2014 Vortrag und Diskussion im SJZ, Frühlingstrasse 17, Kempten
weiter lesen >>

Militante Neonazis in Thüringen - Aber doch nicht im Allgäu?!
Dienstag, 22.04.2014, Vortrag und Diskussion
Kolping Bildungswerk, Adolph-Kolping-Str. 2a, Kaufbeuren
weiter lesen >>
2013
Vortrag und Diskussion: "Rechtsextremismus in Bayern und Schwaben"
Dienstag, 26. November im Haus International in Kempten ein Vortrag statt. Er beleuchtet "Erscheinungsformen, Strukturen, Einstellungen und zivilgesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten" und geht auch kurz auf die umstrittene Band Frei.Wild ein, die am 4.Dezember in der Kemptener Kultbox auftritt. Das "antirassistische Jugendaktionsbüro" Kempten organisiert im Anschluss an den Vortrag ein kleines Konzert.

Info- und Diskussionsveranstaltung: Keine Bühne für völkisch-nationalistische Musik - Keine Bühne für die rechtsextreme Band Frei.Wild!
Donnerstag 7.11.13, im Selbstverwaltetes JuZe, Frühlingstr. 17 in Kempten.
weitere Infos >>

18.10.2013: THIS SHOW WON'T GO ON! Demo gegen Rassismus
184 Tote sind 184 zu viel
Ca. 150 Teilnehmer kamen zum Hauptbahnhof in Kaufbeuren, um gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu demonstrieren. Video >>
weiter lesen >>

Zwangsarbeiter in Kempten 1940 - 1945
Am 8.9.2013 fand eine Führung zum Tag des offenen (unbequemen) Denkmals in Kempten statt.,Veranstaltet vom Stadtarchiv Kempten. Unserer Bericht, weiter lesen >>

"Nazis entgegentreten - In den Köpfen und auf der Straße!"
Ca. 50 Menschen traten dem NPD Auftritt am 3.9.13 mit Trillerpfeifen entgegen.
allgäu-online 3.9.13

19.07.2013: Totschlag mit rassistischem/rechtsextremistischen Hintergrund
36-Jähriger wegen V.a. Totschlag in Haft genommen.
Dieser war mit einer siebenköpfigen Gruppe aus Thüringen (22 - 53 Jahre) auf dem Tänzelfest in Kaufbeuren unterwegs. Um Mitternacht 18.7 auf 19.7. provozierten sie drei Spätaussiedler mit ausländerfeindlichen Sprüchen, es kam zu einer Schlägerei. Eine andere Gruppe, hierunter auch ein 34-jähriger aus Kasachen stammender Kaufbeurer kam zu dem Geschehen. Auch diese Gruppe wurde provoziert. Der 36-Jährige schlug ohne Ankündigung auf den Kasachen ein. Dieser stürzte wohl und verletzte sich so schwer, dass er nach Reanimation doch verstarb.
Das Allgäu online 19.7.2013 >>
AZ-Onlne: 19.7.2013 >>
Aida Archiv >>
SZ 20.7.2013 >>
20.7.13: Ca. 500 KaufbeurerInnen habe sich an einem Schweigemarsch zum Gedenken an das Opfer der tödlichen Attacke am Tänzelfest beteiligt.

Stolpersteine in Memmingen e.V.
Am 27. Juni 2013 wurde in Memmingen die Initiative "Stolpersteine in Memmingen" gegründet.
weiter Infos Verein Stolpersteine für Memmingen e.V.

Willy Wirthgen und Adolf Schmidt
zwei Opfer des NS-Regimes
Vortrag und Diskussion mit Kurt Wirth (VVN) am So. 30.6.13, 17.00 Uhr, im Jugendzentrum in Selbstverwaltung "react.OR.ke" in Kempten, Frühlingstr. 17

2012
28.12.2012 Das neue Vorstandsteam des Kreisverbands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Kaufbeuren wird sich auch mit dem Thema Rechtsextremismus beschäftigen und plant im Frühjahr eine Veranstaltung zum Thema.

Ausstellung: "Rechtsradikalismus: Demokratie stärken-Rechtsradikalismus bekämpfen"
war im Oktober 2012 in der Stadtbibliothek und in der Bierwirth-Schule in Memmingen zu sehen .
Veranstalter: Attac-Gruppe Memmingen/Illerwinkel und die Johann-Bierwirth-Schule

Memmingen gemeinsam gegen Rechts

auf Facebook
Ausstellung in Kreuzthal(-Eisenbach), Haus Tanne: "Der Kunstmaler Bowien am Ende der Welt"
1.Mai - 14.Oktober 2012
Bowien flüchtete mit einer Gruppe von Intellektuellen aus dem Ruhrgebiet (u.a. dem Chefredakteur Heinen und der heute in Algerien lebenden Malerin Bettina Heinen-Ayech) im Herbst 1944 (in Augsburg wurden seine Bilder beschlagnahmt) vor der Verfolgung der Nazis in das abgelegene Kreuzthal (heute Gemeinde Buchenberg bei Kempten). Erstaunlicherweise wurden sie von niemandem verraten.
Auch 2012 - 1999 zum ersten Mal - kamen französische Überlebende des Außenlagers des KZ Dachau in Kempten-Kottern anläßlich des Jahrestages der Befreiung nach Kempten. Vom 1.August 1944 bis Mai 1945 waren die heutigen Mitglieder der "Amicale des anciens de Kempten-Kottern" u.a. auch in der Kemptener Tierzuchthalle (heute "Allgäuhalle") untergebracht. Sie mußten vorwiegend in den hiesigen Textilbetrieben für Zulieferungen für die Rüstung, z.B. für Messerschmitt in Augsburg, arbeiten. Zusammen mit dem 2.Bürgermeister Josef Mayr legten sie an der Gedenktafel an der Allgäuhalle Blumen nieder.
Eine rechte Skinheadgruppierung "Voice of anger nomads" betreibt in einem kleinen Weiler bei Weitnau Oberallgäu seit 2010 ein Vereinsheim. Ende März 2012 fand dort ein Rechtsrock-Konzert statt. Laut Allgäuer Zeitung läuft der Mietvertrag aus und soll nicht mehr verlängert werden.
19.3.2012: Veranstaltung des DGB Allgäu-Donau-Iller zum Thema "Rechtsextremismus in Süddeutschland"
in Kempten-St.Mang mit Robert Andreasch (Journalist und Soziologe)
Beitrag von tv-allgäu 20.3.12
2011

Im Allgäu wurde der Reichspogromnacht gedacht. Gedenkveranstaltungen in Kempten, Memmingen und Kaufbeuren Ein Kurzbericht >>

Bericht zur Gedenkstunde für Opfer der Nationalsozialisten in Memmingen - Die Rede hielt Gernot Römer
Memminger Zeitung 11.11.11

9.11.2011: Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht 1938
Wie in jedem Jahr, rief der DGB in Kaufbeuren zum Gedenken an die Reichspogromnacht auf. Ein Fackelzug bewegte sich vom Parkplatz zur Gedenkstätte Steinholz. Diese erinnert an ein Arbeitslager, in dem 472 Menschen ums Leben kamen. Der Abteilungsleiter im DGB Bayern, Mario Patuzzi sprach zum Thema: "Rechtspopulismus bekämpfen". Die Jugend-Theatergruppe "Salzstreuer" zeigte ihre Ausstellung: "Es war auch hier".
MITTWOCH, 9. November 2011 - 73. Jahrestag des Deutschen Pogroms
Die Initiative Stolpersteine für Kempten und Umgebung e.V. lädt ein zum GEDENKGANG in der Stadt KEMPTEN
Siegfried-Ullmann-Platz , Kempten

- Schweigemarsch mit Kerzen zur Reichspogromnacht in Kempten (Allgäuer Zeitung 8.11.2011)
27.08.2011: Memminger Bündnis gegen Rechts wehrt sich gegen den Auftritt der NPD in der Stadthalle
- Blumen und Schweigeminute als Protest gegen NPD-Veranstaltung in Memmingen (29.8.11 Memminger Zeitung)

Der Aufruf des Bündnis gegen Rechts >>

Januar 2011 Immenstadt: Mehrheit gegen Platzbebennung
Nach Vorstellung der dreiköpfigen SPD-Stadtratsfraktion in Immenstadt sollte der namenlosen Platz vor dem Literaturhaus nach Josef Helfer benannt werden.
Josef Helfer (1882-1961) war Mitbegründer der SPD in Immenstadt, von 1919 bis 1933 sowie von 1946 bis 1954 Mitglied des Stadtrats. 1918 war der Arbeiter der "Mechanischen Bindfadenfabrik" und späteren "Hanfwerke" Mitinitiator des Arbeiter- und Soldatenrats. 1933 kam er nach der Machtübertragung an die Nazis in Schutzhaft und 1944 ins KZ Dachau. Josef Helfer erhielt die Goldene Bürgermedaille der Stadt Immenstadt, den Ehrenring des Landkreises Sonthofen, das Verdienstkreuz der Bundesrepublik und wurde Ehrenvorsitzender der Immenstädter SPD. Auf dem Friedhof gibt es eine Ehrentafel für ihn.
Neben den drei SPD-Räten waren auch 5 weiter Stadträte dafür.. Die Grünen wollten den Platz nach einer "literarischen" Persönlichkeit benannt haben. Die CSU und andere äußerten sich überhaupt nicht und stimmten nur dagegen. Somit endete die Abstimmung mit 8:15 Stimmen gegen die Benennung nach Helfer.
SPD-Infoseite zu Josef Helfer >>
"Für einen Arbeiter ist kein Platz da" Allgäuer Anzeigenblatt 4.2.11 >>

2010
9.11.2010: Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht 1938 - Der DGB Kreisverband Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Kaufbeurer Initiative für Frieden, internationalen Ausgleich und Sicherheit KIFIAS und der Ortsgruppe von Amnesty International erinnerte an die Ausschreitungen gegen Juden in der Reichspogromnacht von 1938.
Gedenkansprache: Barbara Lochbihler
Einladungsflyer >>

14.10.2010: Einweihung einer Stele gegen das Vergessen
Gernot Römer sprach über die Nazi-Vergangenheit im Oberallgäu anläßlich der Einweihung einer Stele in Langenwang. Die Stele (Design Andreas Kopp) erinnert an das KZ-Dachau Außenlager Fischen. Weiter Außenlager waren Bad Oberdorf, Gemeinde Hindelang und Blaichach, Kreis Sonthofen

Allgäuer Zeitung 14.10.2010
Allgäuer Zeitung 15.10.2010

KZ Außenlager in Fischen Oberallgäu:
Erste Erwähnung 6.11.1944 als Außenlager von Kottern.
Es bestand aus ca. 4 Baracken nahe des Bahnhofs.
Die Häftlinge stammten aus Deutschland, Österreich, Sowjetunion, Italien, Frankreich, Polen.
Sie mussten bei den Messerschmidt-Werken Flugzeugrahmen herstellen oder wurden im Straßenbau eingesetzt. Im April 1945 wurde das Lager geräumt.

Quelle: Benz W.; Distel B.: Orte des Terrors Bd.2. München 2005

"Stolpersteine" in Kempten

Mit den Worten "Nicht schweigen, nicht wegsehen, nicht weghören" hat Kemptens Oberbürgermeister Ulrich Netzer am 14.7.2010 das Projekt "Stolperstein" eröffnet. Durch das Projekt soll Opfern des NS-Regimes gedacht werden.
Im Stadtgebiet Kempten werden 21 Stolpersteine vor Häusern von NS-Opfern angebracht. Die Setzung der ersten Stolpersteine erfolgte am 15.7.

rechts: Bild aus dem Prospekt Stolperstein der Initiative Stolpersteine für Kempten und Umgebung e.V - Stolpersteine vor dem ehemaligen Kloster Irsee. Gedacht wird hier auch an Ernst Lossa (in Augsburg gedenken wir mit einer Straßenbenennung an ihn)
Stolperstein Fotodokumentation >>
2010: Tänzelfest in Kaufbeuren lockte auch fragwürdige Besucher an.
Das Kaufbeurer Tänzelfest sollte ein fröhliches Fest der Brauchtumspflege und des Miteinanders sein.
Leider war auffällig, dass sich immer wieder Neonazis aus der Deckung wagten, um sich offen mit ihren Szene Klamotten (Thor Steinar, LONSDALE, etc) unter die Leute zu mischen.
Unter dem Deckmantel der Brauchtumspflege wollten sie Präsenz zeigen, und ihre Ideologie unter die Leute bringen.
Wir werden uns diesem Treiben aktiv entgegen stellen, und weiterhin jegliche Provokation der Nazis zur Anzeige bringen.
Wir fordern:
•  NPD Verbot endlich durchsetzen .
Eine Partei, die Ideologisch im dritten Reich zuhause ist, ist in unserer demokratischen Gesellschaft fehl am Platz.
•  Verbot aller faschistischen Organisationen. Potsdamer Abkommen endlich durchsetzen.
In diesem Abkommen, bestimmten die Siegermächte nach dem zweiten Weltkrieg das verbot der NSDAP und aller ihr nahestehenden Organisationen . Daher gehören "Freie Kameradschaften" "Nationale Sozialisten" usw. mit ihren Menschenfeindlichen Ansichten auf den Kothaufen der Geschichte.
•  Zivilcourage im Kampf gegen rechts.
Antifaschistische Demonstrationen und Blockaden dürfen nicht kriminalisiert und behindert werden. Nazis zu Blockieren ist unser Recht.
Wir fordern alle Kaufbeurer auf, dem Treiben der Nazis nicht tatenlos zuzusehen.
Zeigt Zivilcourage, meldet faschistische Übergriffe, Provokationen und Propagandadelikte umgehend der Polizei.