Mo. 13. April 2026, 18:30 Uhr im Evang. Forum Annahof, Augustanasaal Im Annahof 4, 86150 Augsburg, Eintritt frei
Die Zeiten, in denen Widerstand gegen das nationalsozialistische Unrechtsregime und dessen Angriffskrieg als Hochverrat verfolgt und mit dem Tod bestraft wurde, sind vorbei. Doch wie ist Widerstand heute zu bewerten, wenn sich demokratische Staaten verändern....... weiter lesen >>
Gedenkveranstaltung
Do., 17.04.2026, 17:00 Uhr: Gedenkfeier zum 82. Todestag von Pfarrer Max Josef Metzger vor der Stele am Dom
Erinnerung an die jüdischen Bewohner der Mozartstraße 5 1/2
22. April, um 11:00 Uhr, vor dem Haus in der Mozartstraße 5 ½
Im Haus in der Mozartstraße 5 ½ waren zwischen 1939 und 1943 insgesamt 28 Jüdinnen und Juden zwangsweise einquartiert. Fast alle von diesen wurden von
den Nationalsozialisten in Ghettos und KZs (Auschwitz, Theresienstadt, Piaski) deportiert und ermordet.
Zur Erinnerung an die Bewohner dieses ehemaligen „Ghettohauses“ bringt die Stadt Augsburg eine Gedenktafel an. . Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Ausstellungen
Ausstellung "Finstre Zeiten": Fürsorge und Euthanasie-Verbrechen in Bayerisch-Schwaben
05.03.2026 - 05.06.2026 Treppenhaus Haus L1, Leonhardsberg 1, 86150 Augsburg
Die Ausstellung der Bezirksheimatpflege widmet sich dem Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung in Bayerisch-Schwaben und beleuchtet die Verhältnisse während des Nationalsozialismus. Schon im Mittelalter übernahmen Gesellschaft und Kirche die Fürsorge für Menschen, die sich nicht selbst helfen konnten. Im 19. Jahrhundert entstanden dann große psychiatrische Heil- und Pflegeanstalten für Menschen mit geistiger, körperlicher und seelischer Beeinträchtigung. Die Ausstellung zeigt, wie karitative Einrichtungen und psychiatrische Anstalten aktiv an den Euthanasie-Verbrechen beteiligt waren.
Sonderausstellung FRIEDEN in der ehemaligen Synagoge Kriegshaber, Augsburg, Ulmerstr. 228
Basierend auf der Ausstellung »Frieden« des Jüdischen Museum Wien, kuratiert von Adina Seeger und Tom Juncker.
Dauer der Ausstellung: 4.12.2025 bis 13.9.2026
Geöffnet Donnerstag bis Sonntag: 14 - 18 Uhr
Es geht um den Erhalt des Erinnerungs- und Lernortes! Zur Weiterentwicklung des Erinnerungs- und Lernorts hat
die "Bürgerstiftung Augsburg "Beherzte Menschen" ein Spendenkonto eingerichtet.
Spendenkonto bei der Stadtsparkasse Augsburg, IBAN: DE22 7205 0000 0000 0263 69, Stichwort: "Halle 116"
- weitere Infos siehe >>
Dauerausstellung im Erinnerungs- und Lernort HALLE 116 Erinnerungs- und Lernort HALLE 116, Karl-Nolan-Str. 2-4, 86157 Augsburg
Die Dauerausstellung im Erinnerungs- und Lernort HALLE 116 ist die erste, die sich mit der Zeitgeschichte Augsburgs im 20. Jahrhundert befasst: Nationalsozialismus in Augsburg -: Konzentrationslager und Zwangsarbeit Augsburg und Schwaben - Nachkriegszeit , US-Amerikanische Präsenz und Friedensstadt.
Nachdem die
Standsicherheit des Gebäudes gewährleistet ist kann die Ausstellung wieder besucht werden:
Mittwoch 10 - 15 Uhr
Samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr
Da die Gruppengröße auf 25 Personen beschränkt ist, wird um rechtzeitige Anmeldung zu den Führungsterminen jeweils unter halle116@augsburg.de gebeten. Termine und weitere Infos unter www.halle116.de
Stimmen zur Eröffnung: Stadt: Nach langen Diskussionen Ausstellung in KZ-Außenlager SZ 26.10.2023 >>
Halle 116: Früheres KZ-Außenlager wird Erinnerungsort TVAugsburg 27.10.2023 >>
"Halle 116" in Augsburg erinnert an Gräueltaten der Nazis B24 28.10.2023
PM Bay. Staatsregierung
28.10.2023 >>
Künftige Kultusministerin eröffnet Lernort "Halle 116" Sonntagsblatt 28.10.2023 >>
"Halle 116": Augsburg macht seine dunkle NS-Historie erlebbar AZ-online >>
Rückschau 2026
Ostermarsch-Kundgebung 2026
Sa. 04. April 2026 auf dem Moritzplatz
Die Ostermarsch-Kundgebung beginnt mit kurzen Reden der AFI, VVN-BdA, DFG-VK, pax christi, Schulstreik und Augsburg für Palästina. Das Kulturprogramm wird von der Gruppe "Zeitenwende" gestaltet. Während der Demo sorgt Sambamania für die notwendige Aufmerksamkeit.
"Lebens- und Wirkstätten jüdischer und politisch missliebiger Ärztinnen und Ärzte aus Augsburg in der NS-Zeit"
Mi. 18.03.2026: Treffpunkt: Foyer der Synagoge, Halderstraße 6-8
Vielfalt der Erinnerungskultur in Augsburg
Zwischennutzung von KARO10 durch Augsburger Erinnerungs- und Gedenkinitiativen vom 17.- 28. März 2026
Augsburg zeichnet sich durch eine vielfältige und lebendige Erinnerungs- und Gedenkkultur an die Opfer des National
sozialismus aus. Ebenso vielfältig wie die Initiativen – von der VVN über Geschichts- und Erinnerungswerkstatt bis hin zu Gegen Vergessen – Für Demokratie und geschichtsagentur - sind die Formen des Gedenkens sowie die Opfergruppen, an die erinnert wird: Deportierte und ermordete JüdInnen aus Augsburg, politische Gegner der Nationalsozialisten, KZ-Häftlinge aus fast ganz Europa in den Augsburger Außenlagern des KZ-Dachau, und in jüngerer Zeit verstärkt auch Euthanasie-Opfer sowie sog. „Asoziale“ und „Gewohnheitsverbrecher“.
Im Rahmen der Zwischennutzung KARO10 des ehemaligen „Rübsamen“ in der Karolinenstraße 10 präsentierten Augsburger Erinnerungs- und Gedenkinitiativen im 1. Stock ihre Arbeit sowie auch neuere Ergebnisse ihrer Recherchen.
Di. 17.3.2026, 16:00 Uhr: KZ-Häftlinge aus Europa im KZ-Außenlager Augsburg-Pfersee
Kurz-Info: Bella Ciao und Mee(h)r. Reinhold Forster von der geschichtsagentur augsburg berichtet von Häftlingsgruppen aus Frankreich, Italien und Slowenien im KZ- Außenlager Augsburg Pfersee und die historischen Hintergründe.
Mi. 18.3.2026, 15:00 Uhr: Film: Zeichen setzen. Ein Film der Erinnerungswerkstatt Augsburg (2025) von Josef Pröll in Zusammenarbeit mit Fritz Schwarzbäcker und Inge Kroll. Dauer: ca. 40 Minuten
Mi. 18.3.2026: 17:00 Uhr Eröffnung durch Martina Wild, Bürgermeisterin.im Anschluss Rundgang durch die Ausstellungen im 1.OG
Mi. 18.3.2026, 19:00 Uhr: Buchvorstellung „Aus Worten werden Taten“ – Ein Braunbuch Zusammenstellung von Zitaten von AfD-Landtagsabgeordneten vorgestellt von Toni Schuberl und Cemal Bozoglu, MdLs
Do. 19.3.2026: 13-15 Uhr Schwerpunkt: Politische Häftlinge aus Augsburg (VVN)
Fr. 20.3.2026: 13-15 Uhr: Schwerpunkt: Erinnerungszeichen (Jüdisches Museum mobil).
Sa. 21.3.2026:, 16:00 Uhr Motivation(en) für Gedenk- und Erinnerungsarbeit.
Das workshopartige Austauschformat lädt Akteur*innen der lokalen Erinnerungsarbeit dazu ein, in entspannter Atmosphäre miteinander
ins Gespräch zu kommen, sich (noch) besser kennenzulernen und neue Verbindungen zu knüpfen. Als Einstieg dienen Bücher, die uns
bewegt haben und zu denen wir einen persönlichen Bezug haben – und die vielleicht auch etwas darüber erzählen, was uns persönlich
in die Erinnerungsarbeit geführt hat. Bitte mitbringen: Ein Buch!
Mo. 23. 3.2026: Schwerpunkt Gedenkarbeit.
Mo. 23.3.2026, 17:00 Uhr: Vorstellung der Gedenk_mal Box. Wir stellen zunächst unsere „Gedenk_mal-Box“ vor. Anschließend probieren die Teilnehmenden die darin enthaltenen praktischen
Anregungen für ein künstlerisches Erinnern und Gedenken aus. Sie entwickeln eigene Texte, Szenen oder Aktionen Die Impulse können für die eigene Arbeit genutzt und weiterentwickelt werden. Für alle, die Erinnerungsprozesse anregen wollen - künstlerisch,
gefühlvoll, frei und gemeinsam.
Workshop mit Impulsen für ein künstlerisches Erinnern mit Imme Heiligendorff, Staatstheater Augsburg, Plan A
Di. 24.3.2026: Schwerpunkt Erinnerungsorte.
Di. 24.3.2026, 17:30 Uhr: Vortrag Zwischen Krieg und Frieden: Sheridan-Park/ Pfersee
Bernhard Kammerer von der Bürgeraktion Pfersee berichtet in einer Powerpoint-Präsentation über Kriegs- und Friedensorte Sheridan-Park
Mi. 25.3.2026: Schwerpunkt: „Asoziale“ als vergessene Opfer des NS.
Mi. 25.3.2026, 17:00 Uhr: 17 Uhr, Vortrag und Gespräch. „Asoziale“: Eine vergessene Opfergruppe
Eine lange Zeit übersehene Opfergruppe sind randständige Menschen, die von den Nationalsozialisten als „asozial“, „arbeitsscheu“ und
„kriminell“ gebrandmarkt wurden. Dabei handelt es sich meist um Menschen ohne festen Wohnsitz und ohne feste Arbeitsstelle, die ihren
Lebensunterhalt mit Bettelei, aber auch kleineren Diebstählen bestritten. Um sie „zur Arbeit zu erziehen“ wurden sie in Arbeitserziehungslager und letztlich in Konzentrationslager eingewiesen, wo sie durch einen „schwarzen Winkel“ gekennzeichnet wurden. Viele verloren im Lager ihr
Leben oder wurden als „unnütze Esser“ in Tötungsanstalten umgebracht.
Dr. Bernhard Lehmann von „Gegen Vergessen – für Demokratie“ berichtet über Augsburger Biographien, B. Müller-Gräper über „Lernort
Herzogsägmühle“
Do. 26.3.2026: Schwerpunkt: NS-Medizin.
Do. 26.3.2026, 12.30 Uhr, Information und Gespräch NS-Medizin in Augsburg und Umgebung
Medizinverbrechen an Kindern in der NS-Zeit Informationen von Dr. Elisabeth Friedrichs und anderen Mitwirkenden des Arbeitskreises
NS-Medizin in Augsburg und Umgebung. www.im-gedenken-der-kinder.de
Fr. 27.3.2026: Schwerpunkt: Osteuropa.
Fr. 27.3.2026, 16.00 Uhr: Kurz-Info: KZ-Häftlinge aus der Sowjetunion
Fr. 27.3.2026, 17:30 Uhr: Vortrag und Gespräch. Ernst Lossa: Jenisch, „unerziehbar“, ermordet Ernst Lossa wird 1929 in Augsburg geboren. Er kommt 1933 in das Kath. Kinderheim Hochzoll, 1940 wird er in das Erziehungsheim der
Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) nach Indersdorf verlegt, begründet mit seinem schwierigen Verhalten. Im gleichen Jahr wird der
Elfjährige psychiatrisch untersucht und im Gutachten als „triebhafter Psychopath“ bezeichnet, eine Besserung sei unwahrscheinlich.
Archivmaterial aus Indersdorf ermöglicht eine genauere Darstellung der handelnden Akteure bis zu Ernst Lossas Ermordung in Irsee am
8./9. August 1944. Dr. Elisabeth und Dr. Michael Friedrichs, ErinnerungsWerkstatt Augsburg
Neben unserem Angebot zur Vielfalt der Erinnerungskultur in Augsburg find fanden im Untergeschoss die
Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 statt
Zukunft für Israelis und Palistinenser Vortrag und Gespräch mit Rabbiner Jeremy Milgrom
Mi. 11.3.2026:
Aufgrund der aktuellen Situation im Nahen Osten ist es für J. Milgrom nicht möglich aus Israel zu kommen.
Deshalb wird die Veranstaltng als Videoveranstaltung stattfinden.
Jeremy Milgrom, Jahrgang 1953, Reformrabbiner und Friedensaktivist, lebt in Israel. Er ist Mitbe-
gründer der Rabbis for Human Rights und Mitglied bei Clergy for Peace (»Geistliche für den Frieden«), die sich gegen Menschenrechtsverletzungen in Israel und den besetzten Gebieten stark macht. weiter lesen >>
Kommunalwahlen in Bayern 8. März 2026 Aufstehen gegen Rassisten
8. März: Internationaler Frauentag "FEMINISTISCH, QUEER UND LAUT - GEGEN RASSISMUS UND MIILITARISMUS!"
Kein Bock auf eure Gewalt!
So. 8. 3. 2026:: Rathausplatz Kundgebung und Demo
Aktionstag mit Workshops, Musik
Sa. 28.2.2026, 13:00-18:00 Uhr: Rathausplatz
Auf jüdischen Spuren durch die Innenstadt
Sa. 21.2.2026
Der Stadtrundgang führt an Orte der jüdischen Geschichte in Augsburg und erzählt von den Menschen, die dort lebten oder wirkten. Er gibt einen Einblick in das Judentum der mittelalterlichen Stadt, veranschaulicht das Leben des jüdischen Bürgertums im 19. und frühen 20. Jahrhundert, berichtet von der Verfolgung und den Deportationen in der NS-Zeit und stellt das jüdische Leben in Augsburg heute vor.
Demonstration und Gedenkkundgebung
zum 19. Februar 2026 Kein Schlussstrich - Say their Names
19.02.2026:Rathausplatz Augsburg - Demo anschließend Gedenkkundgebung auf dem Rathausplatz
CommemorAction Day
06. Februar 2026: Installation auf dem Rathausplatz Augsburg : CommemorAction day. Veranstalter: Augsburger Flüchtlingsrat
Niemanden vergessen Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus
Die Stadt Augsburg begeht gemeinsam mit vielen Initiativen der Erinnerungsarbeit den Gedenktag und lädt Sie herzlich zur Teilnahme ein.
Nach dem Auftakt am Königsplatz mit einem Grußwort von Dr. Carmen Reichert (Jüdisches Museum) und einer Lesung von Opferbiographien durch Schüleinnen der FOS/BOS Neusäß füllte sich der Moritzsaal zur Gedenkstunde. Nach dem künstlerischen Beitrag Monolog Eva Dános aus "Gesänge von Überleben" sprach Oberbürgermeisterin Eva Weber und Sigried Atzmann (IKG Augsburg) ein Grußwort. Musiklaisch begleitet wurde die Veranstaltung von Olga und Miachael Abramovich und dem Jugendchor Augustana (Sing- und Musikschule Mozartstadt Augsburg). Grußworte der Augsburger Erinnerungskultur-Initiativen sprachen Dr. Harald Munding(VVN-BdA), Marcella Herzenberger (Regionalverband der Sinti und Roma sowie Thomas Hacker (Stolpersteininitiative). Übertragen wurde ein Videobeitrag des Nachkommen-Netzwerks der Jüdischen Gemeinde Augsburg (DJCA aus USA) Am Ende wurde das Odem aus "Gesänge vom Überleben" vorgetragen (Staatstheater Augsburg).
Antisemitischer Schriftzug auf Stolpersteinen die an Familie Levi aus Augsburg erinnern
Ohne ein fundiertes Geschichtsbewusstsein verlieren Mahnmale ihre Bedeutung - und genau das zeigt sich in der Beschmierung von Stolpersteinen. Diese Steine erinnern an konkrete Menschen, an Familien wie die Familie Levi, die unter der NS-Diktatur entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Sie stehen für individuelles Leid und für staatlich organisierte Verbrechen. Wer Stolpersteine beschmiert oder instrumentalisiert, missachtet nicht nur die Opfer, sondern verkennt auch den Sinn historischer Erinnerung.
Besonders problematisch ist es, wenn das Schicksal jüdischer Familien unter dem Nationalsozialismus benutzt wird, um heutige politische Konflikte - etwa die Handlungen des Staates Israel oder der Hamas - zu rechtfertigen, anzugreifen oder gleichzusetzen. Eine solche Instrumentalisierung ist historisch falsch und moralisch verwerflich. Der Holocaust war ein einzigartiges Verbrechen, das nicht als politisches Argument missbraucht werden darf. Geschichte dient dem Verstehen und Mahnen, nicht der Vereinfachung komplexer Gegenwartskonflikte.
Die Beschmierung von Stolpersteinen offenbart daher ein komplett falsches Geschichtsbewusstsein. Sie zeugt von Unwissen, Respektlosigkeit und mangelnder Empathie gegenüber den Opfern. Die Handelnden sollten sich ihrer Verantwortung bewusst werden, sich schämen und dringend historische Bildung nachholen. Erinnerungskultur lebt von Wissen, Differenzierung und Respekt - ohne diese Grundlagen wird sie zerstört statt bewahrt. (Dezember 2025)
Wanderausstellung: „Schwäbische Sinti und Roma – Vergangenheit und Gegenwart“
Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 3.12.25
Dauer der Ausstellung: 03.12.2025 bis 22.01.2026
Ort: Kirche Maria Königin des Friedens, Gersthofen, Johannesstr.4
Die Ausstellung „Schwäbische Sinti und Roma-Vergangenheit und Gegenwart“ wurde in Kooperation zwischen dem Regionalverband
Deutscher Sinti und Roma Schwaben e.V., dem Bezirk Schwaben und der Bezirksheimatpflege erarbeitet. Sie lädt Besucherinnen und Besucher ein, sich mit der Geschichte, Kultur und heutigen Lebenswirklichkeit der schwäbischen Sinti und Roma auseinanderzusetzen und so ein besseres Verständnis füreinander zu fördern. Veranstalter: Gersthofen ist bunt, der Regionalverband der Deutschen Sinti und Roma Schwaben e.V., die Bezirksheimatpflege, Kooperationspartner Gegen Vergessen-Für Demokratie RAG Augsburg-Schwaben und die Stolpersteininitiative Gersthofen
Demo gegen Afd-Neujahrsempfang
Start der Demo: So. 11.01., Ulrichsplatz Augsburg
Amam Sonntag führt die AfD in Augsburg ihren Neujahrsempfang im Kongress am Park durch.
Ein breites Bündnis geht gegen den Neujahrsempfang der AfD auf die Straße! Der Empfang ist aktuell die wichtigste Veranstaltung der AfD in Augsburg, um ihre braune Ideologie zu präsentieren.
Halten wir zusammen und protestieren gemeinsam gegen Krieg und Faschismus!
Zeigen wir auf, dass die Rechten keine Lösungen bieten können!
ca. 300 Demonstraten zeigten - flankiert von Bereitschaftspolizei und USK. - ihren Unmut gegen den AfD-Neujahrsempfang.
"Spurensuche im Stadtarchiv Königsbrunn": Ausstellung im Rahmen des "Königsbrunner Archivherbsts"
bis 9. Januar 2026, Bürgerservicezentrum (Marktstraße 3a, 86343 Königsbrunn)
Die Ausstellung zeigt das Leid der Weltkriege - und, dass Erinnerungskultur wichtig ist. Anhand von lokal überlieferten Schicksalen wird deutlich, wie stark historische Ereignisse wie der Krieg auch das Leben der Menschen vor Ort prägten
Rückschau 2025
Filmvorführung "Das deutsche Volk"< (2025, 132 Min). von Marcin Wierzchowsk
So. 30.11. 2025: im alevitischen Kulturzentrum und Cem Haus e.V., Zirbelstraße 57, Augsburg:
Veranstalter: IBRA (Initiative zur Bekämpfung von Rassismus Augsburg), VVN-BdA KV Augsburg Kooperationspartner
Neues Erinnerungsband in Augsburg
Mi. 26.11.2025: Peutinger-Gymnasium, An der blauen Kappe 10
Schülerinnen und Schüler veranstalten eine kleine Gedenkfeier für Meta Gumperz mit Texten und Musik. Im Anschluss daran gehen wir gemeinsam zum Katzenstadel 8 um das Band feierlich zu enthüllen.
Ausstellung - Frauen im Widerstand gegen den Nationalismus
Veranstalter: Evangelisches Forum Annahof in Kooperation Ausstellung-leihen epv., AAF, Gleichstellungsstelle der Stadt Augsburg, Erinnerungswerkstatt
Sa. 01.11.2025: Westfriedhof Augsburg - Treff vor dem Krematorium Gedenkveranstaltung „Für die Opfer des Faschismus“
Schweigemarsch zur Gedenkstätte mit Kranzniederlegung. Begrüßung, Beitrag zur Geschichte,
Ansprache von Martha Metzger (Sprecherin VVN-BdA KV Augsburg).
Danach Jahresrückblick im Bürgerzentrum Pfersee.
Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) KV Augsburg Zur Dokumentation >>
Do. 27.11.2025: Gemeindesaal der Evangelisch-methodistischen Kirche, Lauterlech 49, Augsburg Pazifisten und Antimilitaristen aus jüdischem Kontext
Vortrag von Peter Bürger, Diplom-Theologe, Herausgeber und Publizist. Veranstalter: Die andere Reformation
Di. 25.11.2025: Augustanasaal, Im Annahof 4, Augsburg 80 Jahre UNO - Nur eine Zwischenkriegszeit?
Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach, freier Journalist und Buchautor Veranstalter: AFI, attac Augsburg, AuxFAIR, Augsburg für Palästina, DFG-VK Gruppe Augsburg, Die andere Reformation, Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg, pax christi Augsburg, VVNBdA Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt. In Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof und gefördert durch das Friedensbüro der Stadt Augsburg – Eintritt frei, Spenden erbeten
Di. 25.11.2025: Augustanasaal, Im Annahof 4, Augsburg 80 Jahre UNO - Nur eine Zwischenkriegszeit?
Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach, freier Journalist und Buchautor Veranstalter: AFI, attac Augsburg, AuxFAIR, Augsburg für Palästina, DFG-VK Gruppe Augsburg, Die andere Reformation, Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg, pax christi Augsburg, VVNBdA Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt. In Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof und gefördert durch das Friedensbüro der Stadt Augsburg – Eintritt frei, Spenden erbeten
Veranstaltungsreihe: "Augsburger Beiträge zur historisch-politischen Bildung" Mo. 24.11.2025: Augustanasaal, Im Annahof 4, Augsburg Die Zukunft der Erinnerung - Das deutsche Erbe und die kommende Generation
Vortrag mit Prof. Wolfgang Benz, Historiker und Vertreter der Vorurteilsforschung. Veranstalter: Forum Erinnerungskultur Augsburg
Do. 20.11.2025: Hollsaal a im Zeughaus, Zeugplatz 4, Augsburg Wechselwirkungen von Klimawandel und Krieg
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Leiter der Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit an der Uni Hamburg. Veranstalter: AuxFAIR, mit Unterstützung von Greenpeace
Mi. 19.11.2025: Märchenzelt am Kulturhaus Abraxas, Sommestr.30, Augsburg Märchen vom Frieden - Wie eigentlich gehen Frieden und Versöhnung?
Lagerfeuerabend für Erwachsene mit Matthias Fischer Veranstalter: Das Märchenzelt –
Di. 18.11.2025: Kleiner Moritzsaal, Moritzplatz 5, Augsburg Zur Krise im Jemen: Historische Wurzeln und die Suche nach Frieden
Vortrag und Gespräch mit Dr. Eva-Maria Lika. Veranstalter: pax christi Augsburg – Eintritt frei, Spenden erbeten
Mo. 17.11.2025: Ehingersaal, Im Annahof 6, Augsburg Medizinische Versorgung unter unmöglichen Bedingungen
Vortrag von Dr. Qassem Massri. Veranstalter: Augsburg für Palästina – Eintritt frei, Spenden für Familien und Hilfsorganisationen in Gaza erbeten
So.16.11.2025: Märchenzelt am Kulturhaus Abraxas, Sommestr.30, Augsburg Lagerfeuerabend für Erwachsene: „Friedenstexte, Friedenstöne“
Lesung: Halgard Bestelmeyer, Flöte: Fritz Nagel. Veranstalter: Das Märchenzelt
Sa. 15.11.2025r: Zeughaus, Filmsaal (Raum 300), Zeugplatz 4, Augsburg Filmvorführung: „Roadmap to Apartheid“ Veranstalter: Augsburg für Palästina, AFI
Fr. 14.11.2025r: Haus Sankt Ulrich, Tagungshotel der Diözese Augsburg, Kappelberg 1, 86150 Augsburg Trotz Gewalt und Unrecht den Frieden suchen
Vortrag und Gespräch mit Sumaya Farhat-Naser, Trägerin des Augsburger Friedenspreises. Veranstalter: pax christi Augsburg, AFI, Augsburg für Palästina,
Mi. 12.11.2025r: Zeughaus, Raum 112a (Hollsaal a), Zeugplatz 4, Augsburg Es ist Krieg und niemand geht hin?
mit Klaus Stampfer, Mitglied der DFG-VK, berät Kriegsdienstverweigerer und Wehrpflichtige.
Der Vortrag gibt Informationen zur Kriegsdienstverweigerung und regt zur Diskussion an. Veranstalter: AFI, DFG-VK Gruppe Augsburg. Gefördert durch das Friedensbüro der Stadt Augsburg
Di. 11.11.2025: Bürgerhaus Pfersee, Stadtberger Str. 17, Augsburg Gewerkschaften in der Zeitenwende
Buchvorstellung und Diskussion mit Ulrike Eifler und Mark Ellmann. Veranstalter: AFI mit Unterstützung der DKP Augsburg – Eintritt frei
Sa. 08.11.2025: Treffpunkt vor dem Rathaus Augsburger Weg der Erinnerung zu Orten bürgerlichen Jüdischen Lebens in Augsburg Veranstalter: ErinnerungsWerkstatt Augsburg e.V., Initiative Stolpersteine für Augsburg und Umgebung
Fr. 07.11.2025: Gemeindesaal von St. Anna, Im Annahof 6, Augsburg Friedensgebet: Ach, dass Frieden werde! Veranstalter: Punkt 7 und pax christi Diözesanverband Augsburg
Do. 06.11.2025: Ernst-Troeltsch-Raum im Hollbau, Im Annahof 4, Augsburg Führt die enorme Aufrüstung in eine Sackgasse? Vortrag und Diskussion mit Christoph Marischka, Informationsstelle Militarisierung Tübingen (IMI), Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Augsburger Forum für Aufklärung Integrität und Respekt (AuxFAIR), Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V. In Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof und gefördert durch das Friedensbüro der Stadt Augsburg – Eintritt frei, Spenden erbeten
Fr. 31.10.2025: Zeughaus, Filmsaal, Zeugplatz 4, Augsburg: Dokumentarfilm „No Other Land“ Veranstalter: attac-augsburg im Rahmen des Doku-Film-Festivals Mondiale – Eintritt frei
Erinnerungsband in Augsburg
Mi. 19.11.2025: Aula des Jakob-Fugger-Gymnasiums, Kriemhildenstr. 5.
Schülerinnen und Schüler veranstalten eine kleine Gedenkfeier für Familie Weil mit Texten und Musik. Im Anschluss daran gehen wir gemeinsam an den Klinkerberg 20 um das Band feierlich zu enthüllen.
Mensch sein - Mensch bleiben Wechselausstellung vom 22.10. - 16.11.2025
Wir sind die Töchter*. Wir sind das Stadtbild. Wir sind viele.
So. 26.10.2025: Kundgebung auf dem Rathausplatz Augsburg
Friedrich Merz spricht von einem "Problem im Stadtbild" - und meint damit Menschen. Er behauptet, man solle "seine Töchter fragen". Wir sagen: Nein! Wir sind die Töchter* und wir lassen uns nicht benutzen!
Die Aussagen sind verletzend, diskriminierend und rassistisch. Sie spielen uns gegeneinander aus und lenken ab von den echten Problemen: Rassismus, Sexismus, patriarchale Gewalt, und soziale Ungerechtigkeit.
Wir wollen unser Privileg nutzen und uns solidarisch mit betroffenen Töchter* und Söhne* zeigen. Wir gehören alle dazu, wir gehören alle zusammen und wir werden auch zusammenhalten.
Wir wollen eine Politik, die sich wirklich um die Sicherheit von Menschen mit Migrationsgeschichte, POCs, Frauen* und queeren Menschen kümmert - nicht um populistische Schlagzeilen.... https://www.instagram.com/augsburg_gegen_rechts/
Demo für Frieden in Gaza und Palästina
Sa. 25.10. 2025: Königsplatz Augsburg
Die Gruppe Augsburg für Palästina veranstaltet eine Kundgebung mit Demo durch die Augsburger Innenstadt, bei der die Einhaltung des Waffenstillstand, ein Stopp deutscher Waffenexporte und endlich eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung gefordert werden.
Anna, ich hab Angst um Dich Filmvorführung
Di. 21.10.2025: im Pfarrheim Hlgst. Dreifaltigkeit, Ulmer Str. 195a
Die mutige Lebensgeschichte der Augsburger Ehrenbürgerin Anna Pröll und ihrer Familie. Ein spannendes Dokument über Widerstand, Zivilcourage, über Liebe, Leid und Lebensziele ...
Anschließend Gespräch mit Josef Pröll, dem Sohn von Anna Pröll bzw. Regisseur des Films
Veranstalter: Kath. Deutscher Frauenbund, Kolping Kriegshaber
Der Messerschmitt-Komplex Eine Erkundungsfahrt mit dem Rad
So. 19. 10.2025: Treffpunkt Parkplatz vor dem REHA-Zentrum, Haunstetter Str. 112.
Hochzoller Erinnerungen an Ernst Lossa Augsburger Opfer der NS-Krankenmorde - Kinderrechte heute
16.10.2025: im Holzerbau, Neuschwansteinstr. 23a
Mit Ulrich Lorenz (Kath. Kinderheim Hochzoll), Dr. Jojannes Stoffels (Josefinum), Hochzoller Schülerinnen und Schüler, Renaldo Schwarzenberger (Zentralrat der Jenischen), Dr. Michael Friedrichs (Erinnerungswerkstatt Augsburg)
musikalische Begleitung: Inklusionsorchester "Die Bunten" unter Leitung von Angelika Jekic.
Über den Israel-Palästina-Konflikt sprechen
Tischgespräche mit in Deutschland lebenden Israelis und Palistinensern
So 12.10.2025:Treppenfoyer martini-Park: Gesprächspartner:innen : Alexandra Senfft, Zakariyya Meißner, Sapir Heller, Matthias Naumann - Eintritt frei weitere Informationen >>
Do, 09.10.2025, 19 Uhr, Zeughaus ( Hollsaal a - Raum 112) Augsburg: Brutalisierung, Externalisierung und der Kampf gegen Bewegungsfreiheit. Referent Dr. Kerem Schamberger ( medico international) weitere Informationen >>
Veranstaltet von: AuxFAIR - Augsburger Forum für Aufklärung, Integrität und Respekt im Rahmen der Afrikanischen Wochen in Zusammenarbeit mit der Werkstatt Solidarische Welt e.V.
21. Stolpersteinverlegung
Mi. 01.10.2025: Weißstr. 1 für Johann Klotz und Remboldstr. 19 für Josef Hefele
Film: Die Möllner Briefe ( Gewinner Amnesty-Filmpreis - Berlinale )
Fr. 26.9.2025, Thalia-Kino, Obstmarkt 5, Augsburg
Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von Ibrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige Ibrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt Ibrahim bei der Entdeckung dieser Brief.. . Veranstalter Die Linke, ZAM e.V. in Kooperatione mit dem Thalia Kino)
75 Jahre KZ-Gedenkhain auf dem Augsburger Westfriedhof
So. 14. September 2025: Führung im Rahmen des Tags des offenen Denkmals zum KZ-Ehrenhain und zu Feld 9 auf dem Augsburger Westfriedhof
Veranstalter:
Seit genau 75 Jahren erinnert der KZ-Gedenkhain auf dem Augsburger Westfriedhof an die in Augsburg ums Leben gekommenen Häftlinge der KZ-Außenlager in Haunstetten und Pfersee. Erinnert wird aber auch an in Konzentrationslagern ums Leben gekommene Augsburgerinnen und Augsburger sowie an 5 jüdische Frauen aus dem damaligen Ungarn, die während eines Häftlingstransports gestorben sind. In Feld 9 wird an Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie an Displaced Persons erinnert, die in den Jahren 1942-49 in Augsburg ums Leben gekommen sind.
Kundgebung zum Antikriegstag 2025
Montag 1. September 2025, auf dem Königsplatz in Augsburg Veranstalter: AFI Augsburg in Kooperation mit Unterstützern
Gedenkfeier am Grabmal Bebo Wagers auf dem Augsburger Westfriedhof
Dienstag, 12. August 2025: Westfriedhof Augsburg
Am Nachmittag des 12. August 1943 wurde der Augsburger sozialdemokratische Widerstandskämpfer Bebo Wager, führendes Mitglied der süddeutschen Widerstandsgruppe „Revolutionäre Sozialisten“, von der nationalsozialistischen Justiz hingerichtet.
Nachdem die SPD und die AWO dieses Jahr keine Gedenkveranstaltung durchführten wurde von Dr. Harald Munding (VVN) eine Kurzbiographie vorgetragen
.....Begreift den Menschen als gesellschaftliches Wesen,
- Setzt euch mit den Bedingungen seines Daseins auseinander,
- baut an einer Gesellschaft in der die Prämisse eines solidarischen
und friedlichen Miteinanders im Vordergrund steht,
- lebt sozialistisch"....
so oder ähnlich könnte Bebo Wager seinen
Wunsch an uns geäußert haben
Augsburger Wege der Erinnerung
Sa. 09.08.2025: Rundgang durch die Altstadt, Lechvorstädte und das Domviertel;
Porajmos-Gedenktag GEDENKVERANSTALTUNG ZUM GENOZID AN DEN SINTI*ZZE UND ROM*NJA
Sa. 2. August 2025, Erinnerungs- und Lernort Halle 116, Karl-Nolanstr. 2
Insgesamt wurden im Deutschen Reich und den von den Deutschen besetzten Ländern Osteuropas während der NS-Zeit bis zu eine halben Million Sinti*zze und Rom*nja ermordet. Noch immer gilt der Porajmos als ein „vergessener Holocaust“, weil er in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist und die Überlebenden lange dafür kämpfen mussten, überhaupt als Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung anerkannt zu werden.
Seit 2015 wird am 2. August an die Opfer des Porajmos (dt. „das Verschlingen“) erinnert, wie dieser Völkermord in der Sprache der Rom*nja genannt wird. Das konkrete Datum bezieht sich auf die Ermordung der letzten Inhaftierten des sogenannten „Zigeunerlagers“ des KZ Auschwitz-Birkenau durch die SS im August 1944. (Flyer >>)
20. Stolpersteinverlegung
Mi. 23.7.2025: Maximilianstr. 75 für Robert Karl Köber, Bäckergasse 18 für Adam Huttner
und im Hinterer Lech 39 für Johann Huttner
Martin Sellner, Rechtsextremist aus Österreich hat eine Lesung in Augsburg angekündigt. Die Lesung soll am 1.7. erfolgen, Ort und Zeit bleiben geheim. Bereits 2024 wollte er einer Lesung durchführen, aufgrund eines von der Stadt Augsburg ausgesprochenen Betretungsverbots konnte er dies in Augsburg nicht durchführen. Auch wir können auf einen Auftritt von Sellner verzichten.
Deshalb schließen wir uns der vom Solinetz angemeldeten Demo gegen Sellner an.
Di. 1.7.2025, Königsplatz Augsburg
Ausstellung: Jiddisch. Jüdisch. Taitsch. vom 14.11.2024 bis 29.6.2025
in der ehemaligen Synagoge Kriegshaber, Ulmer Straße 228, Augsburg
Rund acht Jahrhunderte lang wurde in Bayern Jiddisch gesprochen. "Boazn", "Kaff" oder "schmusen" - viele Wörter erinnern noch heute an das enge Zusammenleben jüdischer und nichtjüdischer Menschen in Schwaben. Die Ausstellung lädt dazu ein, die Spuren einer fast vergessenen Sprache zu entdecken.
Exkursion nach Kaufbeuren und Irsee
Sa. 28.6.2025 Besuch des das Bezirksarchivs Schwaben in Kaufbeuren
Führung im Kloster Irsee zu den Gedenkorten auf dem Gelände der früheren Heil- und Pflegeanstalt an Gedenkorte sowie neuer Informations- und Ausstellungsraum "Anstalt Irsee" Veranstalter: Gegen Vergessen - Für Demokratie e. V. Regionale Arbeitsgruppe (RAG) Augsburg-Schwaben weitere Informationen>>
Veranstaltungsreihe: "Augsburger Beiträge zur historisch-politischen Bildung"
Die Republikaner. Die Geschichte einer rechtsextremen Partei, 1983-1994 Buchvorstellung und Diskussion zu der vor wenigen Monaten erschienenen Studie
Di. 3. Juni: Ernst-Troeltsch-Raum, Evangelisches Forum Annahof, Im Annahof 4, Augsburg, Eintritt frei
Erkundung des Augsburger Messerschmitt-Komplexes
per Fahrrad
Samstag, 31. Mai 2025, Treffpunkt ist der Parkplatz vor dem Bahnpark in der Firnhaberstraße. Dauer: ca. 3 Stunden.
Angefahren werden 10 Stationen eines (virtuellen) Geschichtspfades, der ab Juni dann auch auf Messerschmitt-Komplex zu finden sein wird. Dieser Geschichtspfad soll die Infotafel ergänzen, die an der ehem. Straßenbahnhaltestelle "Messerschmitt" geplant ist.
Wanderausstellung "Dietrich Bonhoeffer"
09. April. - 23. Mai , im Augustanahaus im Annahof während der Öffnungszeiten
Vernissage: 10.04., Augustanahaus, Foyer mit Ralf Herold
Anna Pröll: Widerstandskämpferin (Wieder-)Anbringung der Gedenktafel für Anna Pröll
17.5.2025, Augsburger Str. 5, Augsburg-Pfersee
Anna Pröll (1916-2006) zeigte Zeit ihres Lebens Zivilcourage, kämpfte aktiv gegen das NS-Regime,
wurde verfolgt und inhaftiert. Nach dem 2. Weltkrieg setzte sie sich für die Aufarbeitung des Nationalsozialismus ein und erzählte vor allem für Jugendliche die Leidensgeschichte ihrer Familie. Trotz aller Erfahrungen von Hass und Diskriminierung trat sie stets für Menschlichkeit, Toleranz und Frieden ein. Dafür wurde sie unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz (2002) und der Ehrenbürgerschaft der Stadt Augsburg (2003) ausgezeichnet.
2016 wurde das Geburtshaus Anna Prölls in der Augsburger Straße 5 abgerissen, wobei die ihr gewidmete, erst 2008 enthüllte Gedenktafel abgenommen werden musste. Nun soll die erneuerte Gedenktafel am Neubau des Hauses in einem kleinen Festakt wieder angebracht werden.
Grußwort: Eva Weber, Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg
Mitwirkende: Ansprache: Nina Pröll (Enkelin von Anna Pröll), Josef Pröll (Sohn), Dr. Harald Munding (VVN-BdA)
Finissage: Gefährdet Leben. Queere Menschen 1933-1945
Fr. 16. Mai 2025 : Stadtbücherei Augsburg: Albert Knoll, ehem. Archivar der KZ Gedenkst.tte Dachau und Autor des Buchs Der Rosa-Winkel-Gedenkstein , gab eine historische Einführung zum § 175, unter dem Homosexualität vor allem in der NS-Zeit kriminalisiert und verfolgt wurde und der in abgeschwächter Form noch bis 1994 bestand. Anschließend wurde im S-Forum der Film Bent (1997, Original mit deutschem Untertitel) über die Liebesbeziehung zweier Häftlinge im KZ Dachau gezeigt.
Gesänge vom Überleben - Poetische Begegnungen zwischen Theatermacherinnen und Akteur*innen lokaler Erinnerungsarbeit
Do. 15. Mai 2025, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr : Kulturhaus Abraxas, Sommestraße 30. Eintritt frei
Seit mehr als vierzig Jahren kämpfen zivilgesellschaftliche Akteur*innen für ein Gedenken an das Leid und die Opfer der NS-Zwangsarbeit. 2024 beauftragte das Staatstheater Augsburg die Autorin Tine Rahel Völcker ein Stück über
die NS-Zwangsarbeit in Augsburg zu schreiben. Gemeinsam mit der Regisseurin und Co- Leiterin des Schauspiels, Nicole Schneiderbauer, recherchierte die Autorin Biografien von Zwangsarbeitenden. Akteur*innen lokaler Gedenkinitiativen haben dabei ganz wesentlich zur Entstehung des Stückes beigetragen.
Anlässlich des Friedensfests 2025 treffen die Theatermacher*innen wieder auf Vertreter*innen lokaler Erinnerungsarbeit, lesen Auszüge aus dem Stück und diskutieren mit ihren Gästen über die Fragen, wie Frieden und Gedenken einander bedingen und welche gemeinsamen Strategien wir als Gesellschaft angesichts vermehrter rechtskonservativer Angriffe auf die Erinnerungskultur brauchen.
Mitwirkende:: Tine Rahel Völcker, Nicole Schneiderbauer, Akteur*innen lokaler Erinnerungsarbeit
Veranstalter: Staatstheater Augsburg in Kooperation mit der Fachstelle für Erinnerungskultur der Stadt Augsburg
Frieden schaffen mit Angriffswaffen? Mittelstreckensysteme in Deutschland - gefährlich und destabilisierend!
mit Jürgen Wagner, Informationsstelle Militarisierung (IMI) e. V.
Mi. 14. Mai 2025 im Hollbau Annahof Augsburg: Am 10. Juli 2024 wurde in einer gemeinsamen Erklärung die Stationierung von US-Mittelstreckensystemen in Deutschland ab 2026 angekündigt. Es handelt sich dabei um strategische Waffen, die nur für offensive Zwecke „geeignet“ sind, um Ziele tief im russischen Raum zu zerstören. Die Pläne riskieren damit eine Vergrößerung der Atomkriegsgefahr, sie könnten ein neues nukleares Wettrüsten verursachen und nicht zuletzt Deutschland zu einem Hochwertziel im neuen Raketenschach machen. In einem Gespräch mit Jürgen Wagner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung, werden die Auswirkungen der Waffenstationierung für Europa und darüber hinaus diskutiert.
Eintritt frei
Veranstaltet von: Augsburger Friedensinitiative (AFI), weitere Organisationen in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof
Stadtführung Lebens- und Wirkstätten jüdischer und politisch missliebiger Ärztinnen und Ärzte aus Augsburg in der NS-Zeit
Mi 14. Mai 2025: Treffpunkt Foyer Jüdisches Museum
Stolpersteinverlegung in Augsburg
Mi 14. Mai 2025 für Sigo Bernheimer in der Völkstr. 3 und für Lina Süß-Schülein in der Bahnhofstr. 7
Brigitte Bernheimer Großnicht von Sigo Bernheimer reiste aus Paris und Ernst Grube Großneffe von Lina Süß-Schülein reiste aus Regensburg zur Stolpersteinverlegung an.
Entwürdigt - Verboten - Verbrannt
Öffentliche Lesung zum Jahrestag der Bücherverbrennung 1933:
Verfemten Autorinnen und Autoren eine Stimme geben
Sonntag 11. Mai 2025: Augustanasaal, Annahof 4, Augsburg
Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr. Bis um 18 Uhr lesen Menschen unterschiedlicher Augsburger Organisationen und Initiativen Textpassagen der verfemten Autor*innen. Die Pausen zwischen den kurzen Lesungen werden musikalisch gestaltet.
Veranstaltet von: VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) in Kooperation mit Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen/Feminist*innen (aaf). Augsburger Friedensinitiative (AFI), Bert Brecht Kreis Augsburg e.V., Bürgeraktion Pfersee „Schlößle e.V.“(BAPS), Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Augsburg, Evangelisches Forum Annahof, Fachstelle für Erinnerungskultur der Stadt Augsburg, Frauenzentrum Augsburg e. V. (FZ), Initiativkreis Stolpersteine für Augsburg und Umgebung, pax christi Augsburg, Regionalverband Deutscher Sinti und Roma Schwaben e.V., Universitätsbibliothek Augsburg, Verein Forum interkulturelles Leben und Lernen FILL e.V., Zertifikatsstudiengang Jüdische Studien, Universität Augsburg - Gefördert durch die Stadt Augsburg
Foto: Abschlussfoto der Lesung, mit einem Teil der Lesenden.
„Die Grenzgänger“ - Lieder gegen das Vergessen und für Demokratie
10. Mai 2025: Kulturhaus Abraxas, Sommestr. 30, Augsburg
Politische Lieder aus dem Widerstand und dem Kampf für Demokratie sind der Marken-kern der Grenzgänger. Mit neuen Tönen, vertrauten Melodien – rhythmisch neu konzipiert – und aufrührenden Texten stellt die Band den antifaschistischen Widerstand ins Zentrum ihres Konzerts und skizziert den schmerzhaften Weg zur Demokratie.
Veranstaltet und gefördert wird dieses Konzert von Fachstelle für Erinnerungskultur der Stadt Augsburg, Kulturhaus ABRAXAS, ErinnerungsWerkstatt Augsburg, Initiativkreis Stolpersteine für Augsburg und Umgebung, Augsburger Friedensinitiative, pax christi Augsburg, Regionalverband Deutscher Sinti und Roma Schwaben, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Antifaschistinnen KV Augsburg
"Konstant im Widerstand - 80 Jahre Befreiung vom Faschismus"
Do., 8. Mai 2025 im Anschluss an die Kundgebung auf dem Rathausplatz Demo durch die Maxstraße, Bürgermeister-Fischer-Straße, kurze Zwischenkundgebung am Königsplatz, über die Annastraße, Steingasse zurück zum Rathaus.Auf der Demo keine aktuellen Nationalflaggen und Parteifahnen.
Veranstaltet von: Offenes Antifaschistisches Treffen Augsburg (OAT) mit Unterstützung durch Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifa-schisten (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), Die Linke Augsburg, Deutsche Friedensgesellschaft-vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, pax christi Augsburg, Solinetz Augsburg
Kundgebung zum Tag der Befreiung vom Faschismus
Do., 8. Mai 2025: Rathausplatz Augsburg
Mit Redebeiträgen der Kooperationspartner
Am 8. Mai vor 80 Jahren kapitulierte Deutschland und die Alliierten riefen den Sieg aus. Damit wurde der deutsche Faschismus besiegt und Deutschland vom Faschismus befreit. An diesem Tag wollen wir mit der Kundgebung nicht nur um die Opfer des deutschen
Faschismus trauern, sondern auch das Gedenken an den Widerstand gegen ihn wachhalten und an die Notwendigkeit eines konsequenten Antifaschismus erinnern. Veranstaltet von: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifa-schisten (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg in Kooperation mit Augsburger Friedensinitiative (AFI), Die Linke Augsburg, Deutsche Friedensgesellschaft-vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, pax christi Augsburg, Offenes Antifaschistisches Treffen Augsburg (OAT), Solinetz Augsburg
»Lang ist der Weg« 80 Jahre Befreiung - Konzert und Zeitzeugengespräch
Mi. 07. Mai 2025: Kulturhaus Abraxas, Sommestraße, Augsburg
2025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Zahlreiche Veranstaltungen feiern dieses Ereignis. Dabei war für die in den Konzentrationslagern Befreiten mit dem 8. Mai keineswegs alles vorbei. Wie erinnern Überlebende diesen Tag und das Leben in der vom Nationalsozialismus geprägten Nachkriegsgesellschaft? weiter lesen >>
Veranstaltet von: Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, Regionalverband Deutscher Sinti und Roma Schwaben e.V., Kulturhaus Abraxas
Gedenkweg: „Für sie kam die Befreiung zu spät“
Sa. 3 Mai 2025: Beginn vor der Halle 116, Karl-Nolan-Str. 2-4, Augsburg: Der Gedenkweg erinnert an über 100 Häftlinge, die noch vor der Befreiung im Außenlager Pfersee ihr Leben verloren haben.
Gedenk-Gang zum Westfriedhof/ KZ-Gedenkstätte Veranstaltet von: geschichtsagentur Augsburg
80 Jahre Befreiung des KZ-Außenlagers Augsburg-Pfersee
Gedenk-Fahrt in Erinnerung an den Evakuierungsmarsch
So. 27. April 2025 , beginnend vor der Halle 116. Die Fahrt führt über Burgwalden und Klimmach nach Schwabmünchen, wo die Häftlinge medizinisch behandelt und vorübergehend untergebracht wurden.
Ende April jährt sich die Befreiung Augsburgs vom Nationalsozialismus zum 80. Mal.
Befreit wurden dabei vor allem auch die Häftlinge des KZ-Außenlagers Augsburg-Pfersee.
Veranstalter: geschichtsagentur augsburg in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Augsburg, Plan A
2025
Sa. 19.04.2025, Moritzplatz, Augsburg: Auftaktkundgebung mit Redebeiträgen und Musik von StreetOps Music - Demonstration durch die Augsburger Innenstadt mit Musik von Sambamania und Zwischenkundgebung am Rathausplatz
Der Aufruf zum Ostermarsch wird unterstützt von: Augsburger Friedensinitiative (AFI), Augsburg für Palästina, Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, Die andere Reformation, Die Linke Kreisverband Augsburg, DKP Augsburg, Offenes Antifaschistisches Treffen Augsburg, pax christi , Diözesanverband Augsburg, Solidaritätsnetzwerk Augsburg und Betriebskampf Augsburg, Umweltgewerkschaft e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Bernhard Lehmann, ehem. Sprecher von GVFD, RAG Augsburg Schwaben
Goldschmiedekapelle in St. Anna (Im Annahof 2): Christlich-Muslimisches Gebet für Frieden Veranstalter: pax christi Augsburg, Junger Dialog der Religionen - augsburg.paxchristi.de
Bei der Kundgebung wünschen wir keine nationalen Flaggen und Symbole. Rechte, Antisemit*innen und Reichsbürger*innen sind nicht willkommen.
Gedenkveranstaltung
Do., 17.04.2025: Gedenkfeier zum 81. Todestag von Pfarrer Max Josef Metzger vor der Stele am Dom
Veranstaltungsreihe: "Augsburger Beiträge zur historisch-politischen Bildung"
Rückkehr der Verstoßenen Jüdische Fußballer in der Nachkriegszeit
Vortrag von Dr. Markwart Herzog
Mo. 7.4.2025:Jüdisches Museum Augsburg-Schwaben, Halderstraße 6-8, Augsburg
Im Frühjahr 1933 begannen deutsche Turn- und Sportvereine, ihre jüdischen Mitglieder auszuschließen, wenn diese nicht selbst ihren Austritt erklärten. Bekannte Beispiele sind Fußballspieler und -funktionäre wie Kurt Landauer (FC Bayern München), Alfred J. Meyers (FSV Frankfurt) oder Isidor Einstoß (BC Augsburg). Für sie waren diese Maßnahmen eine Katastrophe, die sie als kulturelle Heimatvertreibung erlebten.
Dennoch suchten sie, sofern sie die Shoa überlebt hatten, nach 1945 erneut die Gemeinschaft mit den "alten Kameraden" in der "Vereinsfamilie" von einst - teils sogar mit jenen Funktionären, die sie ausgeschlossen hatten. Der Vortrag schildert anhand exemplarischer Fälle dieses überraschende Verhalten der Verstoßenen und sucht nach Erklärungen.
Die Zeit heilt keine Wunden Lesung aus der Graphic Novel mit Zeitzeuge Ernst Grube& Zeichnerin Hannah Brinkmann. Im Anschluss an die Lesung findet ein Podiumsgespräch mit Ernst Grube, Hannah Brinkmann und Museumsdirektorin Dr. Carmen Reichert statt.
08. März, Willy-Brandt-Platz: Frauenpower für Balance und Empowerment
08. März, Lutherplatz und Fuggerplatz: Vom Reden zum Handeln. Infostände & Interaktives, Musik
Breiter Widerstand gegen den "Neujahrsempfang" der AfD in der Kongresshalle Augsburg am 8. März 2025 unter dem "Schutz" eines enormen Polizeiaufgebots von über 20 Mannschaftswagen
Augsburger Weg der Erinnerung
Sa, 08.3.2025
Führung durch die nördliche Innenstadt zu Erinnerungszeichen und zu markanten Orten der NS-Zeit an.
Gedenkveranstaltung
Fr. 07. März, Königsplatz: Gedenkdemonstration zum 10. Todestag von Ivana Hoffmann
Ausstellung: Im Gedenken der Kinder Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit
16.1.2025 - 28.2.2025: Kreuzgang von Sankt Anna im Annahof 4, Augsburg
Die Ausstellung zeigt auf und dokumentiert, wohin ein diktatorisches, auf Menschenverachtung beruhendes Regime am Ende führt - zur brutalen Gewalt gegenüber all jenen Bevölkerungsteilen,
die nicht in das Raster einer rassistischen, elitären und gewaltbereiten politischen Ausrichtung passen.
Ein Teil der Ausstellung behandelt das Schicksal von Augsburger Opfern sowie die Rolle der örtlichen Institutionen. Weiterführende Informationen zur Ausstellung und ihre bisherigen Präsentationsorte sind der Website der DGKJ zu entnehmen (www.dgkj.de) oder unter www.im-gedenken-der-kinder.de.
Augsburg gegen den Rechtsruck
Sa., 22.2.2025: Rathausplatz: Demo und Lichtermehr
Gemeinsam für Vielfalt und Demokratie - Augsburger Erklärung 2025
Die Friedensstadt Augsburg ist eine Stadt der Vielfalt. In unserer Stadt leben Menschen aus mehr als 160 Nationen friedlich zusammen. Mehr als 50 Prozent der Augsburger*innen haben Migrationshintergrund. Diese Vielfalt zeichnet Augsburg aus und ist eine Bereicherung für die gesamte Stadt.
In einer Zeit...... weiter lessen >>
Veranstalter: Bündnis für Menschenwürde Augsburg und Schwaben e.V., Augsburg gegen Rechts
Demonstration und Gedenkkundgebung zum 19. Februar 2025
Mi. 19.2.2025, Rathausplatz Augsburg - Demo mit anschließender Gedenkkundgebung
Hanau darf niemals vergessen werden, deswegen gehen wir auch dieses Jahr wieder auf die Straße, um den Opfern des rassistischen Anschlags in Hanau zu gedenken!
Am 19. Februar 2020 erschoss ein Rechtsterrorist gezielt neun Migrant*innen in und vor einer Shisha Bar sowie einem Kiosk in Hanau
Ca. 400 Menschen beteiligten sich an der Gedenkkunggebung in Augsburg.
Auf der Gedenkveranstaltung in Hanau am 15.2. erfolgten Redebeiträge von Angehörigen der Opfer. Die Redebeiträge wurden auch bei der Gedenkkundgebung in Augsburg übertragen.
Stadtrundgang
Lebens- und Wirkstätten jüdischer und politisch missliebiger Ärzte und Ärztinnen aus Augsburg in der NS-Zeit
Mittwoch, 5. Februar: Treffpunkt: Beginn: Jüdisches Museum Augsburg
Den Schmerz der Anderen begreifen - Holocaust und Weltgedächtnis Vortrag mit Charlotte Wiedemann
Mi. 5.2.2025: Zeughaus, Reichlesaal, Augsburg
Die weitgereiste und welterfahrende Publizistin Charlotte Wiedemann sucht in ihrem jüngsten Buch nach Wegen, Erinnerungskultur im Geist globaler Gerechtigkeit neu zu denken. Dazu bringt sie zwei persönliche Anliegen in einen Dialog: Sensibilität und Verantwortung für die Shoah bewahren und eurozentrisches Geschichtsdenken überwinden. weiter lesen >>
Verstalter: VVN-BdA Kreisvereinigung Augsburg mit Kooperationspartnern
Film "Nebel im August" - über das Leben und Sterben des Augsburgers Ernst Lossa
2.2.2025: Ort Thalia-Kino am Obstmarkt. Weitere Termine können von Schulklassen gebucht werden.
Im Rahmen der Gedenkstunde, die dieses Jahr im Großen Moritzsaal stattfindet, soll an alle Opfergruppen der nationalsozialistischen Verfolgung erinnert werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Blumen an Stolpersteinen und Erinnerungsbändern niederzulegen.
Für viele Jüdinnen und Juden war das Ghetto die letzte Station vor der Ermordung in Auschwitz. Das Konzert erinnert an das unfassbare Leid, die Hoffnungen, aber auch die künstlerische Selbstbehauptung der in Theresienstadt Inhaftierten. weitere Infos >>
Filmpremiere: Zeichen setzen ! Regisseur: Josef Pröll
26.1.2025Thalia-Kino,Obbstmarkt 5, Augsburg
Zahlreiche AugsburgerInnen haben mitgewirkt und mitgeholfen, diesen Film entstehen zu lassen. Der 40-minütige Film wendet sich gegen das Vergessen des Unrechts der Nazizeit. Zum Dokumentarfilm, 37 Min, BRD 2025 >>
weitere Information zur Eröffnung und dem Rahmenprogramm siehe Flyer >>
Zum virtuellen Standrundgang
Kalender Erinnerungskultur Augsburg
Plattform, um Hass im Internet
zu melden
Wir solidarisieren uns mit den Flüchtlingen und dem
Augsburger Flüchtlingsrat
VVN-BdA Bundesvereinigung
übergibt die Petition "Den 8. Mai zum
Feiertag machen!"
mit 175. 000 Unterschriften am 5.5. 2022 an den Bundespräsidenten
"Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit.
Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt.
Ihr müsst alles wissen, was damals geschah. Und warum es geschah."
Esther Bejarano
Augsburg
Orte der Erinnerung und Mahnung im Raum Augsburg (Stand Dez 2025)
Spuren der Nazi- Vergangenheit
Außenlager des Konzentrationslagers Dachau und Sammellager in Augsburg und Umgebung
Dauerthemen
Informationen zum NSU-Prozess
unter NSU Watchblog Spenden dringend erforderlich, um die Aufklärungsarbeit weiterzuführen.
Augsburger Vernetzung
der Kampagne gegen Rüstungsexport
Auf Anregung von pax christi haben sich in Augsburg verschiedene Gruppen zu einem regionalen Bündnis der bundesweiten Kampagne "Aktion Aufschrei- Stoppt den Waffenhandel" zusammen geschlossen. Bei einem ersten Treffen mit VertreterInnen von pax christi, Augsburger Friedensinitiative, Vereinigte Verfolgte des Naziregimes, Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Solidarische Welt, Aktion Hoffnung der Diözese Augsburg, terre des hommes, ... weiter lesen
Straßennamen mit brauner Vergangenheit
80 Jahre nach Machtübernahme der Nationalsozialisten gibt es erste Ansätze, Namensgeber für Straßen zu überprüfen.
Nicht nur die Diskussion in Friedberg und Gersthofen bezüglich Wernher von Braun wird geführt auch in Augsburg ist es überfällig, Straßenbenennung zu überdenken und damit als Friedensstadt auch Konsequenzen zu ziehen. Am 6.3.13. hat der Ältestenrat der Stadt Augsburg beschlossen, ein Institut zu beauftragen, das Vorschläge erarbeiten soll wie mit den Straßennamen umzugehen sei. Unabhängig hiervon ist die Stadt Augsburg der Namensvergeber für Straßen und steht damit in der Verantwortung im Umgang mit der Nationalsozialistischen Geschichte.
Statt eines Instituts hat der Stadtrat Anfang 2014 eine "Kommission Erinnerungskultur" eingerichtet.
Diese Kommission hat dem Stadtrat Ende 2019 Vorschläge mit dem Umgang der vorliegenden Anträge übergeben. Die Kommission wird fortgeführt und auch für andere belastete Straßennamen sollen Vorschläge erarbeiten werden.