Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisvereinigung Augsburg
Stand:

3.4.2024

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Die Geschichte kennen - die Zukunft gestalten
Aktuelles
Beiträge aus den Vorjahren im Archiv

Menschenkette für Demokratie, Frieden und gegen Faschismus

So. 7.4.2024, 16:00 Uhr auf dem Augsburger Rathausplatz
Veranstalter: Klimacamp Augsburg Fridays for Future

Das lange Schweigen. Zwischen Widerstand und Lebenshunger
Vortrag von Nikolaus Münster

Montag, 8.4.2024 19-20:30 Uhr, Annahof, Hollbau, 86150 Augsburg, Eintritt frei
Arnold Münster, der Vater des Referenten, wird 1935 zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt, da er eine kommunistische Widerstandsgruppe anführte. In diesen acht Jahren erlebt er Demütigungen, Folter und menschenunwürdige Bedingungen. weiter lesen >>

Veranstalter: Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. in Kooperation mit der Fachstelle für Erinnerungskultur der Stadt Augsburg

Stolpersteinverlegung

Di. 23.4.2023, 10.00 Uhr Feuerhausstr. 7: in Erinnerung an Johann Schöllhammer wird dort ein Stolperstein verlegt. Anschließend um 11:00 Uhr in der Lechhauser Straße 10 für Johann Baptist Pschierer und um 12:00 Uhr am Jakobsplatz für Ludwig Weichart.
Ablauf und weitere Informationen siehe >>

Dauerausstellung im Erinnerungs- und Lernort HALLE 116 eröffnet
Erinnerungs- und Lernort HALLE 116, Karl-Nolan-Str. 2-4, 86157 Augsburg

Die Dauerausstellung im Erinnerungs- und Lernort HALLE 116 ist die erste, die sich mit der Zeitgeschichte Augsburgs im 20. Jahrhundert befasst: Nationalsozialismus in Augsburg -: Konzentrationslager und Zwangsarbeit Augsburg und Schwaben - Nachkriegszeit , US-Amerikanische Präsenz und Friedensstadt.

Öffnungszeiten: Mittwoch: 10–15 Uhr, Samstag / Sonntag: 11–16 Uhr
für Gruppen nach Vereinbarung, Eintritt frei
Führungen für Schulklassen und Gruppen ab 10 Personen können unter halle116@augsburg.de angefragt werden.

weitere Infos unter www.halle116.de

Stimmen zur Eröffnung:
Stadt: Nach langen Diskussionen Ausstellung in KZ-Außenlager SZ 26.10.2023 >>
Halle 116: Früheres KZ-Außenlager wird Erinnerungsort TVAugsburg 27.10.2023 >>
Halle 116" in Augsburg erinnert an Gräueltaten der Nazis B24 28.10.2023 >>
PM Bay. Staatsregierung 28.10.2023 >>
Künftige Kultusministerin eröffnet Lernort "Halle 116" Sonntagsblatt 28.10.2023 >>
"Halle 116": Augsburg macht seine dunkle NS-Historie erlebbar AZ-online >>

Rückschau 2023
75 Jahrfeier der VVN-BdA Bundesvereinigung im Haus Gallus in Frankfurt am Main am 26.3.2022 >>

Ostermarsch 2024

Sa. 30.3.2024, Moritzplatz, Augsburg
Auftakt-Kundgebung mit anschließendem Demozug durch die Innenstadt.

Christlich-Muslimisches Friedensgebet in der Goldschmeidekapelle in St. Anna
(Veranstalter: pax christi Augsburg, Junger Dialog der Religionen)

Der Aufruf zum Ostermarsch wird unterstützt von:
Augsburger Friedensinitiative (AFI), Augsburg für Palästina, Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Augsburg, DKP Augsburg, Offenes Antifaschistisches Treffen Augsburg, Offenes Antikapitalistisches Klimatreffen, pax christi Augsburg, Solidaritätsnetz- werk Augsburg Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg

Bei der Kundgebung wünschen wir keine nationalen Flaggen und Symbole.

"Anna ich hab' Angst um Dich"
von Josef Pröll 
Dokumentarfilm und Gespräch mit Regisseur über seine Mutter Anna, Widerstandskämpferin und Ehrenbürgerin der Stadt Augsburg 

So. 17.3.2024, Annahof, Hollbau, Im Annahof 4, 86150 Augsburg

Veranstalter: Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust ehem. PAKH e.V.

"Die guten Feinde. Mein Vater, die Rote Kapelle und ich"
von Christian Weisenborn 
Dokumentarfilm und Podiumsgespräch mit dem Regisseur und anderen Nachkommen politischer Verfolgung

Fr. 15.3.2024: Mephisto Kino, Karolinenstrasse 21, 86150 Augsburg


Veranstalter: Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust ehem. PAKH e.V.

Glaubenszeuge, Friedensaktivist, NS-Opfer

13.3.2024, Haus Sankt Ulrich, Augsburg: Abendveranstaltung mit musikalischer Rahmung
Veranstalter: Akademische Forum der Diözese Augsburg.

Nähere Informationen im Flyer

Fotoausstellung zur Bombennacht 1944

Das Stadtarchiv zeigt vom 19. Februar bis 10. März 2024 im Unteren Fletz des Rathauses die Ausstellung "Die Stadt ein Feuermeer. Augsburg im Luftkrieg 1942-1945".


Weitere Veranstaltungen zum Thema siehe Flyer

Lichtermeer für Demokratie und Vielfalt
Gegen Rechtsextremismus und Hetze

3.3.2024, Rathausplatz: Kundgebung
Lasst uns ein Meer aus Licht gegen das Dunkel von Hass und Hetze, Rassismus und Antisemitismus bilden. Wir lassen nicht zu, dass Menschen in unserem Land ausgegrenzt und verfolgt werden.
Wir wehren uns gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus. Wir tolerieren keinen Hass und keine Hetze – nicht gegen Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe oder Herkunft, gegen queere Menschen, Glaubensrichtungen, Frauen, Menschen mit Beeinträchtigung. Gegen Niemanden!

Veranstalter Bündnis für Menschenwürde Augsburg & Schwaben

Augsburger Wege der Erinnerung
Sa, 2.3.2024, Treffpunkt vor dem Rathaus, Augsburg
Dauer: ca. 2 Stunden, Stadtrundgang durch die nördliche Innenstadt.
Referent:innen: Inge Kroll und Fritz Schwarzbäcker.

Veranstalter: ErinnerungsWerkstatt, Initiativkreis Stolpersteine für Augsburg und Umgebung,

Gedenken an die Opfer des rechtsterroristischen Attentats in Hanau am 19. Februar 2020
Demonstration und anschließende Gedenkkundgebung

19.2.2024, Ulrichsplatz Augsburg von dort zum Rathausplatz
Veranstalter: ein breites zivilgesellschaftliche Bündnis

Rund 750 Personen beteiligten sich am der Gedenkveranstaltung.

Demonstration und Kungebung
Auf die Straße gehen gegen den AfD-Neujahrsempfang
im Rathaus

14.2.2024, , Königsplatz, Demonstration und Kundgebung auf dem Rathausplatz

Ca. 800 Menschen kamen zur Kundgebung auf dem Rathausplatz.


Veranstalter: Augsburggegenrechts

Film: "Rechtsfindung" aus "Furcht und Elend des III. Reiches" (5. Szene) (1938) von Bertolt Brecht
anschließend Gespräch mit dem Filmemacher Johannes Hör
Sonntag 11.2.2024, Thaliakino am Obstmarkt, Augsburg


Ein zerschundener Kriegsveteran wird beim Arbeiten grundlos verprügelt. Ein Augsburger Richter bequemt sich dann kurz vor dem Prozess sich das ganze anzusehen. Der Tathergang ist ja eigentlich klar. Zuversichtlich holt er sich Rat und geht den Fall durch. Aber: Das ganze wird zur Chefsache. Uniformierte sagen ihm, wer es nicht gewesen sein darf. Immer sind es andere. Mit jedem Rat wird es schlimmer. Der Höhepunkt ist der Krieg, der ihn auf seinem Schreibtisch endlich heimsucht. Plötzlich ist er da, mit all den Opfern, die er gnadenlos fordert. Dem Richter dämmert: Sein eigenes Leben steht auf dem Spiel und seine Familie haben sie ihm vermutlich schon genommen.

Veranstalter: VVN-BdA Keisvereinigung Augsburg

Augsburg gegen Rechts für Vielfalt und Demokratie
Kundgebung am Samstag, 3. Februar 2024 auf dem Rathausplatz in Augsburg

Es ist allerhöchste Zeit, dass wir als Gesellschaft gemeinsam und laut für unsere Demokratie
und Vielfalt in unserer Friedensstadt Augsburg einstehen!
Wir alle müssen jetzt aufstehen gegen Rechtsextremismus, wir müssen uns gemeinsam
gegen die anhaltenden Entwicklungen stemmen, die nicht erst seit dem von #correctiv aufgedeckten Geheimtreffen eine reale Gefahr für unsere Demokratiee und viele Menschn iunserem Land sind. Wenn wir es jetzt nicht tun, kann es morgen zu spät sein. Eine Wiederholung der Geschichte kann und darf nicht sein.


25000 beteiligten sich - ein buntes Bild gegen die Rechte Welle.

 


Film: Ruinenschleicher und Schachterleis
Sonntag 4.2.2024, Thalikino am Obstmarkt, Augsburg
Es handelt sich um die Nachkriegsgeschichte in München - von Menschen erzählt, die damals Kinder waren. Geschnitten wurde der Film von einer Mitarbeiterin des Bayerischen Fernsehens, Kommentarsprecher ist der bekannte Tatort-Schauspieler Udo Wachtveitl. Der Film läuft seit seiner Uraufführung am 15. Oktober 2023 mit großem Erfolg in den Kinos. „Ruinenschleicher“ war eine Straßenbahn, die hauptsächlich durch die zerstörten Stadtviertel von München gefahren ist und für die Kinder gab es nur an einer bestimmten Stelle sog. „Schachterleis“. Die Erzählungen der Protagonist*innen sind sehr beeindruckend. Filmszenen vom zerstörten München zeigen, zu welchem traurigen Ergebnis Hass und Hetze führen kann.

Bertolt Brecht, das Radio und die Demokratie
Sa. 03.02.2024, im Zeughaus

Vor 100 Jahren nahm der Rundfunk in Deutschland seinen regelmäßigen Sendebetrieb auf. Zu denjenigen, die sich früh mit den Möglichkeiten und Fehlern des damals neuen Mediums befassten, gehörte Bertolt Brecht. In seiner "Radiotheorie" entwickelte er Vorschläge, wie die Einbahnstraße zwischen Sender und Hörer überwunden und ein gegenseitiger Austausch ermöglicht werden sollte. In der Weimarer Republik stieß er damit bei den Regierenden auf taube Ohren. Doch Brechts Vorschläge beeinflussten die Diskussionen über Jahrzehnte hinweg - bis heute, wo das Internet die Kommunikation auf ganz andere Beine gestellt hat.

Der Referent André Scheer befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Rundfunk und seiner Geschichte. Im September 2023 erschien sein Buch "Klassenkampf im Äther - 100 Jahre Rundfunk in Deutschland".
Veranstalter: VVN-BdA KV Augsburg

Niemanden vergessen! Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus

Freitag, 26. Januar 2024, Beginn auf dem Rathausplatz, Fortsetzung im Unteren Fletz

Auschwitz ist zum Symbol für die Schoa, den millionenfachen Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden, die Ermordung Hunderttausender Sinti und Roma sowie unzähliger weiterer Menschen durch die Nationalsozialisten geworden. Im Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers. Das Datum der Befreiung, der 27. Januar, wurde 1996 von Deutschland und 2005 von den Vereinten Nationen zum offiziellen Gedenktag für die Opfer des nationalsozialistischen Regimes erklärt.

Gemeinsam mit den in der Friedens- und Erinnerungsarbeit tätigen Initiativen, Vereinen, Schüler:innen sowie weiteren Partner:innen begeht die Stadt Augsburg diesen Gedenktag 2024 in einem neuen Format. Wegen des Shabbats fand die Gedenkstunde für die Opfer des NS-Regimes bereits am Freitag statt.

weitere Infos https://www.augsburg.de/kultur/erinnerungskultur/veranstaltungen .

 

Gedenkveranstaltung „Für die Opfer des Faschismus“
Mi. 1.11.2023, Westfriedhof Augsburg

130 Teilnehmer nahmen am Schweigemarsch vom Krematorium zur Gedenkstätte und der anschließenden Gedenkstunde teil. Nach der Begrüßung trug Renaldo Schwarzenberger
(Vorsitzender des Zentralrats der Jenischen in Deutschland) die Biographie von Max Schwarzenberger, der am 28. Mai 1942, Opfer der Aktion 14f13 wurde, vor.
Die Ansprache hielt Sambale, Tatjana (VVN-BdA Landesvorstand Bayern).
Danach gab es eine Treffen mit Jahresrückblick im Bürgerzentrum Pfersee. zur Infoseite >>


Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) KV Augsburg

Film: Iraqi Odyssey, Regie: Samir, Schweiz/Deutschland/Arabische Emirate/Irak 2014
Fr, 03.11.2023, Zeughaus, Filmsaal, Zeugplatz 4, Augsburg

Regisseur Samir versucht mit seinem Film, die Geschichte seiner in alle Winde verstreuten Familie vor dem Hintergrund der radikalen politischen Umwälzungen im Irak im 20. Jahrhundert zu rekonstruieren. So erzählt er nicht nur die Geschichte seiner Familie, sondern auch die seines Heimatlandes – der Traum nach Moderne, die gewalttätige Diktatur, die Zerstörung des Landes durch den Krieg. Gespickt mit historischen Fakten ergibt sich ein umfassendes Bild eines Landes, das mehr ist als seine Konflikte. Die Filmvorführung ist auch Teil des Doku-Film-Festivals "Mondiale". Veranstalter: attac-augsburg

Augsburger Weg der Erinnerung - Jüdisches Leben in der Stadtgesellschaft
Sa, 04.11.2023, Treffpunkt vor dem Rathaus, Augsburg

Erinnerungsbänder und Stolpersteine zeigen den Weg zu Orten der NS-Zeit in Augsburg. Sie enthalten Informationen über Widerstand und Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung Augsburger Bürger*innen. Dieser Stadtrundgang am Samstag, den 4. November, widmet sich dem bürgerlichen jüdischen Leben in Augsburgs südlicher Innenstadt. Anhand der Biografien jüdischer verfolgter Bürger wird Zeitgeschichte erkennbar und erlebbar. Die Route beginnt am Rathaus und endet am Hohen Weg
Veranstalter: ErinnerungsWerkstatt, Initiativkreis Stolpersteine für Augsburg und Umgebung, in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof und der VH

Friedensgebet
Di, 07.11.2023, 19:00 Uhr, St. Anna, Im Annahof 2, Augsburg

Das Motto der Friedensdekade in diesem Jahr ist "Sicher nicht - oder?". Gemeinsam mit dem Team von "Punkt 7" möchten wir über dieses Motto und die vorgeschlagenen Texte (z.B. 1. Tess. 5, 3-11) nachdenken. Es geht um die starke Verunsicherung in unserer Gesellschaft, besonders seit dem Beginn des Ukrainekriegs, und um die Auseinandersetzung von Christinnen und Christen mit der
kriegerischen Gewalt. Veranstalter: pax christi Augsburg und "Punkt 7"

Einschüchtern zwecklos: Unermüdlich gegen Krieg und Gewalt – was ein Einzelner bewegen kann?
Fr, 10.11.2023, Hollsaal, Im Annahof 4, Augsburg
Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin zu seinem neuesten Buch

Nachzuhören auf youtube >>

Die Zahl der Kriegstoten ist auf Rekordhoch. Eine massive Aufrüstung verschlingt die finanziellen Mittel, die zur Bekämpfung des Hungers, des Klimawandels und der sozialen Ungleichheiten
benötigt werden. Wie kann man erreichen, dass sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Besseren ändern? Man wird aktiv – mit unbeirrbarer Entschlossenheit, allen Widerständen zum Trotz. Jürgen Grässlin ist Aktivist, Friedenskämpfer, Optimist – vor allem aber ein hartnäckiger Stachel im Fleisch der Rüstungsindustrie. Seit Jahrzehnten setzt er sich erfolgreich gegen den weltweiten
Waffenhandel ein. Seine Mittel sind entlarvende Recherchen, gezielte Kampagnen, Demonstrationen und Gerichtsprozesse. Sein Lebenswerk und seine Erfolge sind Inspiration für alle, die etwas bewirken wollen, sei es für Menschenrechte, Gerechtigkeit, Umweltschutz oder den Frieden.
Veranstalter: attac Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, pax christi Augsburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Kreisvereinigung Augsburg. In Kooperation mit dem Evangelischen Forum Annahof. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Augsburg.

Der Afghanistankrieg – Ursachen, Folgen und Lehren daraus
Fr, 17.11.2023, Zeughaus, Hollsaal a, Zeugplatz 4, Augsburg
Vortrag und Diskussion mit Dr. phil. Matin Baraki

Nachzuhören auf youtube >>

Als westliche Truppen 2021 nach 20 Jahren Krieg gleichsam bei Nacht und Nebel Afghanistan veeließen, kamen Vergleiche mit der Niederlage der USA in Vietnam auf. Rund 250.000 Menschen, überwiegend Zivilisten, wurden während des Krieges getötet und es wurde ein wirtschaftlicher und politischer Scherbenhaufen hinterlassen. Mit der Übernahme der afghanischen Armee und auch den
Waffenlieferungen aus Deutschland sind die Taliban die bestgerüsteten Islamisten. Welche geostrategischen Interessen spielten bei diesem Krieg eine Rolle? Welche Politik verfolgte Deutschland im 1. und 2. Weltkrieg und im Afghanistankrieg? Wie kann es weiter gehen?
Matin Baraki ist Afghane, gibt Antworten und stellt sein Buch „Afghanistan, Revolution, Intervention, 40 Jahre Krieg“ vor. Dr. phil. Matin Baraki, Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Naher und Mittlerer Osten sowie Zentralasien, Lehrbeauftragter an der Universität Marburg.
Veranstalter: AFI, DFG-VK Augsburg, VVN-BdA Kv Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V.

Nach dem Ukrainekrieg: welche Weltordnung, welche Werte und welche Sicherheit?
Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumac
Di. 21.11.2023, Augustanasaal, Im Annahof 4, Augsburg

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Welche Weltordnung auf Basis welcher Regeln wollen wir? Eine globale bipolare Konfrontation zwischen „westlichen Demokratien und der Allianz der Diktaturen China und Russland“ mit massiver und kostspieliger militärischer Aufrüstung wie in den 45 Jahren des Kalten Krieges? Oder eine multipolare Ordnung, deren Akteure -zunächst einmal unabhängig von ihrer Staats- und Regierungsform - kooperieren bei der Bewältigung der Klimaerwärmung, des Hungers und anderer globaler Herausforderungen? Wäre dann Kritik an Menschenrechtsverletzungen und Diktaturen nicht mehr statthaft? Welche „Sicherheit“ verspricht die „Nationale Strategie“ der Bundesregierung den Menschen in Deutschland und im „Rest“ der Welt?
Andreas Zumach ist freier Journalist und Buchautor und war von 1988 bis 2020 UNO-Korrespondent mit Sitz in Genf für die Berliner "tageszeitung" (taz) und andere Zeitungen sowie für Rundfunksender. Seine Themen sind internationale Konflikte, Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle, Welthandelspolitik sowie UNO, NATO und andere multilaterale Institutionen.
Veranstalter: attac Augsburg, AFI, DFG-VK Augsburg, Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung
der Universität Augsburg, pax christi Augsburg, VVN-BdA Kv Augsburg. In Kooperation mit dem Evangelischen Forum
Annahof. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Augsburg

Schicksale jüdischer und politisch missliebiger Ärztinnen und Ärzte aus Augsburg in der NS-Zeit
Vortrag und Diskussion mit Dr. Elisabeth Friedrichs
Mi, 22.11.2023, Augustanasaal. Im Annahof 4. Augsburg

Am 22. März 1933 - einen Tag vor Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes durch den deutschen Reichstag - sandten die Spitzenverbände der deutschen Ärzteschaft in vorauseilendem Gehorsam eine Ergebenheitsadresse an Adolf Hitler. Es folgten Arbeitserschwernis, Ausgrenzung, Vertreibung, Approbationsentzug und Vernichtung jüdischer und politisch missliebiger Ärztinnen
und Ärzte. In Augsburg sind bisher 17 Ärzte, Ärztinnen und Zahnärzte bekannt, die davon betroffen waren. Der Vortrag stützt sich auf Untersuchungen des Jüdischen Kulturmuseums von 2016 sowie auf eigene Forschungen. Es soll beispielhaft über das Leben, aber auch die medizinischen (Pionier-)Leistungen einiger Ärztinnen und Ärzte aus Augsburg berichtet werden, auch über solche, deren Schicksal bisher wenig bekannt ist.
Die Referentin Dr. med. Elisabeth Friedrichs beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema ,,Medizin im Nationalsozialismus". Sie ist Mitglied der ErinnerungsWerkstatt Augsburg e.V.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der 'Augsburger Beiträge' mit ihren zehn Kooperationspartnern, sowie dem Forum Interkulturelles Leben und Lernen FILL e.V. und dem Ärztlichen Kreisverband Augsburg statt. Veranstalter: Fachstelle für Erinnerungskultur, AFI, Evangelisches Forum Annahof, ErinnerungsWerkstatt Augsburg, Gegen Vergessen – Für Demokratie RAG Schwaben, Initiativkreis Stolpersteine für Augsburg und Umgebung, Jüdisches Museum Augsburg Schwaben, pax christi Augsburg, Regionalverband Deutscher Sinti & Roma Schwaben e.V., VVN-BdA KV Augsburg. In Kooperation mit dem Forum interkulturelles Leben und Lernen FiLL e.V. und Ärztlicher Kreisverband Augsburg

Rechtsruck in Israel: Gibt es noch Chancen für den Friedensprozess?
Do, 23.11.2023 online als Webinar
Vortrag und Diskussion mit Jakob Reimann

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Nach der Wahl der ultrarechten Regierung unter dem Premierminister Benjamin Netanjahu hat sich die Lage in Palästina und Israel weiter verschärft, gipfelnd in dem brutalen Überfall der Hamas auf Israel mit einem Massaker an israelischen Zivilist*innen. Dies hat eine weitere Gewaltspirale in Gang gesetzt, mit massivsten Bombardierungen der Zivilbevölkerung in Gaza durch die israelische Armee.
Gibt es nun noch Chancen für den Friedensprozess und Kräfte in der Region, die sich für einen
gerechten Frieden einsetzen?
Jakob Reimann hat nach seinem Master 2014 an der An-Najah University in Nablus, Palästina, gearbeitet und lebte im Anschluss als freier Journalist und Autor längere Zeit in Israel und mehreren Ländern in Osteuropa und auf dem Balkan. Als freier Journalist und Autor arbeitet er für verschiedene linke Medien zu Fragen um Krieg und Frieden im Großraum Nordafrika und West-/ Zentralasien sowie zu antikolonialen, ökologischen und Frauenrechtskämpfen im Globalen Süden.
Veranstalter: AFI, DFG-VK Augsburg, pax christi Augsburg, VVN-BdA Kv Augsburg

100 Jahre danach: Hitlerputsch, Zerschlagung der Arbeiterregierungen in Sachsen und Thüringen und Hamburg Aufstand 1923
Sa, 25.11.2023, Bürgerhaus Pfersee, Stadtberger Str. 17, 86157 Augsburg

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1923 war ein Jahr, in dem Vorentscheidungen für die weitere Entwicklung in Deutschland fielen. In Sachsen und Thüringen marschierte die Reichswehr ein und stürzte die demokratisch gebildeten Arbeiterregierungen von SPD und KPD. In Hamburg erhoben sich am 23. Oktober 1923 die Arbeiter gegen Inflation und Elend, wurden jedoch geschlagen. In München fühlten sich die Nazis so stark, dass Hitler und Ludendorff am 9. November 1923 einen Putschversuch durchführten. Über die Situation im Jahr 1923 und wie es dazu kommen konnte, dass nur zehn Jahre später die Faschisten in Deutschland an die Macht kommen konnten, diskutieren wir mit Arnold Schölzel, Chefredakteur der Monatszeitschrift „Rotfuchs“ und langjähriger Chefredakteur der Tageszeitung junge Welt.
Veranstalter: Hans-Beimler-Verein e.V., VVN-BdA Kv Augsburg

Nur im Frieden bewahren wir uns selber. Die Bergpredigt als Zeitenwende
Di, 28.11.2023, Augustanasaal, Im Annahof 4, Augsburg
Vortrag und Diskussion mit Eugen Drewermann

Nachzuhören auf youtube >>

»Mit der Bergpredigt kann man keine Politik machen«, heißt es in der »Zeitenwende«. Doch mit jedem Krieg verlieren wir unsere Menschlichkeit, und solange die Regierenden in Angst voreinander sich in ständiger Aufrüstung wechselseitig bedrohen, um ihre Macht zu behaupten, werden weiter Kriege wüten und ihre Opferzahlen steigen. Statt den Gegner als »Verkörperung des Bösen« zu bekämpfen, müsste man die wahnhafte Angstphantasie einer Sicherheitspolitik durch militärische Einschüchterung und Stärke endlich aufgeben. Es gibt Sicherheit nur als die Sicherheit des anderen.
Ihn zu verstehen in seiner Angst ist der Weg der Bergpredigt mit ihrer Botschaft: Bekämpft nicht das Böse mit immer noch schlimmerem Bösen. Das ist die wahre Zeitenwende, meint Eugen Drewermann. Doch wir müssen uns entscheiden, was wir wollen: den ewigen Krieg des Barrabas gegen »die Römer« oder die Erlösung von dem Grauen der Gewalt durch die Friedensbotschaft Jesu.
Veranstalter: AFI, DFG-VK Augsburg, pax christi Augsburg, VVN-BdA Kv Augsburg. In Kooperation mit dem Evangelischen
Forum Annahof. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Augsburg

Veranstaltungsreihe: "Augsburger Beiträge zur historisch-politischen Bildung"

100 Jahre Hitler-Ludendorff-Putsch
Vortrag von PD Dr. Edith Raim

Di. 24.10.2023 , Augustanasaal, Im Annahof 4, 86150 Augsburg

Mit dem Hitler-Ludendorff-Putsch kulminierte das Krisenjahr 1923. Im Vortrag wird die Entwicklung Bayerns in den
Jahren der Räterepublik von 1918/19 bis 1923 betrachtet und als Voraussetzung für den Umsturzversuch verstanden.
Welche republikfeindlichen Bestrebungen wurden in Bayern bereits lange vor dem Hitler-Ludendorff-Putsch toleriert und
sogar gefördert? Welche völkischen und paramilitärischen Organisationen etablierten sich nach dem Ende des Ersten
Weltkriegs? Wie unterminierte Ministerpräsident bzw. Generalstaatskommissar Gustav von Kahr mit seiner „Ordnungszelle“ die erste deutsche Demokratie? Wie gelang es der NSDAP sich in einem mehrheitlich katholischen Umfeld zu
behaupten? Welche Protagonisten förderten Hitler und wie finanzierte sich die NS-Bewegung? Neben der Entwicklung in München und in Augsburg wird das Augenmerk auch auf das ländliche Bayern gerichtet.
PD Dr. Raim ist Lehrbeauftragte der Universität Augsburg und forscht zur Weimarer Republik, der NS-Diktatur und der frühen Nachkriegszeit. Sie ist Mitautorin des Bandes „Revolution und Reaktion - Die Anfänge der NS-Bewegung im bayerischen Oberland 1919 bis 1923“.

Veranstaltungsreihe: "Augsburger Beiträge zur historisch-politischen Bildung"

"Ich war mein ganzes Leben hindurch ein guter Deutscher." Lebenswege Augsburger Gestapobeamter zwischen "Drittem Reich" und Nachkriegszeit.
Vortrag von Dr. Hubert Seliger.

Di. 10.10.2023 19:00 Uhr: Hollbau, Im Annahof 4, 86150 Augsburg

Seit den 1970er Jahren befassen sich Regional- und Lokalgeschichte sowie geschichtsinteressierte Bürgerinnen und Bürger mit Widerstand und Verfolgung im "Dritten Reich". Umso erstaunlicher ist, dass über die Täter bis heute wenig bekannt ist. Dies gilt besonders für die Beamten der Politischen Polizei/Gestapo in Schwaben und Augsburg. Polizisten, oft Einheimische, die ihren Karriereeinstieg bei der Augsburger Polizei gemacht hatten, verfolgten in der NS-Zeit brutal ihre Mitbürger, beteiligten sich an der Hinrichtung von Fremdarbeitern oder wurden zu Mördern bei Einsatzgruppen in der Sowjetunion. Der Vortrag will anhand biographischer Einzelbeispiele zentrale Akteure auf Seiten der Gestapo vorstellen und einen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte Schwabens in der NS-Zeit leisten.

Dr. Hubert Seliger forscht und publiziert zur Geschichte des Rechts im "Dritten Reich". 2015 wurde er mit dem Mietek-Pemper-Forschungspreis der Universität Augsburg ausgezeichnet.

Weitere Veranstaltungshinweise unter: https://www.augsburg.de/kultur/erinnerungskultur/veranstaltungen

8.10.2023: Landtagswahlen in Bayern - Deine Stimme gegen die AFD

Auch nach der Landtagswahl in Bayern bleibt die Aufgabe sich der AfD entgegenzustellen. Anders als sie sich in
Wahlkämpfen präsentiert, ist sie keine „normale“ Partei, sondern der parlamentarische Arm der extremen Rechten.Verbindungen ihrer Funktionär*innen und Kandidierenden zu gewaltbereiten Neonazis sind vielfach belegt. Wie bundesweit dominiert auch in der Bayern-AfD längst der nur formal aufgelöste "Flügel" um AfD-Nazi
Björn Höcke. Dessen Anhänger*innen geht es nicht um einen Politikwechsel.....
weiter lesen auf Seite 3 in unserem Flyer >>

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für unseren Ehrenpräsidenten Ernst Grube

München 22.9.2023
Der vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde von Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo an Ernst Grube überreicht.  Zur Laudatio >>

Ausstellung: "Häusergeschichte(n) - Augsburger Häuser und ihre Bewohner"

6. Juli bis 10. September 2023 im Kulturhaus abraxas (Sommestr. 30, 86156 Augsburg).

In der Ausstellung werden 22 Augsburger Wohngebäude aus vier Jahrhunderten vorgestellt. Dabei wird nicht nur die architektonische Gestalt, sondern auch die Sozial- und Alltagsgeschichte ihrer Besitzer und Bewohner thematisiert. Der Blick richtet sich auf großbürgerliche Stadthäuser ebenso wie auf Arbeiterwohngebäude oder Kleinsiedlungshäuschen. Große Themen wie Industrialisierung, NS-Herrschaft und Wiederaufbau werden anhand konkreter Häusergeschichten erlebbar.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Kulturhauses abraxas bis 10. September 2023, dem Tag des offenen Denkmals, zu besichtigen.

 

"Antikriegstag 2023 - Die Welt braucht Frieden!"
Kundgebung mit Reden und Infoständen
Freitag, 1. September 2023, Moritzplatz

seit 1957 wird der 1. September als Antikriegstag begangen, Auch in diesem Jahr begehen wir in Augsburg den Antikriegstag in Mahnung und Gedenken an den Beginn des zweiten Weltkriegs am 1. September 1939.

Unsere Befürchtungen, dass die Waffenlieferungen an die Ukraine den Krieg und damit das Töten und Zerstören nicht beenden, sondern weiter verlängern, haben sich leider bewahrheitet.  Die Eskalationsspirale mit der Lieferung immer schwererer Waffen dreht sich weiter. Mit der Streumunition werden völkerrechtlich geächtete Waffen geliefert und eingesetzt. Es ist ein Irrglaube, dass Waffenlieferungen zu einem schnellen Ende des Krieges führen,. Nur mit Diplomatie und Verhandlungen kann der Krieg, das Töten und Zerstören beendet werden.
Die finanziellen Mitteln zur Steigerung der Rüstungsausgaben fehlen überall, im medizinischen Bereich, der notwendigen Beseitigungen der sozialen Ungerechtigkeiten, dem Ausbau der Infrastruktur, der Bekämpfung des Klimawandels,  nur um einige zu nennen.

Mit der massiven Aufrüstung wird die Blockkonfrontation verschärft und die notwendige Zusammenarbeit zur Lösung der weltweiten Problem, wie der Klimawandel, der Hunger, die Fluchtursachen, verhindert. Die Gefahr, dass ein regionaler Krieg zu einem globalen Krieg eskaliert, nimmt weiter zu. Die Friedensbewegung ist gefordert Flagge zu zeigen, auch in Augsburg

Wir bitten, bei der Kundgebung auf Nationalflaggen und -symbole zu verzichten. zum Flyer >>
Veranstalter: Augsburger Friedensinitiative (AFI)

Gedenkfeier am Grabmal Bebo Wagers
auf dem Augsburger Westfriedhof
Ansprache Anna Rasehorn

Samstag, 12. August 2023, Westfriedhof Augsburg

Am Nachmittag des 12. August 1943 wurde der Augsburger sozialdemokratische Widerstandskämpfer Bebo Wager, führendes Mitglied der süddeutschen Widerstandsgruppe „Revolutionäre Sozialisten“, von der nationalsozialistischen Justiz hingerichtet.
Veranstalter: AWO Schwaben, SPD Augsburg, AWO Augsburg

Lesung am Gedenktag zum Genozid an den Sinti und Roma
Berichte, Biografien, Lyrik

2. August 2023, Stadtbücherei Augsburg, Ernst-Reuter-Platz 1

In diesem Jahr fand das Gedenken in Form einer musikalisch umrahmten Lesung von Zeitzeugenberichten, Opferschicksalen sowie Lyrik von Autorinnen und Autoren wie Ceija Stojka und Samuel Mágó statt. Eröffnet wurde die Lesung mit Beiträgen von Bürgermeisterin Martina Wild und Marcella Reinhardt, der Vorsitzenden des Regionalverbands Deutscher Sinti und Roma Schwaben.

Weitere Informationen und Veranstaltungen unter: https://www.augsburg.de/kultur/erinnerungskultur/veranstaltungen

Ausstellung: " Bücher. Namen. Orte. 1933 "

Unter diesem Titel präsentierte die Zentralbibliothekder Uni Augsburg bis zum
14. Juli vier Ausstellungen unter einem Dach
. Gezeigt wurden historische, literarische und künstlerische Zugänge zur Geschichte, zu den verb(r)annten Werken und zu Spurensuchen der Gegenwart - vor Ort und virtuell.

( http://www.uni-augsburg.de/bibliothek/buecher-namen-orte-1933 ).

Stolpersteinverlegung in Augsburg

18.07.2023
In der Äußeren Uferstraße 12 für Maria Anna Rupp und Neuburger Straße 45 für Gustav Slabe .

Stolpersteinverlegung in Augsburg

21.06.2023
In der Uhlandstr. 1 wurde in Erinnerung an das Schicksal von Andreas Reichart ein Stolperstein und anschließend in der Schützenstr. 14 für Ludwig Hofmann verlegt . Die Biographien trugen Alfred Hausmann und zwei Schülerinnen des A.B. von Stettensches Instituts vor. Die erste Verlegung begleiteten musikalisch Schülerinnen aus der Bläserklasse des A.B. von Stettensches Instituts.
(siehe Livemitschnitt auf youtube >>)

Aufgrund starker Regenfälle mussten die Verlegungen für Maria Anna Rupp und Gustav Slabe verschoben werden.

Weitere Informationen zu den Verlegungen an diesem Tag >>
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Friedensmahnwache anlässlich des AIR DEFENDER 23

am Sonntag, 18.06.2023, 11:55 - 14:00 Uhr, auf dem Rathausplatz Augsburg

Ab dem 12. Juni 2023 wird über Deutschland die größte aller NATO-Luftübungen veranstaltet, die je abgehalten worden ist. 25 Nationen beteiligen sich daran, auch nicht NATO-Mitglieder, 250 Flugzeuge, davon 100 allein aus den USA, 10.000 Soldaten kommen dabei zum Einsatz. Die Übung wird bis zum 23. Juni 2023 dauern. Von Augsburg/Lechfeld starten die Maschinen und befliegen den südlichen Luftraum bis nach Tschechien und Rumänien. Im Norden und Nordosten Deutschlands wird auch über Nord- und Ostsee bis ins Baltikum geflogen. Die Lufträume werden unter der Woche jeweils 4h täglich gesperrt für den normalen Flugverkehr. Deutschland dient als Knotenpunkt und hat sich vor einigen Jahren um dieses Amt beworben. Die deutsche Luftwaffe plant seit 2018 diese Übung und informiert stolz auf ihrer Webseite dazu.
Wir möchten am 18.06.2023 die Menschen darüber aufklären, dass diese Nato-Übung keine unmittelbare Reaktion auf den Einmarsch der Russen in die Ukraine ist. Die Übung ist von langer Hand vorbereitet worden und dient vorzüglich Kriegseinsätzen, die nicht von Land ausgeführt werden können. Zu denken ist hierbei an eine kriegerische Auseinandersetzung im Indopazifik gegen China zur Verteidigung der von einigen westlichen Staaten ausgerufenen "regelbasierten internationalen Ordnung".
Diese Friedensmahnwache möchte warnen vor einer zunehmenden Kriegsbereitschaft der Deutschen im Dienste der NATO.
https://bifa-muenchen.de/18.06.2023-Air-Defender-Mahnwache-Augsburg

Veranstalter:  Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA) mit Unterstützung der Augsburger Friedensinitiative (AFI)

Veranstaltungsreihe: "Augsburger Beiträge zur historisch-politischen Bildung"

Publikumsliebling und NS-Profiteur: Werner Egk im Spiegel der deutschen Musikgeschichte
Vortrag von Prof. Dr. Michael Custodis


14.06.2023, Augustanasaal, Im Annahof 4, 86150 Augsburg, Eintritt frei

Während Werner Egk (1901–1983) zu Lebzeiten als wichtige Stimme einer zugänglichen Musikmoderne galt, spielen seine Werke heute kaum noch eine Rolle. Die Archivforschung wiederum zeigt ihn als Paradefall eines Komponisten, der sich aus Eigennutz und Geltungssucht in der nationalsozialistischen Kulturpolitik engagierte und diese Mitwirkung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht nur verheimlichte, sondern massiv leugnete.
Diese sich wandelnde öffentliche Wahrnehmung seiner Person – vom musikalischen Publikumsliebling zum NS-Nutznießer – wird im Zentrum des Vortrags stehen und der zu diskutierenden Frage nachgehen, wie man heute seinem Namen und seinem Werk begegnen kann.

Erklärung der VVN-BdA KV Augsburg: Neuer Anlauf zur Umbenennung der Werner-Egk-Grundschule erwartet >>

Filmpremiere: Keine Eier im Winter
Was meine Nachbarin noch wusste - Augsburg vor und nach dem Krieg
im Anschluss Diskussion mit dem Filmemacher Marin Pfeil

24.5.2023, im Thalia Kino Augsburg, Obstmarkt

Der Film entstand auf Grundlage eines lnterviews mit meiner Nachbarin Berta Zanker, geboren 1923 in Augsburg,
ehemalige stellvertretende Leiterin der Städt. Berufsfachschule für Hauswirtschaft in Augsburg. weiter lesen >>

 

unterstützt von: Gegen Vergessen für Demokratie e.V., Büro"Demokratie leben", VVN-BdA Kreisvereinigung Augsburg
weitere Informationen zum Film >>

Veranstaltungsreihe: "Augsburger Beiträge zur historisch-politischen Bildung"

Walter Groos – ein Augsburger „Gerechter unter den Völkern“
Vortrag von Dr. Michael Friedrichs mit einem Beitrag von Karl Heinz Englet, dem Neffen von Walter Groos. Theaterszene von Schülerinnen und Schülern des Maria Ward Gymnasiums.
22.5.2023, im Augustana-Saal , Eintritt frei

Walter Groos (1898-1979) wurde erst nach seinem Tod von Yad Vashem als "Gerechter unter den Völkern" geehrt, und wie seine Tochter meinte, hätte er wohl eine solche Ehrung abgelehnt. Aber es gab leider sehr wenige Menschen, die sich so wie er (unter eigener Lebensgefahr) für das Überleben von Zwangsarbeitern einsetzten. Da er im gleichen Jahr wie Brecht geboren wurde, können wir auch
für ihn dieses Jahr ein 125-jähriges Jubiläum feiern, und da er sich mehrfach über seinen Klassenkameraden Brecht geäußert hat, kann skizziert werden, wie diese beiden Augsburger auf sehr verschiedene Weise den Nationalsozialismus bekämpft haben.

90. Todestag
Erinnerung an Leonhard Hausmann

Er war 31 Jahre, als er bei den ersten Verhaftungswellen von politischen Gegnern im März 1933 durch die NS-Machthaber in sogenannte "Schutzhaft" genommen wurde.
Überstellt ins neu eröffnete Konzentrationslager Dachau wurde er am 17. Mai 1933 durch einen Augsburger SS-Mann mit einer Pistole aus kurzer Entfernung hingerichtet. Er kannte Hausmann, dieser saß für die KPD im Augsburger Stadtrat.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes lädt anlässlich des Todestags des Gewerkschafters und KPD-Politikers Leonhard Hausmann zu einer Gedenkveranstaltung ein.

Mittwoch, 17. Mai, gegenüber vom Oberhauser Bahnhof, an der Ecke Ulmer Straße und Sallingerstraße

90. Jahrestag der Bücherverbrennung 1933
Entwürdigt. Verboten. Verbrannt - Öffentliche Lesung
Verfemten Autorinnen und Autoren eine Stimme geben

12.5.2023, im Moritzsaal Augsburg
Die Bücherverbrennungen waren keine spontanen Aktionen. Sie wurden akribisch geplant und dienten der propagandistischen Inszenierung der nationalsozialistischen Machthaber. weiter lesen >>

Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e. V. (VVNBdA Kreisvereinigung Augsburg) in Kooperation mit: Fachstelle für Erinnerungskultur der Stadt Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), Bert Brecht Kreis Augsburg e. V., Gymnasium bei St. Stephan, Augsburg, Initiative für Stolpersteine in Augsburg, und Umgebung, Die Bibliothek der verbrannten Bücher – Sammlung Georg P. Salzmann in der Universitätsbibliothek Augsburg

Gemeinsam befreit

8. Mai, Kulturhaus abraxas

Unter dem Titel " Gemeinsam befreit " werden die Bands " Nico Franz & das Franz Ensemble " und "Feygele" Lieder aus der Romanes und jüdischen Tradition spielen. Das Konzert soll eine mahnende Botschaft senden . Die Veranstaltung ist einzigartig und bietet eine Gelegenheit, die historischen Ereignisse in gemeinsamer Erinnerung und Solidarität zu begehen. Nach dem Konzert ist ein kleiner Umtrunk geplant.
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Gedenkorte Mahnen und Erinnern
Stadtrundgang anlässlich des Tags der Befreiung vom NS-Faschismus
Montag, 8.5.2023
Treffpunkt: Vor dem Stadtwerkehaus, Hoher Weg 1

Augsburger Wege der Erinnerung

Mitglieder von ErinnerungsWerkstatt und Stolperstein-Initiative bieten gemeinsam Führungen zu Erinnerungszeichen und zu markanten Orten der NS-Zeit an. Während des Rundgangs erfahren die Teilnehmer Hintergründe zu Widerstand und Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung Augsburger BürgerInnen. Anhand ihrer Biographien wird Zeitgeschichte deutlich und erkennbar.

Nächste Rundgang:
6. Mai 2023:
Rundgang Links und Rechts der Wertach
Treffpunkt: 11 Uhr am Oberhauser Bahnhof, Ende gegen 13:15 Uhr am Senkelbach - Kosten 5 Euro (ermäßigt 3 Euro)
Direkt zur Anmeldung (VHS-Code VF11659)

1. Mai 2023 in Augsburg

10.00 Uhr - Demonstrationszug vom Gewerkschaftshaus, "Am Katzenstadel 34"  zum Königsplatz mit Sambamania
10.45 Uhr - Kundgebung auf dem Königsplatz/kurze Bahnhofstraße Augsburg

Stolpersteinverlegung in Augsburg

25.4.2023
Beginn in der Kaltenhoferstr. 11. Dort wird in Erinnerung an das Schicksal von Johann Rittler ein Stolperstein verlegt. Anschließend Stolpersteine
für Ludiwg Ott, Matthäus Merkle und Wilhelm Lang

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Schwabens Zivilgesellschaft solidarisch gegen Rechts

"Wir stellen uns gemeinsam hinter alle Betroffenen von rechten Angriffen!"

Mit dieser zentralen Aussage reagieren zivilgesellschaftliche Akteur*innen aus Schwaben in einer gemeinsamen Solidaritätserklärung auf eine Diffamierungskampagne der AfD. Der Landtagsabgeordnete Christoph Maier veröffentlichte jüngst eine vermeintliche "Studie" unter dem Titel ">Allgäu rechtsaußen< und der linke Radikalismus in Schwaben", in welcher der AfD-Rechtsaußen Schwabens engagierte Zivilgesellschaft als angeblich linksextremes Netzwerk diffamiert. Das weisen die Unterzeichnenden der Erklärung nun entschieden als rechten Angriff zurück. Sie erkennen in dem Pamphlet eine altbekannte extrem rechte Strategie: Der "Feind" soll markiert, isoliert und dann umso leichter bekämpft werden. Die zivilgesellschaftlichen Akteure setzen "als bewährtes Mittel" ihre Solidarität dagegen und stehen weiterhin gemeinsam gegen Rechts. weiter lesen >>

So schamlos hetzt Christoph Maier im Landtag weiter lesen 3.8.2022 >>

Gedenkfeier zu Ehren Dr. Max Josef Metzgers

17.4.2023, an der Stele vor dem Augsburger Dom
Anlässlich der Hinrichtung des Priesters Dr. Max Josef Metzgers am 17. April 1944 durch die nationalsozialistische Diktatur lud pax christi Augsburg in Kooperation mit dem Christkönigsinstitut Meitingen, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund Antifaschistinnen und Antifaschist*innen, sowie den Esperanto-Sprachklub Augsburg zu einer Gedenkfeier ein.

Ostermarsch 2023

Sa. 8.4.2023, Kundgebung auf dem Moritzplatz, Augsburg, anschließend Demozug durch die Innenstadt
Veranstalter und weitere Infos: Augsburger Friedensinititive

Film Festival Vielfalt Augsburg

im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" bis 31.3.2023 zum Programm >>

"Keine Party für die AfD"

Am 25.3. wird die "Alternative für Deutschland" wieder mit ihrem Neujahrsempfang im Rathaus sein.
Gleichzeitig auch der Start in den Wahlkampf in Bayern. Zivilcourage ist von nöten, sich konsequent den Inhalten und der Diffamierungpolitik gegen die Zivilgesellschaft auf der Straße entgegenzustellen und zu demaskieren. Denn die AfD stellt für uns alle eine Gefahr dar!
Das OAT rief zur Demo vom Königsplatzbis zum Rathusplatz auf .

Mahnwache "Stoppt den Krieg! Verhandeln statt Schießen!"  

10. März, Königsplatz Augsburg, 18:30-19:30 Uhr
Mahnwache gegen den Krieg in der Ukraine mit den Forderungen: Die Eskalation des Krieges mit den Waffenlieferungen stoppen und sofort alle diplomatischen Möglichkeiten nutzen, um weitere Hunderttausende Tote und noch mehr Zerstörungen zu verhindern. Verhandeln heißt nicht zu kapitulieren. Verhandeln heißt, Kompromisse machen, auf beiden Seiten, mit dem Ziel das Töten zu beenden.
Veranstalter: Augsburger Friedeninitiative

Augsburger Frauen - Aktionstag 2023

Kundgebung und Demo
8.3.2023, Rathausplatz

Matinee zum Film "Heimat Ausschwitz"

Sonntag, 5. März, Im Thalia Kino in Augsburg
Josef Pröll und Monika Mendat werden vor Ort sein und stehen zum Gespräch bereit.

Weitere Informationen >>

Augsburger Wege der Erinnerung

Mitglieder von ErinnerungsWerkstatt und Stolperstein-Initiative bieten gemeinsam Führungen zu Erinnerungszeichen und zu markanten Orten der NS-Zeit an. Während des Rundgangs erfahren die Teilnehmer Hintergründe zu Widerstand und Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung Augsburger BürgerInnen. Anhand ihrer Biographien wird Zeitgeschichte deutlich und erkennbar.

Nächste Rundgang:
4. März 2023:
Rundgang durch die nördliche Innenstadt
Treffpunkt: 11 Uhr am Rathaus und Ende gegen 13.15 Uhr am Hohen Weg

Mahnwache "Stoppt den Krieg! Verhandeln statt Schießen!"  

3. März, Königsplatz Augsburg
Mahnwache gegen den Krieg in der Ukraine mit den Forderungen: Die Eskalation des Krieges mit den Waffenlieferungen stoppen und sofort alle diplomatischen Möglichkeiten nutzen, um weitere Hunderttausende Tote und noch mehr Zerstörungen zu verhindern. Verhandeln heißt nicht zu kapitulieren. Verhandeln heißt, Kompromisse machen, auf beiden Seiten, mit dem Ziel das Töten zu beenden.
Veranstalter: Augsburger Friedeninitiative

Wir sind erschüttert über die Polizeiaktion im Hans-Beimler-Zentrum

Nachfolgendes Schreiben ging an die Staatsanwaltschaft Augsburg als offener Brief:

Der gemeinnützige Hans-Beimler-Verein e.V. betreibt in Augsburg-Oberhausen einen kleinen Veranstaltungsraum der von zahlreichen Organisationen als Veranstaltungsraum außerhalb kommerzieller Angebote genutzt wird. Für alle betroffenen Nutzer:innen des HBZ ist es völlig unverständlich , dass überraschend am 1. März 2023 die Staatsanwaltschaft mit mehreren Polizei-Mannschaftswagen anrückte und ein massives Aufgebot von uniformierten und auch zivilen Polizeibeamten:innen diese Einrichtung durchsuchte. weiter lesen >>

Hanau niemals vergessen!

Gedenkdemonstration in Erinnerung an den rassistischen Anschlag vor 3 Jahren
19.2.2023, Königsplatz

Hanau darf niemals vergessen werden, deswegen gehen wir auch dieses Jahr wieder auf die Straße, um den Opfern des rassistischen Anschlags in Hanau zu gedenken!
Am 19. Februar 2020 erschoss ein Rechtsterrorist gezielt neun Migrant*innen in und vor einer Shisha Bar sowie einem Kiosk in Hanau. weiter lesen >>

Veranstalter: Offenes Antifaschistisches Treffen Augsburg


Niemanden vergessen!
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Fr. 27.1.2023 - Gedenveranstaltung, Beginn auf dem Rathausplatz

Mitwirkende: Stadt Augsburg, Erinnerungswerkstatt Augsburg, Ev. Forum Annahof, Descendants of the Jewish Community of Augsburg, IKG Schwaben-Augsburg, Stolpersteininitiative Augsburg, Regionalverband Deutscher Sinti & Roma Schwaben e.V., Jüdisches Museum Augsburg-Schwaben- pax christi Augsburg, Gegen Vergessen Für Demokratie e..V., Augsburger Friedensinitiative, VVN-BdA Kreisvereinigung Augsburg


Zum virtuellen Standrundgang

Kalender Erinnerungskultur Augsburg

Plattform, um Hass im Internet
zu melden

Wir solidarisieren uns mit den Flüchtlingen und dem
Augsburger
Flüchtlingsrat


VVN-BdA Bundesvereinigung
übergibt die Petition
"Den 8. Mai zum
Feiertag machen!"

mit 175. 000 Unterschriften am 5.5. 2022 an den Bundespräsidenten


"Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit.
Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt.
Ihr müsst alles wissen, was damals geschah. Und warum es geschah."

Esther Bejarano

Augsburg

Orte der Erinnerung und Mahnung im Raum Augsburg

(Stand Juni 2023)
Spuren der Nazi- Vergangenheit

ns-kunst in augsburg gehört kommentiert

Außenlager des Konzentrationslagers Dachau und Sammellager in Augsburg und Umgebung

 

Mit Nazis marschieren ist kein Spazieren!

Für Aufklärung und Solidarität statt Verschwörungsmythen -
Erklärung des Bundesaus-schusses der VVN-BdA

weiter lesen >>



 
Dauerthemen

Informationen zum NSU-Prozess


unter NSU Watchblog
Spenden dringend erforderlich, um die Aufklärungsarbeit weiterzuführen.

Kontoinhaber: apabiz e.V.
Verwendungszweck: Beobachtung/NSU-Watch
IBAN: DE46 1002 0500 0003 3208 03
BIC: BFSWDE33BER oder online Spenden >>

Dokumentation SZ-Magazin
die Wortprotokolle verfilmt >>

Das schriftliche Urteil
3025 Seiten - viele Fragen bleiben offen
zur Dokumentation >>

Der zweite NSU-Untersuchungsausschusses hat mit der konstituierenden Sitzung am 16.5.1922 seine Arbeit aufgenommen.

Die GRÜNE Landtagsfraktion hat einen Online-Blog mit laufenden Informationen über den Fortgang eingerichtet.

Zum Block >>



Menschenwürdiges Leben auch für Flüchtlinge
Keine Abschiebungen in Krieg und Perspektivlosigkeit

Wir solidarisieren uns mit den Flüchtlingen und dem Augsburger Flüchtlingsrat

Augsburger Vernetzung
der Kampagne gegen Rüstungsexport

Auf Anregung von pax christi haben sich in Augsburg verschiedene Gruppen zu einem regionalen Bündnis der bundesweiten Kampagne "Aktion Aufschrei- Stoppt den Waffenhandel" zusammen geschlossen. Bei einem ersten Treffen mit VertreterInnen von pax christi, Augsburger Friedensinitiative, Vereinigte Verfolgte des Naziregimes, Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Solidarische Welt, Aktion Hoffnung der Diözese Augsburg, terre des hommes, ... weiter lesen

Straßennamen mit brauner Vergangenheit

80 Jahre nach Machtübernahme der Nationalsozialisten gibt es erste Ansätze, Namensgeber für Straßen zu überprüfen.
Nicht nur die Diskussion in Friedberg und Gersthofen bezüglich Wernher von Braun wird geführt auch in Augsburg ist es überfällig, Straßenbenennung zu überdenken und damit als Friedensstadt auch Konsequenzen zu ziehen. Am 6.3.13. hat der Ältestenrat der Stadt Augsburg beschlossen, ein Institut zu beauftragen, das Vorschläge erarbeiten soll wie mit den Straßennamen umzugehen sei. Unabhängig hiervon ist die Stadt Augsburg der Namensvergeber für Straßen und steht damit in der Verantwortung im Umgang mit der Nationalsozialistischen Geschichte.

Statt eines Instituts hat der Stadtrat Anfang 2014 eine "Kommission Erinnerungskultur" eingerichtet.
Diese Kommission hat dem Stadtrat Ende 2019 Vorschläge mit dem Umgang der vorliegenden Anträge übergeben. Die Kommission wird fortgeführt und auch für andere belastete Straßennamen sollen Vorschläge erarbeiten werden.


Übersichtsartikel AZ 2.3.2013 >>

(Stand Januar 2022)