Kopflogo
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisvereinigung Augsburg
Stand: 15.12.2011
Archiv 2007


Am 25.1.2007, der Vorabend des Holocaustgedenktags, wurde die Kampagne zur Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die NPD gestartet und am 9.11.2007 dem Jahrestag der Reichspogromnacht beendet . Mehr als 170.000 Menschen haben den Aufruf unterschrieben.
12.12.2007 die Unterschriften wurden übergeben.



Alle Passungen brauchen Toleranzen - die NPD passt nicht zu demokratischen Toleranzen
VVN-BdA Augsburg - NONPD

Unterstützen Sie uns mit
Ihrer Spende
VVN-BdA Kreis Augsburg
Kto.Nr. 4861795
Augusta-Bank Augsburg
BLZ: 72090000
IBAN:
DE87720900000004861795
BIC: GENODEF1AUB

 

 

Die Diskussion geht weiter:
  • Beschluss des Bundesvorstandes des Deutschen Gewerkschaftsbundes vom 6. Mai 2008
    Verbot rechtsextremer Organisationen – unverzichtbarer Bestandteil der Bekämpfung des Rechtsextremismus pdf-Datei >>
  • Die NPD endlich verbieten - Artikel von Peter Fahrenholz in der SZ 15.10.2007 >>

Der Aufruf:

Sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages,

wir fordern Sie auf, ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD nach Artikel 21, Absatz 2 Grundgesetz auf den Weg zu bringen. Die seinerzeit von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat geltend
gemachten Verbotsgründe bestehen nach wie vor.
Seit über 40 Jahren ist in der Bundesrepublik mit der NPD eine Partei wirksam, die in der Tradition
der NSDAP steht. Ihre Aussagen sind rassistisch, antisemitisch und fremdenfeindlich. Sie tritt für ein
neues »Deutsches Reich« ein und lehnt die demokratische Ordnung der Bundesrepublik Deutschland ab.
Sie propagiert zur Durchsetzung ihrer politischen Ideologie nicht nur Gewalt, sondern bietet auch
Gewalttätern eine politische Heimat und unterstützt sie. Sie ist in einem hohen Maße für ein geistiges
Klima verantwortlich, in dem vielfältige strafbare Handlungen gedeihen.
Sie nutzt den Parteienstatus aus, um Gelder von einem demokratischen Staat zu beziehen, den sie
abschaffen will.
Das Grundgesetz ist der Gegenentwurf zur Terrorherrschaft des Nazi-Regimes. Nur vor diesem Hintergrund des Faschismus sind seine Bestimmungen, insbesondere in Artikel 1, zu den Grundrechten und über den Schutz der Demokratie zu verstehen. Bezug nehmend auf die Bestimmungen des Potsdamer Abkommens, der Alliierten Kontrollratsgesetze und deutsche Rechtsvorschriften heißt es in Artikel 139 des Grundgesetzes:
»Die zur ›Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus‹ erlassenen
Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen dieses Grundgesetzes nicht berührt.«
Die NPD muss mitsamt ihren Gliederungen, Neben- und Nachfolgeorganisationen verboten und
konsequent aufgelöst werden!
Wir fordern Sie deshalb auf: Leiten Sie ein neues Verfahren ein!

Erstunterzeichner

Ludwig Baumann, Wehrmachts-Deserteur; Karl-Willi Beck, 1. Bürgermeister Wunsiedel; Jürgen Becker, Kabarettist; Esther Bejarano,
Auschwitz-Überlebende; Dr. Gerd Belkius, Musikwissenschaftler; Rainer Bliesener, DGB-Vorsitzender Baden-Württemberg; Artur Brauner,
Filmproduzent und Unternehmer; Fritz Bringmann, Neuengamme-Überlebender; Dr. Hans Coppi, VVN-BdA; Prof. Dr. Frank Deppe, Politikwissenschaftler; Prof. Dr. Stefan Doernberg, Angehöriger Rote Armee; Hannelore Elsner, Schauspielerin; Prof. Wolfram Elsner, Wirtschaftswissenschaftler; Wolfgang Erdmann, Konzernbetriebsratsvorsitzender Jungheinrich; Prof. Dr. Heinrich Fink, Vorsitzender VVN-BdA; Prof. Dr. Peter Florin, Angehöriger Rote Armee; Detlef Garbe, Direktor KZ-Gedenkstätte Neuengamme; Udo Gebhardt, DGB-Vorsitzender Sachsen-Anhalt; Jupp Gerats, NS-Verfolgter; Kurt Goldstein, KZ-Überlebender; Ernst Grube, Dachau-Überlebender; Prof. Dr. Sigward-Horst Günther, Mediziner; Jürgen Harrer, PapyRossa Verlag; Klaus Hartmann, Vorsitzender Deutscher Freidenkerverband; Ingrid Häußler, Oberbürgermeisterin Halle; Prof. Dr. Klaus Hübotter, Architekt und Unternehmer; Initiative Laut gegen Nazis, Prof. Dr. Karl Heinz Jahnke, Historiker; Gisela Karau, Publizistin; Dietrich Kittner, Kabarettist; Stefan Körzell, DGB-Vorsitzender Hessen-Thüringen; Dietmar Koschmieder, Tageszeitung junge Welt; Lore Krüger, Résistance; Dr. Gerlinde Kuppe, Ministerin Sachsen-Anhalt; Aurora Lacasa, Sängerin; Prof. Dr. Hans Lauter, KZ-Überlebender; Steffen Lemme, DGB-Vorsitzender Thüringen; Klaus Looft, Superintendent i. R.; Martin Löwenberg, KZ-Überlebender; Dr. h. c. Max Mannheimer, KZ-Überlebender; Gisela May, Schauspielerin; Prof. Dr. Moritz Mebel, Angehöriger Rote Armee; Ernst Melis, Résistance; Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG); Dr. Edgar Most, ehem. Vorstandsmitglied Deutsche Bank; Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller, Kath. Bischof Regensburg; Andreas Nachama, Direktor Stiftung Topographie des Terrors; Erik Neutsch, Schriftsteller; Günter Pappenheim, Buchenwald-Überlebender; Werner Pfennig, Vorsitzender VVN-BdA; Gina Pietsch, Sängerin; Präsidium des 1. FC Nürnberg; Prof. Dr. Paul Raabe, Direktor a. D. Franckesche Stiftungen; Käthe Reichel, Schauspielerin; Walter Sack, NS-Verfolgter; Ingo Schlüter, stellv. Vorsitzender DGB-Bezirk Nord; Dr. Ulrich Schneider, Internationale Föderation der Widerstandskämpfer; Erasmus Schöfer, Schriftsteller; Rudenz Schramm, Steintor Varieté Halle; Prof. Dr. Ursula Schumm-Garling, Soziologin; Günther Schwarberg, Schriftsteller; Prof. Willi Sitte, Maler; Peter Sodann, Schauspieler; Sybille Stamm, ver.di-Landesbezirksleiterin Baden-Württemberg; Hans-Jürgen Steinmann, Schriftsteller; Karl Stenzel, Sachsenhausen-Überlebender; Dagmar Szabados, Bürgermeisterin Halle; Barbara Thalheim, Sängerin; Dr. Franz v. Hammerstein, Widerstand 20. Juli; Hannes Wader, Musiker; Prof. Dr. Manfred Weißbecker, Historiker; Dr. Paul Wengert, Oberbürgermeister Augsburg; Frank Werneke, stellv. Vorsitzender Dienstleistungsgewerkschaft ver.di; Karsten Wessels, Vorsitzender DGB-Region Unterelbe; Marianne Wilke, NS-Verfolgte; Stefan Wolf, Oberbürgermeister Weimar; Stefan Jerzy Zweig, Buchenwald-Überlebender

Stimmen aus Augsburg/Umgebung
Königsplatz 3.3.07 Trotz stürmischem Wetter unterstützten 96 BürgerInnen in kurzer Zeit mit ihrer Unterschrift die Kampagne.
Stefan "ich wünsche euch viel Erfolg bei der Unterschriftenaktion gegen die NPD"
Edith "toll, dass ihr euch bei diesem Wetter auf die Straße stellt"
Andrea "ich hoffe die Politiker in Berlin wachen auf und stellen einen Verbotsantrag gegen die NPD"
Rainer "ich verstehe nicht warum die Politiker dem treiben der Faschisten so lange zusehen."
Königsplatz 7.4.07 Infotisch während der Ostermarschaktion der Augsburger Friedensinitiative. Ca. 200 BürgerInnen unterschrieben den Aufruf.
Daniela "ich wünsche Euch noch viel Erfolg"
Klaus "die NPD möchte die Demokratie abschaffen und einen Nationalstaat unter der Ideologie der Volksgemeinschaft aufbauen, ich finde es gut das Ihr diese Aktion macht."
Kurt "ich bin skeptisch das die Politiker den Mumm aufbringen die NPD zu verbeiten trotzdem unterstütze ich Euch"
Freilichtbühne 1.5.07
Infotisch während der 1.Mai Kundgebung des DGB. Großer Zuspruch für unsere Unterschriftensammlung. Ca. 300 BürgerInnen unterschrieben den Aufruf.
Königsplatz 26.5.07 Bei schönem Pfingstwetter schon fast zu heiß Unterschriften zu sammeln - dennoch der Zuspruch von Passanten am Infotisch bestärkt die Wichtigkeit der Kampagne. Ca. 100 BürgerInnen unterschrieben den Aufruf.
Franz "ich wünsche euch viel Glück bei eurer Aktion"
Sabine "ich habe lange überlegt ob ich unterschreiben soll, aber dass diese brauner Haufen mit meinen Steuergeldern finanziert wird kann ja wohl nicht angehen"
Karin "kann ich hier gegen die NPD unterschreiben?"
Martina "ich finde es gut, dass ihr bei dem schönen Wetter eure Zeit hier verbringt"
Annastrasse 30.6.07 ein durchschlagender Erfolg am Infostand, kräftige Unterstützung durch Antifa-Jugendliche. Die AugsburgerInnen sind sensibilisiert, knapp 400 Unterschriften wurden gesammelt.
Hans "viel Erfolg bei eurer Aktion"
Thomas "toll das ihr euch auf die Straße stellt, ich hoffe nur, dass die Politiker endlich aufwachen"
Michael "ich glaube nicht das ihr Erfolg habt, aber unterschreiben tue ich doch"
Königsplatz 21.7.07 Knapp 110 Unterschriften mehr für die Kampagne. Viele äußerten ihren Unmut gegenüber den Politikern die dem Treiben der Neonazis tatenlos zusehen. Sauer auch darüber, da die Äußerungen vor Ort sich nicht im Abstimmungsverhalten im Bundestag wiederspiegeln.
1.9. Antikriegstag

Auch Augsburg dabei. Auf dem Rathausplatz diskutierten wir mit Passanten und sammelten Unterschriften.

Annastrasse 29.9.07 Wieder 160 Unterschriften mehr für die Kampagne. Auch diesen mal wieder viele positive Gespräche und auch viel Dank für unser Engagement.
Informationen und Bilder zu unseren Infoständen
 Informationsstand am 3.3.2007 auf dem Königsplatz
Trotz stürmischem Wetter wurde um 10 Uhr der Infostand aufgebaut. In den Gesprächen mit Passanten zeigte sich sehr oft eine positive Haltung zu einem Verbotsverfahren gegen die NPD. Aber auch Resignation war bei einigen zu spüren "es hat doch eh keinen Sinn, die da oben machen sowieso was sie wollen". Eins zeigt die Aktion, eine politische Auseinandersetzung mit den Neonazis und dem Aufzeigen, dass sie in unserer Demokratie nicht zu suchen haben ist sehr wichtig.

Infostand am 7.4.2007 bei der Ostermarschkundgebung
auf dem Königsplatz

Infostand am 1. Mai auf der DGB-Maikundgebung in der Freilichtbühne

  

Infostand am 26.5.2007 auf dem Königsplatz

    

Infostand am 30. Juni 2007 in der Annastraße

 

Infostand am 29.9.2007 Unter dem Bogen / Annastraße
Presseerklärung >>

Infostand am 21. Juli am Königsplatz

Weitere Informationen:
  • Das NPD-Verbotsverfahren (29.3.2001 Antrag im Bundestag) Chronologie, Dokumente etc. >>
  • Entstehung und Entwicklung der NPD link >>
  • Bundestag Mai 2007: Debate über einen Antrag zur "Abschaltung von V-Leuten in der NPD" - Gabriele Fograscher (SPD) äußert sich >> (siehe auch Bericht zur Veranstaltung 3.5.07 >>)
  • Pressestimmen 2007 >>
  • TRITTBRETTFAHRER DER SOZIALEN FRAGE - SOZIALDEMAGOGIE VON NPD UND NEONAZIS pdf-Broschüre des DGB-Bundesvorstand 2007 >>
  • 20.08.2007: SPD Bundesvorstand beschliesst umfangreichen Antrag für den SPD-Bundesparteitag: "Demokratie stärken. Gewalt bekämpfen. Wirksam handeln gegen Rechtsextremismus."
    ...." Wir fordern Bundestag, Bundesregierung und Bundesrat auf, einen Fahrplan für ein Verbot der NPD zu erarbeiten. Die SPD-Bundestagsfraktion wird gebeten, hierzu die Initiative zu ergreifen....."

Warum ein Verbot der NPD nötig und möglich ist

1. Die NPD ist gefährlich.
Die NPD hat sich in den letzten Jahren zum gefährlichen Kristallisationskern des gesamten Neofaschismus entwickelt. Die NPD-Führung hat ein funktionsfähiges Bündnis mit gewaltbereiten Gruppen geschlossen und eine eindeutige und zunehmende Dominanz im Spektrum neofaschistischer Wahlparteien errungen. Eine solche Situation gab es in der Bundesrepublik noch nie. Im Rahmen der sozialen und politischen Krisen wirkt sich die NPD stark negativ aus. Sie ist ein aktiver und demagogischer Gegner jeder progressiven Politik. Nichts deutet darauf hin, dass sich dieses Problem von selbst erledigen würde.

2. Verbrechen sind nicht erlaubt, auch keine politisch motivierten
Faschistische Politik läuft auf politisch motivierte Gewaltverbrechen hinaus. Wer eine solche anstrebt, fordert oder fördert, plant mithin Schwerstkriminalität. Es gibt keinen Grund, dies zu tolerieren, eben so wenig wie im Falle anderer Totschläger, Mörder und ihrer Helfer. Das Grundgesetz kennt deshalb auch keine Toleranz gegenüber Diskriminierung aus rassischen, religiösen und anderen Gründen, der Aufstachelung zum Rassenhass und der Vorbereitung und Führung von Angriffskriegen. Das Strafgesetzbuch kriminalisiert ebenfalls und zu Recht faschistische Ideologie.

3. Der Parteienstatus ist für NPD entscheidend
Die Funktionen einer Partei können nur durch eine Partei ausgeübt werden. Deshalb führt es in die Irre, davon zu sprechen, die NPD könne leicht durch "nicht greifbare Gruppen" ersetzt werden. Das Gegenteil ist der Fall: Die über lange Zeit aufgebauten Strukturen, die eingespielte Führung, der eingeführte Name, ihre Öffentlichkeitsarbeit, der Schutz ihrer Veranstaltungen und vor allem ihre Finanzen (Parteivermögen, Immobilienbesitz, Parteiverlag, Fraktionen und Mitarbeiter, Wahlkampfkostenerstattung, steuerliche Vorteile) basieren auf dem Status einer legalen Partei.

4. Ein Verbot der NPD fördert den Ausbau der Demokratie
Die NPD ist kein schützenswerter Bestandteil der Demokratie Deutschlands, sondern eine latente und zunehmende Gefährdung derselben. Die Grund- und Bürgerrechte von Migranten, Linken und anderen von den Neofaschisten als Feinde auserkorener Gruppen werden massiv beeinträchtigt. Die Legalität der NPD führt außerdem fortlaufend zur Kriminalisierung antifaschistischer Gruppen und ihrer Aktionen. Ein Verbot der NPD bedeutet also ein Mehr an Freiheit. Die Förderung der Zivilgesellschaft und Repression gegen Noofaschisten gegeneinander auszuspielen wie es z.Zt. häufig geschieht, geht ebenfalls in die Irre. Man muss beides tun.

5. Ein zweiter Anlauf für ein Verbotsverfahren ist juristisch möglich.
Die Bundesverfassungsrichter Papier, Hassemer und vorher bereits Jentsch, haben am 29.01.05 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein neues Verbotsverfahren juristisch möglich ist. Ob die NPD verfassungswidrig ist, wurde 2001-2003 überhaupt nicht behandelt, vielmehr eine Prozessentscheidung getroffen, die sich gegen das Verhalten der Antragsteller richtete. Der entscheidende Satz im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 18.03.03 benennt die Bedingung:
"Die Beobachtung einer politischen Partei durch V-Leute staatlicher Behörden, die als Mitglieder des Bundesvorstands oder eines Landesvorstands fungieren, unmittelbar vor oder während der Durchführung eines Verfahrens zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit der Partei ist in der Regel unvereinbar mit an Anforderungen, an ein rechtsstaatliches Verfahren, die sich aus Art. 21 Abs. 1 und Abs. 2 GG i.V.m. dem Rechtsstaatsprinzip, Art. 20 Abs. 3GG, ergeben."1
Dieser Beschluss besagt nicht, wie z.B. Schäuble suggeriert, dass die VS-Behörden dann ja die Beobachtung der NPD mit "nachrichtendienstlichen Mitteln" einstellen müssten. Nach eigenen Angaben2 beschafft sich z.B. der niedersächsische VS seine Informationen ohnehin nur zu 20% über "nachrichtendienstliche Mittel", von denen wiederum nur ein Teil von V-Leuten stammt. Observationen, Fotos und vor allem die Auswertung offener Quellen bleiben unberührt und sind für den Nachweis der Verfassungswidrigkeit völlig ausreichend. Ein Abzug oder zumindest Abschalten der (bezahlten) V-Leute aus den Führungsgremien der NPD ist ohnehin wünschenswert.

1. BerfGE 107, 339 (365)
2. www.verfassungsschutz.niedersachsen.de


Text als pdf-Datei