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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisverband Augsburg
Stand: 10.03.2007
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Gegenaktionen zum Neonaziaufmarsch am 24.2.2007

1500 AntifaschistenInnen zeigten die rote Karte

"Vielfalt statt Einfalt - Augsburg tolerant und weltoffen"
Aktionstag setzt Zeichen gegen Rechtsextreme
auf dem Martin-Luther-Platz

Zu den Neonazis:
Die Stadt Augsburg hatte den Neonazis einen Route in Richtung Obstmarkt angeboten.

Mit Hilfe der Gerichte haben die Neofaschisten ihren jämmerlichen Marsch am 24.2.07 durch Augsburgs Innenstadt durchgesetzt, einschließlich ihres auftretens auf dem Rathausplatz.

Die Neonazis um Wuttke haben schon für 2008 ihr erneutes Kommen angemeldet. Noch immer haben sie nicht kappiert, das sie auch in Augsburg nichts zu suchen haben.


Die Neonazis an der Jakoberkirche

Der Aufruf der Stadt Augsburg

Mit einem kulturell breitgefächerten Aktionstag zeigen Stadt und „Bündnis für Menschenwürde“ Flagge gegen Rechtsextremisten. Parallel zu dem für Samstag, 24. Februar, angemeldeten und rechtlich nicht abwendbaren Aufmarsch Rechtsextremer findet der Aktionstag unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt – Augsburg weltoffen und tolerant“ ab 10 Uhr auf dem Martin-Luther-Platz statt. „Die gesamte Bürgerschaft Augsburgs ist eingeladen, Augsburgs Ruf als Friedensstadt zu untermauern“, so Oberbürgermeister Dr. Paul Wengert. Öffentlich ist auch die Gedenkstunde im Goldenen Saal am Sonntag, 25. Februar, zur Erinnerung an die Augsburger Bombennacht 1944, die sich zum 63. Mal jährt.
Mit Beiträgen aus den Bereichen Jugend und Soziales, interkulturelle Zusammenarbeit, Kultur und Politik setzt Augsburg einen demokratischen Kontrapunkt zum Aufmarsch der Rechtsextremen. Eine Vielzahl von Gruppierungen, Institutionen und Einrichtungen wirbt dabei für Augsburgs Ruf als Friedensstadt. „Das Nein zu Intoleranz und Ignoranz muss unüberhörbar sein“, so Oberbürgermeister Paul Wengert.
Hintergrund für den Aufmarsch der Rechtsextremen ist die Augsburger Bombennacht vom 25. Februar 1944, die sich am Sonntag zum 63. Mal jährt. Damals kamen mehr als 700 Menschen ums Leben, viele wurden verletzt, Zigtausende mussten - obdachlos gewordenen – aus der Stadt fliehen.
„Mit Sorge sehen wir, wie rechtsextreme Gruppierungen seit Jahren versuchen, die Opfer der Bombardierungen für ihre propagandistischen Zwecke zu missbrauchen. Dabei verschweigen sie, dass für das Geschehen am 25. Februar 1944 die von Nazi-Deutschland in Gang gesetzte Zerstörungsmaschinerie verantwortlich war. Dies lassen wir nicht zu. Für politische Brandstifter ist in der Fuggerstadt kein Platz“, betont das Stadtoberhaupt.
Für die Stadt Augsburg ist das Gedenken an die zerstörerische Bombennacht mahnende Verpflichtung zu Versöhnung und friedlichem Zusammenleben, umso mehr, als sich Augsburg zu einer weltoffenen und toleranten Stadt entwickelt hat.
Am Sonntag, 25. Februar, 17 Uhr, findet im Goldenen Saal eine öffentliche Gedenkstunde statt. Dr. Erhard Eppler, Bundesminister a. D. und Ehrendoktor der Universität Augsburg, wird den Gedenkvortrag halten. Im Unteren Rathausfletz illustrieren Bild- und Textdokumentationen des Stadtarchivs das zerstörerische Kriegsgeschehen vor 63 Jahren.

Kundgebung am Martin Lutherplatz gegen die Neonazis
  

Material:
- Plakat als pdf-Datei
- Handzettel als pdf-Datei
- Gemeinsame Resolution der Fraktionen im Augsburger Stadtrat
- Fleyer der Stadt Augsburg >>

Presse:

  • Wieder Nazis in Augsburg Indymedia Info 9.2.2007
  • Augsburg sucht Strategie gegen Rechts AZ 22.2.07
  • Rechtsextreme dürfen auf den Rathaus  AZ 23.2.07
  • AZ Online 25.2.07
  • Massive Proteste gegen rechten Aufmarsch AZ 26.2.07 (mit Anmerkung der VVN)
  • Berichte aus Augsburg und Schwaben pdf-Datei
  • Forum solidarisches und friedliches Augsburg (Hintergrundinfos/Nachlese) >>

Zu einer friedlichen Blockade des Neonaziaufmarsches kam es in Anfängen. Es war so eine Idee, die in Augsburg....

Neonazis am 24.2.07 auf dem Königsplatz in Augsburg



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