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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisvereinigung Augsburg
Stand: 03.11.2018
VVN-BdA Kaufbeuren

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 Informationen aus Kaufbeuren und Umgebung
 (Beiiträge, Informationen, Bilder werden gerne entgegengenommen)
Reichspogromnacht 1938 - Gedenkveranstaltung in Steinholz
09.11.2018, 17.45 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Sonnenhof / Steinholz
Erinnerungszug zur Gedenkstätte - Gedenkworte von Ernst Grube, Zeitzeuge
im Anschluss Diskussionsrunde im Sonnenhof
Veranstalter: DGB Ortskartell Kaufbeuren, VVN-BdA Allgäu, Kaufbeuren aktiv, Kifias, Amnesty International, Bündnis für Flüchtlinge, Arbeitskreis Asyl, gefördert durch Bundesprogramm Demokratie leben

Gedenkveranstaltung: Lichter gegen das Vergessen
zu Ehren der Opfer der NS-"Euthanasie"
1. 11.2017, 16.30 bis 17.30 Uhr
auf dem ehemaligen Patieten/Innen Friedhof der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Irsee/Kaufbeuren hinter der Klosterkirche (weitere Info Bildungswerk Irsee)

Gedenken an Gabi am 24. Mai in Marktoberdorf

Am 24. Mai 2017 könnte Gabriele Schwarz aus Marktoberdorf ihren 80. Geburtstag feiern. Doch sie wurde schon mit 5 Jahren in Auschwitz ermordet. Die Stadt Marktoberdorf veranstaltet am 24. Mai um 19:30 Uhr im Rathaussaal ein "Gedenken an Gabi". Unter anderem werde ich an diesem Abend mit Fotos und Dokumenten ihr Leben skizzieren. Für nächstes Jahr ist eine Ausstellung geplant.
Rathaussaal Marktoberdorf, 19.30 Uhr

weiter Infos unter >>

Solidaritätskundgebung "Für ein gutes Miteinander in Kaufbeuren"
12.2.16, 18.00 Uhr an der Christuskirche in Neugablonz
hierzu ruft das Bündnis für Flüchtlinge auf. weiter lesen >>

Brandanschlag auf geplante Geflüchtetenunterkunft

Am 6.2. wurde ein Brandanschlag auf eine geplante Unterkunft für Schutzsuchende in Kaufbeuren-Neugablonz verübt. Bereits im Vorfeld sind Unterschriften gegen das Projekt gesammelt worden. In der Nähe der Unterkunft fanden sich auch gegen Asylsuchende gerichtete Aufkleber.
Eigentlich könnte man von den Bewohnern des Ortsteil eine große Solidarität gegenüber Schutzsuchenden erwarten, immerhin fanden dort nach dem 2ten Weltkrieg sudetendeutsche Schutzsuchende Zuflucht und einen neue Heimat.

Straßenumbenennung
Die Kurat-Frank-Str. in Kaufbeuren wird umbenannt. Nach jüngeren Nachforschungen hat sich der als Heimatforscher bekannte katholische Geistliche als bedeutender Propagandist für die Euthanasiemorde herausgestellt, der paradoxerweise auch als Anstaltsgeistlicher in der Nervenheilanstalt Kaufbeuren fungierte.
27.3.2015 Kreisbote - Stadtrat will Klarheit über Kurat Frank >>
20.5.2015 Meldung zur Straßenumbenennung >>

17.7.2014: Das Gedenken an das Opfer Konstantin M. auf dem Tänzelfest endet mit Platzverweis

Am Jahrestag der Tat, dem 17. Juli, sollte dem Opfer gedacht und der Behauptung eine »sinnlose Sauferei und Prügelei« sei Ursache des »Todesfalls« widersprochen werden. Der Sicherheitsdienst des Festes versuchte dies zu unterbinden. Die Polizei erteilte den Aktivisten Platzverweise. weiter lesen >>

Securities bedrängen Antifaschisten (?) rh

Militante Neonazis in Thüringen - Aber doch nicht im Allgäu?!
Dienstag, 22.04.2014, 18 Uhr - Vortrag und Diskussion
Kolping Bildungswerk, Adolph-Kolping-Str. 2a, Kaufbeuren
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18.10.2013: THIS SHOW WON'T GO ON! Demo gegen Rassismus
184 Tote sind 184 zu viel
Ca. 150 Teilnehmer kamen zum Hauptbahnhof in Kaufbeuren, um gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu demonstrieren. Video >>
weiter lesen >>

19.07.2013: Totschlag mit rassistischem/rechtsextremistischen Hintergrund
36-Jähriger wegen V.a. Totschlag in Haft genommen.
Dieser war mit einer siebenköpfigen Gruppe aus Thüringen (22 - 53 Jahre) auf dem Tänzelfest in Kaufbeuren unterwegs. Um Mitternacht 18.7 auf 19.7. provozierten sie drei Spätaussiedler mit ausländerfeindlichen Sprüchen, es kam zu einer Schlägerei. Eine andere Gruppe, hierunter auch ein 34-jähriger aus Kasachen stammender Kaufbeurer kam zu dem Geschehen. Auch diese Gruppe wurde provoziert. Der 36-Jährige schlug ohne Ankündigung auf den Kasachen ein. Dieser stürzte wohl und verletzte sich so schwer, dass er nach Reanimation doch verstarb.
Das Allgäu online 19.7.2013 >>
AZ-Onlne: 19.7.2013 >>
Aida Archiv >>
SZ 20.7.2013 >>
20.7.13: Ca. 500 KaufbeurerInnen habe sich an einem Schweigemarsch zum Gedenken an das Opfer der tödlichen Attacke am Tänzelfest beteiligt.

28.12.2012 Das neue Vorstandsteam des Kreisverbands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Kaufbeuren wird sich auch mit dem Thema Rechtsextremismus beschäftigen und plant im Frühjahr eine Veranstaltung zum Thema.

9.11.2011: Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht 1938
Wie in jedem Jahr, rief der DGB in Kaufbeuren zum Gedenken an die Reichspogromnacht auf. Ein Fackelzug bewegte sich vom Parkplatz zur Gedenkstätte Steinholz. Diese erinnert an ein Arbeitslager, in dem 472 Menschen ums Leben kamen. Der Abteilungsleiter im DGB Bayern, Mario Patuzzi sprach zum Thema: "Rechtspopulismus bekämpfen". Die Jugend-Theatergruppe "Salzstreuer" zeigte ihre Ausstellung: "Es war auch hier".

9.11.2010: Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht 1938 - Der DGB Kreisverband Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Kaufbeurer Initiative für Frieden, internationalen Ausgleich und Sicherheit KIFIAS und der Ortsgruppe von Amnesty International erinnerte an die Ausschreitungen gegen Juden in der Reichspogromnacht von 1938. Gedenkansprache: Barbara Lochbihler
Einladungsflyer >>

2010: Tänzelfest lockte auch fragwürdige Besucher an.
Das Kaufbeurer Tänzelfest sollte ein fröhliches Fest der Brauchtumspflege und des Miteinanders sein.
Leider war auffällig, dass sich immer wieder Neonazis aus der Deckung wagten, um sich offen mit ihren Szene Klamotten (Thor Steinar, LONSDALE, etc) unter die Leute zu mischen.
Unter dem Deckmantel der Brauchtumspflege wollten sie Präsenz zeigen, und ihre Ideologie unter die Leute bringen.
Wir werden uns diesem Treiben aktiv entgegen stellen, und weiterhin jegliche Provokation der Nazis zur Anzeige bringen.
Wir fordern:
•  NPD Verbot endlich durchsetzen .
Eine Partei, die Ideologisch im dritten Reich zuhause ist, ist in unserer demokratischen Gesellschaft fehl am Platz.
•  Verbot aller faschistischen Organisationen. Potsdamer Abkommen endlich durchsetzen.
In diesem Abkommen, bestimmten die Siegermächte nach dem zweiten Weltkrieg das verbot der NSDAP und aller ihr nahestehenden Organisationen . Daher gehören "Freie Kameradschaften" "Nationale Sozialisten" usw. mit ihren Menschenfeindlichen Ansichten auf den Kothaufen der Geschichte.
•  Zivilcourage im Kampf gegen rechts.
Antifaschistische Demonstrationen und Blockaden dürfen nicht kriminalisiert und behindert werden. Nazis zu Blockieren ist unser Recht.
Wir fordern alle Kaufbeurer auf, dem Treiben der Nazis nicht tatenlos zuzusehen.
Zeigt Zivilcourage, meldet faschistische Übergriffe, Provokationen und Propagandadelikte umgehend der Polizei.

Zwangsarbeit in Kaufbeuren

Ab dem 23.5.1944 wurde das KZ-Dachau-Außenlager Kaufbeuren erwähnt. Die durchschnittlich ca. 300 Häftlinge wurden zur Zwangsarbeit eingesetzt. Z.B. bei BMW, Formholz Gesellschaft Kaufbeuren.
Untergebracht waren sie in einem Fabrikgebäude einer Spinnerei.

In Kaufbeuren-Hart (heute Neugablonz) befand sich die Fabrik Dynamit AG. Auch hier waren ab 1943 Zwangsarbeiter aus dem Außenlager Riederloh I und II eingesetzt.